Weet
KI-gestützte Plattform für Trainingsvideos und Tutorials. Wandelt Dokumente in professionelle Videos mit KI-Avataren, Untertiteln und Voiceover in über 100 Sprachen um. Inklusive Bildschirmaufnahme, interaktiven Elementen und Team-Workspaces.
Übersicht zu Weet: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Weet?
Weet ist eine KI-gestützte Plattform zur Erstellung von Trainingsvideos und Tutorials. Das Tool wurde von Najette Fellache gegründet, die zuvor das Unternehmen Speach aufgebaut hatte. Weet gehört heute zu Speach Inc. mit Sitz in San Francisco und wurde 2021 offiziell gelauncht.
Der Kerngedanke: Unternehmen brauchen Schulungsvideos, aber die klassische Produktion ist zu aufwendig. Weet löst das, indem es Dokumente automatisch in professionelle Videos umwandelt. Die KI erstellt Avatare, generiert Voiceover und übersetzt Inhalte in über 100 Sprachen. Alternativ lassen sich Videos per Bildschirmaufnahme und Webcam direkt im Browser aufnehmen und bearbeiten.
Zu den Nutzern zählen Unternehmen wie Zapier, HubSpot, GitLab und Shiseido. Speach Inc. bietet parallel eine Enterprise-Lösung namens SPEACH für größere Organisationen mit erweitertem LMS-Funktionsumfang an.
Für wen eignet sich Weet?
Weet richtet sich an Unternehmen, die regelmäßig Schulungs- und Onboarding-Videos produzieren müssen. Besonders geeignet für Trainingsabteilungen, die mehrsprachige Inhalte benötigen, und für Teams, die Wissen strukturiert als Videobibliothek aufbauen wollen. Die GxP-Compliance im Enterprise-Plan macht das Tool auch für pharmazeutische oder stark regulierte Branchen nutzbar.
Für reine Marketing-Videoproduktion oder kreative Kurzformate (Social Media Reels, Werbespots) gibt es besser geeignete Tools. Weet ist auf interne Kommunikation, Schulung und Prozessdokumentation optimiert. Wer primär schnelle Video-Nachrichten verschicken will, findet bei spezialisierten Messaging-Tools einen einfacheren Einstieg.
Weet im Arbeitsalltag
Ein mittelständisches Softwareunternehmen führt ein neues ERP-System ein. Statt aufwendige Schulungstermine zu koordinieren, lädt das Projektteam die Schulungsunterlagen in Weet hoch. Die KI erstellt daraus Trainingsvideos mit Sprachausgabe und Untertiteln auf Deutsch und Englisch. Kapitelmarken helfen Mitarbeitern, direkt zu relevanten Abschnitten zu navigieren. Neue Module ergänzen die bestehende Videobibliothek. Das Projektteam sieht über die Analytics, welche Videos angesehen wurden und wo Wissenslücken bestehen. Was früher Tage an Koordination erforderte, ist in wenigen Stunden erledigt.
Preise und Pläne
Der kostenlose Plan umfasst bis zu 3 Videos mit KI-Avataren, Bildschirmaufnahme und automatischen Untertiteln in über 100 Sprachen. Keine Kreditkarte erforderlich.
Der Business-Plan kostet 24 USD pro Creator und Monat bei jährlicher Zahlung (29 USD bei monatlicher Abrechnung). Enthalten sind unbegrenzte Videos, interaktive Annotation, Nutzerverwaltung, Custom Branding, eigene Thumbnails und Video-Download in 1080p/4K.
Der Enterprise-Plan bietet zusätzlich interaktive Quizze, SSO, Lernpfade, erweiterte Statistiken, GxP-Konformität und dedizierten Support. Preise auf Anfrage. Stand: März 2026.
Stärken und Schwächen
Die Dokument-zu-Video-Funktion ist der zentrale Vorteil: Bestehende Schulungsunterlagen werden automatisch in Videos umgewandelt, ohne Kamera, Sprecher oder Schnittsoftware. Die Mehrsprachigkeit mit über 100 Sprachen macht Weet für internationale Unternehmen besonders attraktiv. Die kollaborativen Workspaces sorgen dafür, dass Videos nicht in Ordnern verschwinden, sondern als durchsuchbare Wissensbibliothek verfügbar bleiben.
Der kostenlose Plan mit nur 3 Videos reicht kaum zum ernsthaften Testen. Bei mehreren Creators summieren sich die Kosten im Business-Plan schnell. Die Integrationslandschaft beschränkt sich auf Slack, Microsoft Teams und eine Chrome-Extension. Wer Anbindungen an LMS-Systeme oder andere Plattformen braucht, muss auf den Enterprise-Plan ausweichen oder Workarounds finden.
Alternativen zu Weet
Loom ist die bekanntere Alternative für asynchrone Videokommunikation, allerdings ohne KI-Avatare und Dokument-zu-Video-Funktion. Synthesia setzt stärker auf KI-Avatare für professionelle Unternehmensvideos mit breiterem Einsatzspektrum. Clypp ist eine deutsche Alternative mit Fokus auf Prozessdokumentation und DSGVO-Konformität.
Überblick
Weet löst ein reales Problem: Schulungsvideos erstellen, ohne jedes Mal eine Produktion aufzuziehen. Die Kombination aus Dokument-zu-Video, KI-Avataren und Mehrsprachigkeit ist für Unternehmen mit regelmäßigem Schulungsbedarf ein echtes Produktivitätswerkzeug. Wer Content-Erstellung und interne Wissensvermittlung effizienter gestalten will, findet in Weet einen spezialisierten Ansatz. Für Unternehmen, die ihre Automation und Prozessoptimierung auch auf die Mitarbeiterschulung ausweiten wollen, ist das Tool einen Blick wert. Und wenn es um die strategische Einführung solcher KI-Tools im Unternehmen geht, unterstützen wir bei der KI-Implementierung.
Bewertungen im Überblick
Überblick
- ✓ Dokument-zu-Video-Konvertierung mit KI
- ✓ KI-Avatare und automatische Sprachausgabe in über 100 Sprachen
- ✓ Bildschirm- und Webcam-Aufnahme direkt im Browser
- ✓ Automatische Untertitel und Übersetzungen
- ✓ Interaktive Elemente: Links, Spotlights, Buttons, Kapitel
- ✓ Video-Bearbeitung mit Rauschunterdrückung und Trim-Funktion
- ✓ Team-Workspaces und Channels für strukturierte Ablage
- ✓ Analytics und Tracking für Video-Engagement
- ✓ Integrationen mit Slack, Microsoft Teams und Chrome-Extension
Vorteile
- + Sehr schnelle Erstellung von Trainingsvideos aus bestehenden Dokumenten
- + KI-Avatare und Voiceover sparen Kameraaufwand und Sprecher
- + Über 100 Sprachen für Untertitel und Sprachausgabe
- + Kollaborative Workspaces mit Kommentarfunktion
Nachteile
- - Kostenloser Plan auf 3 Videos begrenzt
- - Business-Plan bei mehreren Creators schnell kostspielig
- - Wenige native Integrationen (nur Slack, Teams, Chrome)
- - Hauptsächlich auf Trainingsvideos ausgerichtet, weniger für Marketing-Content
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Weet im Einsatz
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