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Rackbeat
Lagerverwaltung kostenpflichtig 🇪🇺 EU

Rackbeat

Rackbeat ist ein dänisches, cloudbasiertes Lagerverwaltungssystem (WMS) für kleine und mittlere Unternehmen. Es bündelt Lagerverwaltung, Einkaufssteuerung, Auftragsmanagement und Produktionsverwaltung in einer Plattform und lässt sich über 80 Integrationen mit Buchhaltungs-, Shop- und Versandsystemen verbinden.

Übersicht zu Rackbeat: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.

Was ist Rackbeat?

Rackbeat ist ein cloudbasiertes Warehouse Management System (WMS) aus Kopenhagen, das 2017 von vier ehemaligen Visma-Mitarbeitern gegründet wurde. Die Idee dahinter war simpel: Kleine und mittlere Unternehmen brauchen ein spezialisiertes Lagerverwaltungssystem, das sie sich leisten können und das sie tatsächlich nutzen wollen. Kein aufgeblähtes ERP, kein Excel-Wildwuchs. Nur ein System, das Lager, Einkauf, Aufträge und Produktion zusammenbringt.

Seit 2021 gehört Rackbeat zum Visma-Konzern, einem der größten Softwareanbieter Skandinaviens. Das gibt dem Produkt eine stabile Basis für Weiterentwicklung und Infrastruktur. Heute nutzen über 2.500 Unternehmen Rackbeat, überwiegend in Dänemark, Norwegen und Schweden.

Für wen eignet sich Rackbeat?

Rackbeat richtet sich an lagerdrivende kleine und mittelständische Unternehmen, die über das Stadium von Excel-Listen hinaus sind, aber kein vollständiges ERP-System benötigen oder finanzieren wollen. Die Software passt besonders gut zu Handelsunternehmen, Großhändlern, Webshop-Betreibern mit physischem Lager, Produzenten mit Stücklistenmanagement und Handwerksbetrieben, die Materialien verwalten.

Für Unternehmen, die ausschließlich Buchhaltung oder Kundenmanagement abbilden wollen, ist Rackbeat der falsche Ansatz. Die Stärke liegt klar in der Tiefe der Lagerprozesse: von der Wareneingangsbuchung über Lagerplätze und Kommissionierrouten bis zur Lieferung. Wer eine solche Tiefe in einem generischen ERP sucht, zahlt dort in der Regel deutlich mehr.

Rackbeat im Arbeitsalltag

Ein mittelständischer Großhändler erhält eine Bestellung über seinen Shopify-Shop. Rackbeat übernimmt den Auftrag automatisch, prüft den Lagerbestand und erstellt einen Kommissionierauftrag für das Lagerteam. Der Lagermitarbeiter scannt Positionen mit der mobilen App ab, die Lieferung wird als versandt markiert und der Bestand aktualisiert sich in Echtzeit. Ist der Lagerbestand unter den Meldebestand gefallen, erzeugt Rackbeat einen Einkaufsvorschlag für den Einkäufer.

Für Hersteller kommt die Stücklistenverwaltung dazu: Fertigungsaufträge greifen auf Rohstoffe zurück, Rackbeat zieht diese automatisch aus dem Bestand ab und dokumentiert die Produktion. Serien- und Chargennummern ermöglichen dabei eine lückenlose Rückverfolgbarkeit, was besonders in regulierten Branchen wie Lebensmittel oder Medizin relevant ist.

Preise und Pläne

Rackbeat bietet drei Abonnements, deren Preise in dänischen Kronen (DKK) angegeben sind. Für DACH-Unternehmen lohnt es sich, die aktuellen EUR-Wechselkurse im Blick zu behalten.

  • Basis ab 349 DKK (ca. 47 €)/Monat, 1 Nutzer inklusive, weitere Nutzer 299 DKK/Monat: Bestandsübersicht, Auftragsmanagement, Einkaufssteuerung, Rabattverwaltung, Reporting und 1 Integration. Kostenmethode: Durchschnittspreis.
  • Premium ab 749 DKK (ca. 100 €)/Monat, 1 Nutzer inklusive, weitere Nutzer 499 DKK/Monat: Zusätzlich Stücklisten, mobile App, Produktionsübersicht, benutzerdefinierte Felder, mehrere Integrationen und FIFO-Kostenmethode.
  • Premium+ ab 1.549 DKK (ca. 207 €)/Monat, 2 Nutzer inklusive, weitere Nutzer 499 DKK/Monat: Alles aus Premium, dazu Handscanner-Unterstützung, Chargen- und Seriennummernverwaltung sowie B2B-Shop.

Alle Pläne können 14 Tage kostenfrei getestet werden. Stand: März 2026.

