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Salesforce Sales Cloud
CRM & Vertrieb freemium 🌍 Drittland USA

Salesforce Sales Cloud

CRM für den Vertrieb von Salesforce, Inc. aus San Francisco. Sechs Editionen von der kostenlosen Fassung für höchstens zwei Nutzer bis 550 USD je Nutzer und Monat. Lead-, Account-, Kontakt- und Opportunity-Verwaltung, Prognosen, Agentforce-KI ab der Enterprise-Stufe.

★★★★☆ 4.4 / 5 (G2)

Übersicht zu Salesforce Sales Cloud: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.

Was ist Salesforce Sales Cloud?

Sales Cloud ist das Vertriebs-CRM von Salesforce. Es verwaltet Leads, Accounts, Kontakte und Opportunities, routet neue Anfragen an die richtigen Leute und hält fest, was mit einem Deal passiert ist. Der Anbieter nennt in den eigenen häufigen Fragen eine Zahl zur Verbreitung: Über 150.000 Unternehmen vertrauen Salesforce ihre Daten in der Cloud an.

Hinter dem Produkt steht Salesforce, Inc. mit Sitz in 415 Mission St., 3rd Floor, San Francisco, Kalifornien. Für Unternehmen mit Datenschutzanforderungen ist das der erste Punkt auf der Prüfliste, weil die Verarbeitung damit außerhalb des EU-Rechtsraums stattfindet.

Der zweite Punkt ist die Editionslogik. Sales Cloud ist kein Produkt mit einem Preis, sondern eine Leiter aus sechs Stufen, die sich in den Funktionen deutlich unterscheiden. Die KI-Schicht, die Salesforce seit einiger Zeit in den Vordergrund stellt, lässt sich laut Preisseite erst ab der Enterprise-Stufe hinzubuchen. Wer die Werbung für Agentforce liest und den Einstiegspreis daneben legt, vergleicht zwei verschiedene Dinge.

Für wen eignet sich Salesforce Sales Cloud?

Die Stufen zeigen die Zielgruppen ziemlich genau. Die kostenlose Fassung fasst Vertrieb, Service, Marketing und Slack zusammen, ist aber auf höchstens zwei Nutzer begrenzt. Das ist eine Testumgebung oder ein Werkzeug für ein Zwei-Personen-Unternehmen, keine Grundlage für ein wachsendes Team.

Ab der Enterprise-Stufe wird es interessant für Unternehmen, die mehr wollen als eine Kontaktliste: erweitertes Pipeline-Management, Deal-Insights, Conversation Intelligence und Agentforce sind dort ausgewiesen. Der Anbieter beschreibt diese Stufe selbst als das CRM für den Vertrieb mit mehr Flexibilität und Web-API. Genau diese Kombination ist der Grund, warum größere Organisationen hier landen und nicht bei einem schlanken Werkzeug.

Weniger passend ist Sales Cloud, wenn drei Leute Angebote nachverfolgen wollen. Zwischen der Gratisstufe für zwei Nutzer und den 100 USD je Nutzer und Monat der nächsten vollwertigen Stufe liegt eine Lücke, in die genau diese Teams fallen. Wer eine CRM-Einführung plant, sollte diese Rechnung vor der Auswahl aufmachen, nicht danach.

Salesforce Sales Cloud im Arbeitsalltag

Der dokumentierte Ablauf beginnt bei der Lead-Erfassung. Salesforce nennt dafür Web-to-Lead-Erfassung, Lead-Zuordnung und Routing sowie Dublettenblockierung. Neue Anfragen landen also über ein Formular im System, werden nach Regeln verteilt und gegen den Bestand geprüft, bevor jemand sie anfasst.

Danach übernimmt die Opportunity-Verwaltung. Der Vertriebsprozess ist anpassbar, Aufgaben und Aktivitäten laufen in einem Feed am Datensatz zusammen. E-Mails, Termine und Kontakte gleicht das System laut Anbieter automatisch per KI ab, statt dass jemand sie von Hand nachträgt. Für Gmail und Outlook gibt es eine eigene Anbindung.

Für die Auswertung stehen Prognose und Analyse bereit, ab der zweiten Stufe mit Angebotserstellung und Forecasting, ab Enterprise mit Deal-Insights und Conversation Intelligence. Einstein steuert Lead-Scoring, Opportunity-Scoring, vorhersagende Prognosen und die automatische Aktivitätserfassung bei.

Unterwegs läuft die mobile App, und zwar auch ohne Verbindung. Salesforce beschreibt das ausdrücklich so, dass sich Datensätze offline anlegen lassen und die Daten synchronisiert werden, sobald das Gerät wieder online ist. Angebunden wird über die Web-Services-API mit REST und SOAP, dazu kommen vorintegrierte Apps aus dem AppExchange. Der Marktplatz heißt inzwischen AgentExchange, der alte Name steht auf der Seite noch in Klammern daneben.

