Zum Inhalt springen
Business.Digital Business.Digital
SendIT
E-Commerce auf-anfrage 🇪🇺 EU

SendIT

SendIT ist eine Multicarrier-Versandsoftware von ProLogis aus Deutschland, die über 250 Frachtführer in einer einzigen Oberfläche bündelt. Geeignet für Unternehmen ab 10 bis zu 250.000+ Sendungen täglich.

Übersicht zu SendIT: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.

Was ist SendIT?

SendIT ist eine Multicarrier-Versandsoftware, entwickelt von ProLogis Automatisierung und Identifikation GmbH, einem deutschen Unternehmen mit über 30 Jahren Erfahrung in der industriellen Kennzeichnung und Datenerfassung. Die Software bündelt über 250 nationale und internationale Frachtführer, darunter DHL, DPD, UPS, GLS, Seven Senders, Planzer und viele weitere, in einer einzigen Verwaltungsoberfläche.

Anstatt die proprietären Versandsysteme jedes einzelnen Dienstleisters zu installieren und zu pflegen, läuft alles über SendIT: Etikettendruck, Sendungsavisierung, Tracking und Zustellnachweise. Mehr als 30 Millionen Pakete werden jährlich über die Software verarbeitet.

Für wen eignet sich SendIT?

SendIT richtet sich an Unternehmen, die täglich in relevanten Mengen versenden und dabei mehrere Frachtführer einsetzen. Die Spanne reicht laut Anbieter von 10 bis zu über 250.000 Sendungen pro Tag.

Typische Zielgruppen sind mittelständische und große E-Commerce-Händler, Logistikdienstleister, Industrieunternehmen mit eigenem Versand sowie Unternehmen mit mehreren Standorten, die eine zentrale Versandverwaltung benötigen. Wer nur einen einzigen Carrier nutzt und wenige Sendungen täglich abwickelt, braucht kein Multicarrier-System dieser Komplexität.

Entscheidend für die Eignung ist auch die IT-Infrastruktur: SendIT ist technisch anspruchsvoller als SaaS-Lösungen wie Shipcloud oder Sendcloud. Wer die Software optimal einsetzen will, braucht Anbindung ans eigene ERP oder WMS, was IT-Ressourcen oder externe Unterstützung voraussetzt.

SendIT im Arbeitsalltag

SendIT läuft typischerweise als On-Premise-Installation auf dem eigenen Server oder in einer gehosteten Umgebung. Es gibt mehrere Betriebsmodi: Im Hintergrundmodus verarbeitet das System Sendungsdaten vollautomatisch aus dem angebundenen ERP. Im Client-Dialogmodus können Mitarbeiter an Versandstationen Daten direkt eingeben und Etiketten drucken. Beide Modi lassen sich auch parallel betreiben.

Die Anbindung an ERP-Systeme wie SAP oder Odoo erfolgt über eine RESTful API oder direkte SQL-Datenbankzugriffe. Ergänzend steht eine EDI-Schnittstelle für die elektronische Übermittlung von Sendungsdaten an die Frachtführer bereit. Der modulare Aufbau erlaubt es, einzelne Frachtführer als Lizenzmodule zuzubuchen und das System schrittweise zu erweitern.

Das Proof-of-Delivery-Modul ermöglicht die Statusverfolgung direkt vom Frachtführer und erlaubt schnelle Reaktionen bei Zustellproblemen. Für Automatisierungen auf Prozessebene, etwa die automatische Carrier-Selektion nach Gewicht, Zielregion oder Kosten, bietet SendIT entsprechende Konfigurationsoptionen.

Preise und Pläne

SendIT hat keine öffentliche Preisstruktur. Die Lizenzierung basiert auf einem Modell mit Druckerlizenzen pro eingebundenem Frachtführer. Konkrete Kosten hängen von der Anzahl der benötigten Carrier-Module, der Anzahl der Standorte und dem gewünschten Leistungsumfang ab. Interessenten müssen ein Angebot anfordern.

Für Unternehmen mit komplexen Versandstrukturen ist diese Art der Preisgestaltung üblich. Der Nachteil für kleinere Unternehmen: Ein direkter Preisvergleich mit transparenteren SaaS-Alternativen ist nicht ohne Weiteres möglich.

