Beantwortet von der Redaktion von Business.Digital Stand
Die Qualität hängt vollständig an der Ausgangsliste. Eine Lookalike aus 2.000 tatsächlichen Käufern trifft besser als eine aus 50.000 Website-Besuchern, weil das Signal eindeutiger ist. Zu kleine Listen liefern gar kein brauchbares Ergebnis.
Der Gedanke dahinter ist plausibel: Wenn du weißt, wer bei dir kauft, ist es sinnvoll, Werbung an Menschen zu schalten, die diesen Käufern ähneln.
Wie eine Lookalike Audience aufgebaut wird
Der erste Schritt ist eine Source Audience, also eine Ausgangsliste. Das kann eine Kundenliste aus dem CRM sein (E-Mail-Adressen), eine Custom Audience aus Website-Besuchern via Pixel, oder eine Liste von Newsletter-Abonnenten. Je hochwertiger die Source Audience, desto besser die Lookalike.
Als Faustregel gilt: Eine Source Audience sollte mindestens 1.000 Personen umfassen, damit die Plattform aussagekräftige Muster erkennen kann. Kleiner geht auch, aber die Qualität leidet.
Bei Meta kannst du dann einstellen, wie ähnlich die Lookalike Audience sein soll: 1 Prozent der Bevölkerung ist am ähnlichsten (kleiner, präziser), 10 Prozent ist breiter (mehr Reichweite, weniger präzise).
Wann Lookalike Audiences funktionieren
Lookalikes sind besonders stark für Neukundengewinnung in der Skalierungsphase: Du weißt bereits, welche Werbemittel funktionieren, und willst die Reichweite erhöhen, ohne Streuverluste zu erhöhen. Mit einer Lookalike Audience aus deinen besten 100 Kunden kannst du die Anzeige an hunderttausende ähnliche Personen ausspielen.
Ein Risiko: Je nach Datenbasis können Lookalike Audiences ungenau sein. Wenn die Source Audience nicht wirklich deine besten Kunden enthält (sondern zum Beispiel alle Website-Besucher, inklusive Abgesprungener), ist das Ergebnis entsprechend schlechter.
Lookalike Audiences sind ein Standardwerkzeug im Performance Marketing. In Kombination mit sauberem Tracking und einer klaren Customer-Data-Strategie liefern sie starke Ergebnisse. Lass uns über deine Kampagnen-Strategie sprechen.