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Paymash
Payment & Zahlungsanbieter kostenpflichtig Schweiz

Paymash

Paymash ist ein mobiles Kassensystem aus der Schweiz, das Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleister mit POS, Online-Shop, Terminbuchung und Rechnungsstellung in einer App vereint. Läuft auf iOS, Android und im Browser.

★★★★½ 4.66 / 5 (Reviews.io)

Übersicht zu Paymash: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.

Was ist Paymash?

Paymash ist ein Cloud-basiertes Kassensystem der Paymash AG aus Zürich, das sich an kleine und mittelständische Unternehmen im Einzelhandel, in der Gastronomie und im Dienstleistungsbereich richtet. Die Software läuft auf iOS, Android und im Browser und verwandelt ein Tablet oder Smartphone in eine vollwertige Kasse.

Was Paymash von einfachen Kassenlösungen unterscheidet, ist der integrierte Funktionsumfang: POS, Online-Shop, Terminkalender, Rechnungsstellung, Kundenverwaltung und Self-Ordering sind in einem System gebündelt. Der Lagerbestand wird dabei automatisch kanalübergreifend synchronisiert, egal ob ein Produkt im Laden, online oder über die Kasse verkauft wird.

Das Unternehmen ist in der Schweiz registriert und betreibt den Dienst unter anderem für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Lösung ist für den DACH-Markt zertifiziert und GoBD-konform, hat eine DATEV-Schnittstelle und erfüllt die gesetzlichen Kassenpflichten in allen drei Ländern.

Für wen eignet sich Paymash?

Paymash richtet sich an Betriebe, die an einem oder mehreren Standorten verkaufen und dabei mehrere Kanäle bespielen wollen. Typische Nutzer sind Boutiquen, Friseursalons, Restaurants, Foodtrucks, Cafés, Dienstleistungsbetriebe und Beauty-Studios.

Besonders passend ist Paymash für Betriebe, die heute noch mit separaten Tools für Kasse, Onlineshop und Buchungen arbeiten und diese durch eine einzige Lösung ersetzen wollen. Wer dagegen ausschließlich stationär verkauft und keinen Online-Kanal benötigt, findet im Starter-Plan eine kostengünstigere Alternative zu Enterprise-POS-Systemen.

Für reine E-Commerce-Händler ohne physisches Geschäft ist Paymash weniger geeignet, da der Schwerpunkt klar auf dem stationären Verkauf mit optionalem Online-Kanal liegt.

Paymash im Arbeitsalltag

Ein Friseursalon nutzt Paymash, um Termine über eine öffentliche Buchungsseite entgegenzunehmen, direkt nach dem Termin eine Rechnung zu erstellen und die Kartenzahlung über das integrierte Terminal abzuwickeln. Der Lagerbestand für Pflegeprodukte wird dabei automatisch aktualisiert, wenn ein Produkt über die Kasse verkauft wird.

Ein Café setzt auf Self-Ordering per QR-Code: Gäste rufen die digitale Speisekarte auf ihrem Smartphone auf, bestellen und bezahlen direkt am Tisch. Der Kellner sieht die Bestellung live im System, die Auslastung sinkt, die Umsätze steigen. Alle Transaktionen laufen in einer Tagesabrechnung zusammen, die sich per DATEV-Schnittstelle direkt an den Steuerberater übergeben lässt.

Für Retailer mit mehreren Filialen synchronisiert das Enterprise-Paket Bestände, Mitarbeiter und Umsatzstatistiken über alle Standorte hinweg in einer Ansicht.

Preise und Pläne

Paymash bietet drei feste Monatspläne ohne versteckte Einrichtungsgebühren. Alle Pläne beinhalten Telefon-Support, automatische Updates und können monatlich gekündigt werden. Mit einem Jahresabo spart man bis zu 15 Prozent.

  • Starter ab 69 €/Monat: Ein Kassensystem, Rechnungen und Angebote, CRM, Geschenkkarten, Lagerbestand, Statistiken
  • Professional ab 119 €/Monat: Drei Kassensysteme, Online-Shop, Website-Builder, Terminbuchung mit öffentlicher Buchungsseite, Self-Ordering, digitale Speisekarte
  • Enterprise ab 199 €/Monat: Bis zu sieben Kassensysteme, Filialmanagement, alle verfügbaren Funktionen

Kartenzahlungen über PaymashPay kosten 1,05 % (Debitkarte) bzw. 1,20 % (Kreditkarte) pro Transaktion ohne monatliche Grundgebühr. Eine 14-tägige kostenlose Testphase ist für alle Pläne verfügbar. Stand: März 2026.

