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umami
Analytics & Webanalyse freemium 🌍 Drittland USA

umami

Umami ist eine quelloffene Web-Analyse unter MIT-Lizenz. Das Standard-Tracking arbeitet ohne Cookies und ohne personenbezogene Daten. Betrieben wird sie entweder selbst auf eigener Infrastruktur oder als Umami Cloud. Anbieter ist die Umami Software, Inc. aus Delaware.

Übersicht zu umami: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 08.09.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.

Was ist umami?

Umami ist eine quelloffene Web-Analyse, die ohne Cookies auskommt. Das Standard-Tracking erhebt keine personenbezogenen Daten, verfolgt Besucher nicht über verschiedene Websites hinweg und legt keine dauerhaften Profile an. Aktivität wird anonym zu Besuchen gruppiert, sodass Traffic auswertbar bleibt, ohne Einzelpersonen nachzubilden.

Betrieben wird Umami auf zwei Wegen. Entweder installierst du die Software selbst auf eigener Infrastruktur, dann ist sie dauerhaft kostenlos und steht unter MIT-Lizenz mit öffentlich einsehbarem Quelltext. Oder du nutzt Umami Cloud, die der Anbieter selbst betreibt. In beiden Fällen werden die Daten laut Anbieter weder verkauft noch weitergegeben.

Hinter dem Projekt steht die Umami Software, Inc., eingetragen in Delaware in den USA. Das ist beim Datenschutz der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Betriebsarten: Wer selbst hostet, behält die Daten dort, wo sein Server steht.

Für wen eignet sich umami?

Zielgruppe sind Teams, die Zahlen zu ihrer Website brauchen, aber keine Personendaten sammeln wollen. Weil das Standard-Tracking ohne Cookies arbeitet, kann laut Anbieter der Cookie-Hinweis auf den meisten Seiten entfallen. Für Agenturen ist der Selbstbetrieb interessant, weil eine Installation mehrere Kundenprojekte tragen kann.

Wer selbst hostet, übernimmt allerdings auch die Verantwortung: Der Anbieter stellt ausdrücklich klar, dass seine Sicherheitszusagen vor allem für Umami Cloud gelten und Selbstbetreiber ihre Infrastruktur eigenständig absichern. Ohne Server, Datenbank und jemanden, der Updates einspielt, ist der kostenlose Weg keiner. Wie sich Analysedaten in Marketingentscheidungen übersetzen lassen, ist Thema unter SEO & Marketing.

umami im Arbeitsalltag

Der vom Anbieter beschriebene Ablauf beginnt beim Überblick. Auf einem Dashboard stehen Seitenaufrufe, Besucher, Absprungrate und durchschnittliche Besuchsdauer. Du wählst einen Zeitraum, filterst nach Land oder Gerät und siehst zusätzlich Standorte, Browser und verweisende Seiten.

Für Kampagnen vergleichst du zwei Zeiträume nebeneinander. UTM-Parameter erfasst Umami automatisch, die Attribution zeigt, welche Kanäle die meisten Abschlüsse bringen. Wer über reine Seitenaufrufe hinaus messen will, legt eigene Ereignisse an: Klicks auf Schaltflächen, Formulare, Anmeldungen, Downloads. Ereignisse lassen sich mit Beträgen verknüpfen, sodass sich Umsatz direkt in Umami verfolgen lässt.

Die dritte Ebene betrifft das Verhalten. Aus einer beliebigen Folge von Seiten und Ereignissen baust du einen Trichter und siehst, wie viele Personen jede Stufe erreichen. Session Replay und Heatmaps zeigen, wo Besucher hängen bleiben. Beides ist zuschaltbar, nicht Standard: Session Replay ist voreingestellt abgeschaltet und braucht ein zusätzliches Aufzeichnungsskript, Eingabefelder sind dabei standardmäßig maskiert, strengere Maskierung lässt sich einschalten und einzelne Bereiche vom Mitschnitt ausnehmen.

Preise und Pläne

Der Selbstbetrieb kostet nichts. Umami steht unter MIT-Lizenz, der Quelltext ist öffentlich einsehbar, und der Anbieter formuliert es auf der Preisseite ohne Einschränkung: Selbst hosten ist immer kostenlos. Was du zahlst, sind Server und Datenbank bei deinem eigenen Anbieter.

Für Umami Cloud beschreibt der Anbieter ein nutzungsabhängiges Modell mit kostenlosem Einstieg, das mit dem Verbrauch wächst. Konkrete Beträge stehen auf der Preisseite nicht. Zahlungen laufen über Stripe, vollständige Kartennummern und Prüfziffern speichert Umami nach eigener Angabe nicht selbst.

Wer rechnet, sollte deshalb beide Wege getrennt betrachten: Selbstbetrieb bedeutet fixe Infrastrukturkosten plus eigene Arbeitszeit, Cloud bedeutet variable Kosten nach Verbrauch. Stand: August 2026.

Stärken und Schwächen

Der Datenschutzansatz ist ungewöhnlich konsequent. Kein Cookie im Standardbetrieb, keine automatische Erhebung personenbezogener Daten, kein Verfolgen über Websites hinweg, keine Weitergabe an Werbetreibende, keine dauerhaften Profile. Der Anbieter selbst leitet daraus ab, dass die meisten Seiten auf ein Cookie-Banner verzichten können und dass die Verarbeitung DSGVO, CCPA und PECR entgegenkommt. Dazu kommt die MIT-Lizenz mit einsehbarem Quelltext, was die Prüfung durch Dritte überhaupt erst möglich macht.

