umami
Open-Source-Web-Analytics als Self-Hosted Google-Analytics-Alternative. Cookielos, DSGVO-konform, kostenlos selbst gehostet oder als Cloud-Version ab $9/Monat.
Übersicht zu umami: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist umami?
umami ist eine Open-Source-Web-Analytics-Lösung, die als kostenlose Self-Hosted-Alternative zu Google Analytics entwickelt wurde. Das Projekt wurde 2020 von Mike Cao gestartet und ist seitdem schnell gewachsen: Heute ist umami eines der beliebtesten Open-Source-Analytics-Tools auf GitHub.
Das Prinzip ist einfach: Wer technisches Know-how hat, installiert umami auf dem eigenen Server, verbindet es mit einer Datenbank (PostgreSQL oder MySQL), und hat eine vollständig kostenlose Analytics-Lösung. Kein monatliches Abo, keine Datenweitergabe, volle Kontrolle. Das Tracking ist cookielos, kein Consent-Banner nötig.
Für alle, die nicht selbst hosten wollen, gibt es die Cloud-Version. Die ist aber teurer als Plausible und bietet ähnliche Funktionen. Der eigentliche Vorteil von umami ist das Self-Hosting: kostenlos, Open Source, volle Datenkontrolle.
Für wen eignet sich umami?
umami eignet sich für Entwickler und technisch affine Teams, die eine kostenlose Analytics-Lösung selbst betreiben wollen, und für Agenturen, die für viele Kundenprojekte eine eigene Analytics-Instanz ohne pro-Website-Kosten betreiben wollen.
Nicht geeignet für Nicht-Techniker: Ohne Docker-Kenntnisse oder Zugang zu einem Server ist Self-Hosting kein realistisches Szenario. Wer nicht selbst hosten will, ist mit Plausible oder Pirsch besser bedient.
umami im Arbeitsalltag
Eine Webagentur hostet eine umami-Instanz auf einem €5/Monat-VPS bei Hetzner. Alle 20 Kundenprojekte laufen in einer Installation. Kosten: €5/Monat für alle Websites zusammen statt €9-20 pro Website bei SaaS-Lösungen. Der Einrichtungsaufwand war ein halber Tag, der laufende Betrieb ist wartungsarm.
Preise und Pläne
Self-Hosted: komplett kostenlos, Open-Source-Lizenz. Cloud: Hobby $9/Monat (100.000 Seitenaufrufe, 3 Websites). Pro: $19/Monat (1.000.000 Seitenaufrufe, 10 Websites). Team: $59/Monat. Stand: März 2026.
Stärken und Schwächen
umami ist das günstigste cookielose Analytics-Tool, wenn man bereit ist, selbst zu hosten. Für Agenturen mit vielen Kundenprojekten ist der Kostenvorteil gegenüber SaaS-Lösungen erheblich. Open Source bedeutet volle Transparenz und keine Vendor-Abhängigkeit.
Schwächen: Self-Hosting braucht technisches Wissen und Wartungsbereitschaft. Die Cloud-Version ist im Vergleich zu Plausible nicht günstiger. Und der Funktionsumfang ist auf die Grundfunktionen begrenzt.
Alternativen zu umami
Für SaaS ohne eigene Infrastruktur: Plausible oder Pirsch. Für Open Source mit mehr Funktionen: Matomo. Für Enterprise: Piwik PRO. Mehr zu Analytics: SEO & Marketing.
Überblick
umami ist für technische Teams und Agenturen, die maximale Kostenkontrolle wollen, die beste kostenlose Analytics-Option. Wer selbst hosten kann, bekommt ein solides Tool ohne laufende Kosten. Wer SaaS bevorzugt, wählt Plausible oder Pirsch.
Überblick
- ✓ Cookieloses Tracking ohne Consent-Banner
- ✓ Self-Hosting oder Cloud-Option
- ✓ Echtzeit-Dashboard
- ✓ Benutzerdefinierte Ereignisse
- ✓ Mehrere Websites in einer Instanz
- ✓ Öffentlich teilbare Dashboards
- ✓ API für Datenzugriff
- ✓ Multi-Language-Support
Vorteile
- + Komplett kostenlos bei Self-Hosting
- + Open Source: volle Kontrolle über den Code
- + Einfach einzurichten (Docker oder Node.js)
- + Cookielos: kein Consent-Banner nötig
- + Unbegrenzte Websites bei Self-Hosting
Nachteile
- - Self-Hosting erfordert technisches Wissen
- - Cloud-Pläne teurer als bei Plausible
- - Kein Support bei Self-Hosting
- - Weniger Funktionen als Matomo
Tags
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