Preise und Pläne

Abgerechnet wird je Nutzer und Monat, in sechs Stufen. Die kostenlose Fassung liegt bei 0 USD und ist auf höchstens zwei Nutzer begrenzt. Starter Suite kostet 25 USD beziehungsweise 25 Euro je Nutzer und Monat und ist die einzige Stufe, die sich wahlweise monatlich oder jährlich abrechnen lässt. Pro Suite kostet 100 USD oder 100 Euro, Enterprise 175 USD oder 175 Euro, Unlimited 350 USD oder 350 Euro, Agentforce 1 Sales 550 USD oder 550 Euro. Alle vier laufen mit jährlicher Abrechnung.

Die Preisseite rechnet zusätzlich in australischen Dollar, japanischen Yen, schwedischen Kronen und britischen Pfund um. In Pfund sind es 20, 80, 140, 280 und 440 je Nutzer und Monat.

Was in den Stufen steckt, unterscheidet sich deutlich. Starter bringt Lead-, Account-, Kontakt- und Opportunity-Verwaltung, eingebaute Vertriebsabläufe und Lead-Routing. Pro ergänzt Anpassung, Automatisierung, Angebote und Prognosen. Enterprise bringt erweitertes Pipeline-Management, Deal-Insights, Conversation Intelligence und Agentforce. Unlimited legt vorhersagende KI, Sales Engagement, den Premier Success Plan und eine vollständige Sandbox obendrauf. Agentforce 1 Sales enthält zusätzlich Salesforce Spiff, Sales Planning, Sales Programs, Salesforce Maps, Tableau Next und Slack Enterprise+ sowie ein Kontingent an Flex- und Data-Cloud-Credits je Organisation und Jahr.

Drei Dinge stehen im Kleingedruckten und verändern die Rechnung. Erstens: KI lässt sich laut Preisseite erst ab Enterprise ergänzen, für die Details verweist Salesforce auf den Vertrieb. Zweitens weist die Vergleichstabelle den Zugang zur Web-Services-API mit zusätzlich 25 USD je Nutzer und Monat aus, und Sales-Console-Apps sind in einer Stufe auf eine eigene App je Organisation begrenzt. Drittens steht über der ganzen Seite ein Änderungsvorbehalt: Sie diene nur zur Information und könne sich ändern.

Testen lässt sich Sales Cloud 30 Tage lang, ohne Kreditkarte und ohne Installation. Die meisten Salesforce-Produkte laufen nach Anbieterangabe über Jahresverträge, und Abonnements werden in der Regel jährlich im Voraus bezahlt. Nur Starter lässt sich direkt aus der Testphase heraus kaufen. Preisstand ist August 2026.

Stärken und Schwächen

Auf der Habenseite steht eine ungewöhnlich offene Preisdarstellung für ein Produkt dieser Größe. Sechs Stufen, jede mit Betrag, Abrechnungseinheit und Funktionsvergleich, umgerechnet in sechs Währungen. Es gibt einen kostenlosen Einstieg mit Vertrieb, Service, Marketing und Slack, eine Testphase über 30 Tage ohne Kreditkarte, und die kleinste bezahlte Stufe lässt sich monatlich abrechnen.

Die Grenzen stehen auf derselben Seite. Der Gratisplan endet bei zwei Nutzern. Ab der Pro-Stufe gibt es nur noch Jahresabrechnung. Die KI-Funktionen, mit denen der Anbieter wirbt, sind laut Preisseite erst ab Enterprise buchbar, also ab 175 USD je Nutzer und Monat. Für die genauen KI-Preise verweist Salesforce auf ein Vertriebsgespräch statt auf eine Zahl. Und der Anbieter sitzt in den USA, womit die Verarbeitung außerhalb des EU-Rechtsraums stattfindet.

Alternativen zu Salesforce Sales Cloud

Im Verzeichnis stehen mehrere CRM-Systeme in derselben Kategorie, die du gegenrechnen solltest: HubSpot Sales Hub, Pipedrive, Zoho CRM und Microsoft Dynamics 365 Sales.

Die Auswahl entscheidet sich selten am Funktionsumfang, sondern an der Frage, wer das System später pflegt. Wenn Vertrieb und Marketing anschließend über Automatisierung zusammenwachsen sollen, verschiebt das die Antwort noch einmal.

Salesforce Sales Cloud im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Salesforce Sales Cloud steht in der Kategorie mit 390 weiteren Werkzeugen.