Stärken und Schwächen

Die größte Stärke von Rackbeat ist die Spezialisierung. Wer ein echtes WMS braucht und kein ERP-Rundum-Paket, bekommt hier mehr Lagertiefe pro Euro als bei den meisten Alternativen. Der persönliche Onboarding-Konsulent und der kostenlose Support via Chat, Mail und Telefon senken die Hemmschwelle für den Einstieg erheblich. Die Zugehörigkeit zu Visma sorgt für Stabilität und professionelle Infrastruktur.

Auf der anderen Seite ist Rackbeat klar auf den skandinavischen Markt ausgerichtet. Die Website, der Hilfe-Bereich und viele Materialien sind primär auf Dänisch verfügbar. Für DACH-Unternehmen bedeutet das mehr Eigeninitiative bei der Einarbeitung. Dazu fehlen unabhängige Nutzerbewertungen auf Plattformen wie G2 oder Capterra weitgehend, was die externe Vergleichbarkeit erschwert.

Alternativen zu Rackbeat

Odoo bietet neben Lagerverwaltung auch CRM, Buchhaltung und HR in einem Gesamtsystem, ist aber deutlich komplexer einzurichten. Sage 100 ist eine etablierte DACH-Lösung mit Warenwirtschaft und Buchhaltung, allerdings deutlich teurer und weniger cloudnativ. Zoho Inventory ist eine günstige cloudbasierte Alternative mit gutem DACH-Support, bietet aber weniger Tiefe bei Produktionsprozessen. Storefeeder und Linnworks sind weitere WMS-Alternativen mit Fokus auf Multichannel-Handel, jedoch ebenfalls eher auf den englischsprachigen Markt ausgerichtet.

Überblick

Rackbeat ist eine solide, spezialisierte Wahl für Unternehmen, die ein dediziertes Lagerverwaltungssystem suchen und keine Lust auf überdimensionierte ERP-Lösungen haben. Der Visma-Konzern im Hintergrund und die starke Integrationslandschaft machen es zu einem ernstzunehmenden Tool. Für DACH-Unternehmen gilt: Die Sprachbarriere beim Support ist überschaubar, aber vorhanden. Am meisten Sinn ergibt Rackbeat für Unternehmen, die bereits mit skandinavischen Partnern oder auf skandinavischen Märkten agieren, oder für solche, die ein WMS mit starker Shopify-Anbindung suchen.

Wenn du überlegst, ob Rackbeat zu deiner Systemlandschaft passt, oder wie sich das Tool mit deinem bestehenden Shop- oder Buchhaltungssystem verbinden lässt, hilft eine strukturierte Beratung & Betreuung dabei, die richtigen Fragen vorab zu klären. Für die technische Anbindung über die offene API unterstützt dich unser Team bei Automation & Prozessoptimierung.

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
Basis ab 349 DKK (ca. 47 €)/Monat für 1 Nutzer, jeder weitere Nutzer 299 DKK/Monat. Premium ab 749 DKK (ca. 100 €)/Monat für 1 Nutzer, weitere Nutzer 499 DKK/Monat. Premium+ ab 1.549 DKK (ca. 207 €)/Monat für 2 Nutzer inklusive, weitere Nutzer 499 DKK/Monat. 14 Tage kostenlos testen. Stand: März 2026.
Herkunft
🇪🇺 Dänemark DSGVO-Vorteil
Features
  • Cloudbasierte Lagerverwaltung mit Echtzeit-Bestandsübersicht
  • Auftragsmanagement: Angebote, Verkaufsaufträge, Teil- und Volllieferungen
  • Einkaufssteuerung mit intelligentem Nachbestellungsassistenten
  • Produktionsverwaltung mit Stücklisten (Bill of Materials)
  • Mobile App und Handscanner-Unterstützung für Lagerprozesse
  • Serien- und Chargenverfolgung für lückenlose Rückverfolgbarkeit
  • B2B-Shop-Funktion für Geschäftskunden
  • Offene API und über 80 Integrationen (u. a. Shopify, e-conomic, Shipmondo)

Vorteile

  • + Spezialisiertes WMS mit deutlich mehr Lagertiefe als generische ERP-Systeme
  • + Teil des Visma-Konzerns: stabile Infrastruktur und langfristige Weiterentwicklung
  • + Einfacher Einstieg dank persönlichem Lagerkonsulenten und kostenlosem Support
  • + Offene API ermöglicht flexible Anbindung an bestehende Systemlandschaften

Nachteile

  • - Preise in DKK: Kosten können für DACH-Kunden bei Währungsschwankungen variieren
  • - Primär auf den skandinavischen Markt ausgerichtet, deutschsprachige Ressourcen begrenzt
  • - Keine unabhängigen Bewertungen auf gängigen Review-Plattformen verfügbar

Tags

Lagerverwaltung WMS Warenwirtschaft Cloud KMU Dänemark Visma E-Commerce

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