Die Einschränkungen stehen direkt daneben, und der Anbieter benennt sie selbst. Die Sicherheitszusagen gelten vor allem für Umami Cloud; wer selbst hostet, verantwortet Infrastruktur und Absicherung allein. Und die Datenschutz-Freundlichkeit gilt für das Standard-Tracking: Sobald du Distinct IDs, eigene Ereignis- oder Sitzungseigenschaften, Umsatzverfolgung, Session Replay oder Heatmaps einschaltest, werden zusätzliche Daten erhoben, und die rechtliche Bewertung liegt laut Anbieter ausdrücklich bei dir. Für Umami Cloud fehlt außerdem jede Preisangabe auf der öffentlichen Seite.

Alternativen zu umami

Aus derselben Kategorie führt das Verzeichnis Plausible, Pirsch und Matomo. Alle drei stehen ebenfalls für Web-Analyse mit Datenschutzschwerpunkt, unterscheiden sich aber bei Lizenz, Serverstandort und Preismodell. Die Einzelheiten stehen in ihren eigenen Einträgen.

umami im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: umami steht in der Kategorie mit 82 weiteren Werkzeugen.

Der Anbieter sitzt außerhalb der EU. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 36 Alternativen mit EU-Sitz, davon 17 aus Deutschland.

umami nennt keine Beträge. Damit steht das Werkzeug in dieser Kategorie nicht allein: 24 von 82 Anbietern geben ihre Preise erst im Gespräch heraus.

Überblick

Umami spielt seine Stärke aus, sobald jemand im Haus einen Server betreuen kann. Dann bekommst du eine Web-Analyse, die dich nichts kostet, keine Einwilligung braucht und deren Daten dein eigener Server hält. Genau diese Kombination gibt es sonst kaum.

Zwei Dinge relativieren das. Erstens: Kostenlos ist die Software, nicht der Betrieb. Server, Datenbank, Updates und Backups sind Arbeit, und wenn sie liegen bleibt, hast du irgendwann eine Analyse mit Sicherheitslücke. Zweitens: Die datenschutzfreundliche Voreinstellung hält nur, solange du bei der Standardauswertung bleibst. Wer Session Replay oder Heatmaps einschaltet, sammelt Verhaltensdaten und braucht wieder eine saubere Rechtsgrundlage, das sagt der Anbieter selbst. Wenn du Aufsetzen und Betrieb abgeben willst oder die Datenschutzseite geklärt haben möchtest, hilft Beratung & Betreuung.

Überblick

Preismodell
freemium
Selbst betrieben ist Umami dauerhaft kostenlos, die Software steht unter MIT-Lizenz. Umami Cloud rechnet nach Nutzung ab und startet laut Anbieter kostenlos. Konkrete Beträge nennt der Anbieter auf der Preisseite nicht. Stand: August 2026.
Herkunft
🌍 USA Drittland
Übermittlung personenbezogener Daten nur mit zusätzlichen Garantien, etwa Standardvertragsklauseln.
Features
  • ✓ Dashboard mit Seitenaufrufen, Besuchern, Absprungrate und durchschnittlicher Besuchsdauer, filterbar nach Zeitraum, Land und Gerät
  • ✓ Auswertung nach Standort, Gerät, Browser und verweisender Seite
  • ✓ Automatische Erfassung von UTM-Parametern und Attribution der Kanäle
  • ✓ Vergleich zweier Zeiträume nebeneinander
  • ✓ Eigene Ereignisse für Klicks, Formulare, Anmeldungen und Downloads
  • ✓ Trichter aus beliebigen Seiten- und Ereignisfolgen sowie Zieldefinitionen
  • ✓ Session Replay und Heatmaps als zuschaltbare Funktionen
  • ✓ Umsatzverfolgung: Ereignisse lassen sich mit Beträgen verknüpfen
  • ✓ Betrieb wahlweise selbst gehostet oder als Umami Cloud
  • ✓ Quelloffen unter MIT-Lizenz, der Quelltext ist öffentlich einsehbar

Vorteile

  • + Selbst betrieben dauerhaft kostenlos, die Software steht unter MIT-Lizenz
  • + Das Standard-Tracking arbeitet ohne Cookies, weshalb die meisten Websites laut Anbieter auf ein Cookie-Banner verzichten können
  • + Es werden keine personenbezogenen Daten automatisch erhoben und keine Daten an Werbetreibende verkauft
  • + Kein websiteübergreifendes Verfolgen von Besuchern, keine dauerhaften Profile einzelner Personen
  • + Session Replay ist standardmäßig abgeschaltet, Eingabefelder werden voreingestellt maskiert
  • + Der Quelltext ist öffentlich einsehbar, Codeänderungen laufen über Peer Review

Nachteile

  • - Konkrete Beträge für Umami Cloud stehen nicht auf der Preisseite
  • - Die Sicherheitszusagen des Anbieters gelten vor allem für Umami Cloud, beim Selbstbetrieb liegt die Verantwortung für Infrastruktur und Absicherung beim Kunden
  • - Zusatzfunktionen wie Distinct IDs, eigene Ereignis- und Sitzungseigenschaften, Umsatzverfolgung, Session Replay und Heatmaps erheben zusätzliche Daten, die datenschutzrechtliche Bewertung liegt beim Kunden
  • - Session Replay braucht ein zusätzliches Aufzeichnungsskript
  • - Der Anbieter sitzt in den USA, Umami Software, Inc. ist in Delaware eingetragen und Vertragsgrundlage ist das Recht des Staates Delaware

Tags

Analytics Open Source Self-Hosting Cookieless DSGVO

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