Der Anbieter sitzt außerhalb der EU. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 182 Alternativen mit EU-Sitz, davon 148 aus Deutschland.

Salesforce Sales Cloud nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 262 von 390 Werkzeugen (67 Prozent).

Überblick

Wir halten Sales Cloud für die richtige Wahl, wenn dein Vertrieb groß genug ist, dass jemand das System hauptamtlich betreut. Unterhalb dieser Schwelle kauft man vor allem Möglichkeiten, die niemand einrichtet. Die Editionsleiter ist dabei ehrlicher als ihr Ruf, weil sie offenlegt, wo die Funktionen liegen; man muss sie nur lesen, bevor man den Einstiegspreis nennt.

Zwei Punkte würden wir vor einer Entscheidung klären. Erstens die KI-Frage: Wer wegen Agentforce kommt, rechnet realistisch mit 175 USD je Nutzer und Monat aufwärts plus einem Gespräch über Zusatzkosten, nicht mit 25. Zweitens die Datenschutzfrage. Ein US-Anbieter im Vertriebs-CRM ist machbar, kostet aber Vorbereitung bei Verträgen und Dokumentation. Wer beides nicht will, findet in der Kategorie 182 Anbieter mit EU-Sitz, darunter 148 aus Deutschland.

Bewertungen im Überblick

★★★★☆ 4.4 / 5 (25469 Bewertungen)

Stand: 2026-03-19

Überblick

Preismodell
freemium
Sechs Editionen je Nutzer und Monat: kostenlos für höchstens zwei Nutzer, dann 25, 100, 175, 350 und 550 USD. In Euro sind es 25, 100, 175, 350 und 550 Euro. Nur die 25-Dollar-Stufe lässt sich monatlich abrechnen, alle darüber laufen jährlich. Testphase 30 Tage ohne Kreditkarte. Stand: August 2026.
Herkunft
🌍 USA Drittland
Übermittlung personenbezogener Daten nur mit zusätzlichen Garantien, etwa Standardvertragsklauseln.
Features
  • ✓ Verwaltung von Leads, Accounts, Kontakten und Opportunities
  • ✓ Eingebaute Vertriebsabläufe und Lead-Routing
  • ✓ Automatischer Abgleich von E-Mails, Terminen und Kontakten per KI
  • ✓ Angebotserstellung und Umsatzprognose ab der zweiten Stufe
  • ✓ Erweitertes Pipeline-Management mit Deal-Insights ab der Enterprise-Stufe
  • ✓ Conversation Intelligence und Agentforce ab der Enterprise-Stufe
  • ✓ Vorhersagende KI und Sales Engagement ab der Unlimited-Stufe
  • ✓ Einstein-Funktionen für Lead-Scoring, Opportunity-Scoring und Prognosen
  • ✓ Mobile App mit vollständigem Offline-Betrieb, Daten synchronisieren nach Rückkehr ins Netz
  • ✓ Web-Services-API über REST und SOAP zur Anbindung externer Systeme
  • ✓ AppExchange für vorintegrierte Apps, der Marktplatz heißt jetzt AgentExchange
  • ✓ Gebietsverwaltung, Umsatzaufteilung und Verbrauchsprognosen
  • ✓ E-Mail-Anbindung an Gmail oder Outlook

Vorteile

  • + Kostenlose Einstiegsfassung mit Vertrieb, Service, Marketing und Slack vorhanden
  • + Testphase über 30 Tage ohne Kreditkarte und ohne Installation
  • + Alle sechs Editionen stehen mit Betrag und Abrechnungseinheit offen auf der Preisseite
  • + Preisangaben in sechs Währungen, darunter Euro und Pfund
  • + Die Einstiegsstufe für 25 USD lässt sich monatlich statt jährlich abrechnen
  • + Nach Anbieterangabe vertrauen über 150.000 Unternehmen auf Salesforce

Nachteile

  • - Die kostenlose Fassung ist auf höchstens zwei Nutzer begrenzt
  • - Ab der Pro-Stufe wird jährlich abgerechnet, monatlich geht nur die 25-Dollar-Stufe
  • - KI lässt sich laut Preisseite erst ab der Enterprise-Stufe hinzubuchen
  • - Die Vergleichstabelle weist den Zugang zur Web-Services-API mit zusätzlich 25 USD je Nutzer und Monat aus
  • - Sales-Console-Apps sind in einer Stufe auf eine eigene App je Organisation begrenzt
  • - Der Anbieter verweist für genaue Preise auf den Vertrieb und stellt die Seite unter Änderungsvorbehalt
  • - Salesforce, Inc. sitzt in den USA, die Daten verlassen damit den EU-Rechtsraum

Tags

CRM Sales Automation Pipeline Management AI-Sales Enterprise CRM

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