Stärken und Schwächen

SendIT punktet mit seiner außergewöhnlich breiten Carrier-Abdeckung und dem bewährten Einsatz in der industriellen Logistik. Die Flexibilität der Betriebsmodi und die tiefen Integrationsmöglichkeiten über API, SQL und EDI machen die Software zu einer ernstzunehmenden Option für Unternehmen mit hohem Versandvolumen und eigener IT.

Die Kehrseite ist die Komplexität: Ohne technisches Know-how kommt man bei der Einrichtung nicht weit. Dazu fehlen unabhängige Nutzerbewertungen auf Plattformen wie G2 oder Capterra fast vollständig, was die Vergleichbarkeit mit anderen Lösungen erschwert. Und die nicht-transparente Preisgestaltung macht eine schnelle Kaufentscheidung schwieriger.

Alternativen zu SendIT

Im Multicarrier-Segment gibt es in Deutschland starke Alternativen: Shipcloud und Sendcloud bieten transparente SaaS-Preise und eine einfachere Einrichtung, sind aber bei sehr hohen Volumen und komplexen Anforderungen weniger flexibel. Parcel.One und Seven Senders sind auf internationalen Versand spezialisiert. Für Unternehmen, die bereits einen großen Online-Shop betreiben und eine tiefe Systemintegration suchen, lohnt sich der Blick auf die Versandmodule in bestehenden E-Commerce-Plattformen.

Überblick

SendIT ist eine solide Wahl für Unternehmen, die täglich größere Versandmengen über mehrere Frachtführer abwickeln und dabei eine tiefe Integration in ihre bestehende IT-Infrastruktur benötigen. Der modulare Aufbau, die breite Carrier-Abdeckung und die flexiblen Schnittstellen sind echte Stärken.

Für kleinere Händler oder Betriebe ohne eigene IT-Abteilung ist der Einrichtungsaufwand jedoch zu hoch. Hier sind einfachere SaaS-Lösungen die bessere Wahl. Wenn du dir nicht sicher bist, welche Versandlösung zu deiner Infrastruktur passt, helfen wir dir bei der Einschätzung. Mehr dazu auf unserer Seite zur E-Commerce-Beratung.

Überblick

Preismodell
auf-anfrage
Keine öffentliche Preisübersicht; Lizenzmodell auf Anfrage, Abrechnung über Druckerlizenzen pro Frachtführer (Stand: März 2026)
Herkunft
🇪🇺 Deutschland DSGVO-Vorteil
Features
  • Anbindung von über 250 nationalen und internationalen Frachtführern
  • Automatische Etikettenausgabe für KEP-Dienste und Speditionen
  • RESTful API und SQL-Datenbankanbindung für ERP/WMS-Integration
  • EDI-Schnittstelle zur elektronischen Sendungsavisierung
  • Proof of Delivery (POD) Modul zur Lieferverfolgung
  • Automatisierte Kunden-E-Mail-Benachrichtigungen
  • Stapeldruck und CSV-Import für Massenverarbeitung
  • Modularaufbau für On-Premise und Cloud-Hosting

Vorteile

  • + Sehr breite Carrier-Abdeckung, eines der umfangreichsten Multicarrier-Ökosysteme im DACH-Raum
  • + On-Premise-Betrieb möglich, ideal für Unternehmen mit eigener IT-Infrastruktur
  • + Flexible Anbindung über REST-API, SQL und EDI an bestehende Systeme
  • + Bewährt in der Praxis, über 30 Millionen Pakete jährlich verarbeitet

Nachteile

  • - Keine transparente Preisstruktur, Angebotsprozess nötig
  • - Technisch anspruchsvolle Einrichtung, setzt IT-Kenntnisse oder externe Unterstützung voraus
  • - Wenig öffentliche Nutzerbewertungen, kaum unabhängige Erfahrungsberichte verfügbar

Tags

Versandsoftware Multicarrier Logistik Etikettendruck E-Commerce Deutschland ERP-Integration

Mehr zu E-Commerce

Diese Seite gehört zum E-Commerce-Leitfaden: Onlineshop aufbauen und skalieren

Im Leitfaden findest du den vollständigen Überblick zum Thema. Hier sind die wichtigsten weiterführenden Pfade.

Weiterführende Ressourcen

Alles was du brauchst, um dein Business zu digitalisieren – von praktischen Tools bis hin zu tiefgehendem Expertenwissen.

Tools & Services

Nützliche Helfer für deinen Geschäftsalltag.

Magazin

Praxiswissen zu Digitalisierung, E-Commerce und Automation.

FAQ

Antworten und Erklärungen zu digitalen Themen.