Beantwortet von Matthias Hinsche Stand
Suchmaschinen liefern zunehmend Antworten statt Links. Damit verschiebt sich die Frage von „Auf welcher Position stehe ich?” zu „Werde ich als Quelle verwendet?”.
Die technische Ebene
Crawler nicht aussperren. Prüfe in deiner robots.txt, ob KI-Crawler blockiert sind. Wer sie sperrt, entscheidet sich bewusst gegen diese Sichtbarkeit.
Inhalte im HTML. Was erst per JavaScript nachgeladen wird, sehen viele Crawler nicht. Der Test ist einfach: Steht dein Haupttext im Quelltext?
Strukturierte Daten. Organisation, Artikel, FAQ, Produkt. Sie liefern die Metainformationen, aus denen ein System Herkunft und Aktualität ableitet.
Maschinenlesbare Varianten. Eine Markdown-Fassung der Seiten und eine llms.txt machen Inhalte ohne HTML-Rauschen zugänglich. Das ist noch kein Standard, kostet aber wenig.
Die inhaltliche Ebene
Eine Frage, eine vollständige Antwort. Ein Abschnitt, der für sich allein steht, lässt sich zitieren. Eine Aussage, die sich über die halbe Seite verteilt, nicht.
Konkrete Zahlen mit Quelle und Datum. Modelle bevorzugen Aussagen, die überprüfbar sind, und meiden vage Formulierungen.
Klare Struktur. Aussagekräftige Überschriften, kurze Absätze, Listen dort, wo es Aufzählungen sind.
Die Herkunftsebene
Wer hat das geschrieben, welches Unternehmen steht dahinter, wann wurde es zuletzt geprüft. Ein Autorenname mit Profil, ein vollständiges Impressum und ein belegbares Änderungsdatum sind für Maschinen Einordnungssignale.
Was das mit klassischem SEO zu tun hat
Fast alles. Die Systeme greifen überwiegend auf denselben Index zurück. Eine Seite, die in der klassischen Suche unsichtbar ist, wird auch nicht zitiert. Die Zusatzarbeit liegt in Struktur, Belegbarkeit und Zugänglichkeit.
Wie du prüfst, ob es wirkt, steht in Wie werde ich in ChatGPT als Anbieter empfohlen?.
Umsetzung: SEO und Marketing.