Marketing & Vertrieb
Was ist eine Open Rate?
Die Open Rate ist der Anteil der Empfänger, die eine E-Mail öffnen. Richtwert: 20–30 %. Sie hängt von Betreffzeile, Absender und Versandzeit ab. Seit Apple Mail Privacy Protection weniger verlässlich.
Die Open Rate gibt an, wie viel Prozent der Empfänger einer E-Mail diese geöffnet haben. Sie ist eine der grundlegenden Kennzahlen im E-Mail-Marketing und zeigt, wie gut Betreffzeile, Absendername und Timing zusammenwirken.
Ein guter Richtwert für transaktionale E-Mails und Newsletter liegt zwischen 20 und 30 Prozent. Im B2B sind die Rates tendenziell höher (25 bis 40 Prozent bei gut gepflegten Listen), im B2C mit großen Massen-Listen niedriger (15 bis 25 Prozent).
Was die Open Rate beeinflusst
Betreffzeile: Sie ist der wichtigste Einzelfaktor. Eine direkte, neugierig machende oder klar nützliche Betreffzeile erzielt mehr Öffnungen als eine generische. Tests zeigen regelmäßig, dass personalisierte Betreffzeilen mit dem Namen des Empfängers die Open Rate um 10 bis 20 Prozent steigern können.
Absendername: Menschen öffnen E-Mails von Personen, nicht von Unternehmen. “Max Mustermann von Business.Digital” wird häufiger geöffnet als “info@business.digital”.
Versandzeit: Dienstags bis donnerstags zwischen 9 und 11 Uhr sind häufig genannte Empfehlungen. Das stimmt im Durchschnitt, nicht aber für jede Zielgruppe. A/B-Tests mit verschiedenen Versandzeiten liefern konkrete Daten für deine Liste.
Listenpflege: Eine kleine, aktive Liste schlägt eine große, inaktive. Wer regelmäßig inaktive Kontakte entfernt oder reaktiviert, hält die Open Rate stabil.
Das Problem mit Apple Mail Privacy Protection
Seit iOS 15 und macOS Monterey lädt Apples Mail-App E-Mail-Inhalte inklusive Tracking-Pixel vorab, ohne dass der Nutzer die E-Mail tatsächlich öffnet. Das fälscht die Open Rate nach oben. Für Nutzer von Apple Mail werden Öffnungen erfasst, die nie stattgefunden haben.
Das bedeutet: Open Rates als absoluter Wert sind seit 2021 weniger aussagekräftig. Klickraten (Click-Through-Rate) und direkte Conversions sind verlässlichere Kennzahlen geworden.
Die Open Rate bleibt als relative Größe nützlich: Wenn deine Rate plötzlich um 30 Prozent fällt, ist das ein Signal, dass etwas nicht stimmt, auch wenn der Absolutwert verzerrt ist.
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