Stärken und Schwächen

Die größte Stärke von Paymash ist die Tiefe der Integration: Kasse, Shop, Terminbuchung, Rechnungen und Kundenverwaltung teilen sich eine gemeinsame Datenbasis. Das eliminiert den manuellen Abgleich zwischen Systemen und gibt Betrieben einen echten Überblick über alle Verkaufskanäle.

Hinzu kommt die Konformität mit den steuerlichen Anforderungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die DATEV-Schnittstelle ist für die meisten Steuerberater in Deutschland ein wichtiges Argument.

Auf der Schwächenseite steht der Preiseinstieg: 69 €/Monat ist für Soloselbstständige oder sehr kleine Betriebe mit geringem Volumen spürbar. Wer Online-Shop oder Terminbuchung benötigt, zahlt mindestens 119 €/Monat. Außerdem sitzt Paymash in der Schweiz, was rechtlich bedeutet, dass es kein EU-Anbieter ist, auch wenn die Software in der EU vollständig genutzt werden kann.

Alternativen zu Paymash

SumUp POS ist für Kleinstbetriebe günstiger im Einstieg, bietet aber keine integrierte Terminbuchung oder eigenen Online-Shop. Lightspeed Retail richtet sich an größere Händler mit umfangreichen Inventaranforderungen und ist deutlich teurer. Shopify POS kombiniert E-Commerce und stationären Verkauf stark, ist aber vor allem für Unternehmen sinnvoll, die bereits im Shopify-Ökosystem arbeiten. orderbird ist eine deutsche Alternative mit Fokus auf Gastronomie, bietet aber keinen integrierten Online-Shop.

Überblick

Paymash ist eine durchdachte All-in-One-Lösung für stationäre Betriebe, die mehr als eine einfache Kasse brauchen. Die Kombination aus POS, Online-Kanal, Terminbuchung und Rechnungsstellung in einem System zahlt sich schnell aus, wenn heute mehrere Einzeltools im Einsatz sind.

Der Preis ist fair für den gebotenen Funktionsumfang. Für sehr kleine Betriebe mit minimalem Transaktionsvolumen lohnt sich ein Vergleich mit günstigeren Kassenalternativen. Wer aber wächst und mehrere Kanäle bedienen will, bekommt mit Paymash eine Plattform, die mitskaliert.

Wenn du überlegst, ob Paymash in deine bestehende Systemlandschaft passt oder wie du deinen Verkaufsprozess weiter automatisieren kannst, hilft dir ein Gespräch mit unserem Team bei Automation & Prozessoptimierung weiter.

Bewertungen im Überblick

Reviews.io Zur Quelle →
★★★★½ 4.66 / 5 (780 Bewertungen)

Stand: 2026-03-20

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
Starter ab 69 €/Monat (1 Kassensystem, Rechnungen, CRM), Professional ab 119 €/Monat (3 Kassensysteme, Online-Shop, Terminbuchung), Enterprise ab 199 €/Monat (bis 7 Kassensysteme, alle Funktionen). Jährliche Zahlung spart bis zu 15 %. 14 Tage kostenlos testen, kein Vertrag. Kartenzahlungsgebühren via PaymashPay: 1,05 % (Debitkarte), 1,20 % (Kreditkarte). Stand: März 2026.
Herkunft
Schweiz
Features
  • Mobiles POS-System für iOS, Android und Browser
  • Integrierter Online-Shop mit synchronisiertem Lagerbestand
  • Online-Terminbuchung mit öffentlicher Buchungsseite
  • Rechnungen, Angebote und Lieferscheine per App oder Desktop
  • Kundenverwaltung und Treueprogramm mit digitalen Geschenkkarten
  • Self-Ordering und digitale Speisekarte via QR-Code
  • Integriertes Kartenterminal PaymashPay (Tap to Pay)
  • DATEV-Schnittstelle und GoBD-konforme Kassenbuchführung

Vorteile

  • + Alles in einer App: Kasse, Shop, Terminbuchung und Rechnungen ohne separate Tools
  • + Finanzamtskonform für Deutschland, Österreich und die Schweiz
  • + Einstieg ohne Vertrag möglich, 14 Tage kostenlose Testphase
  • + Integriertes Kartenterminal mit wettbewerbsfähigen Transaktionsgebühren

Nachteile

  • - Kein kostenloser Plan verfügbar, Starter-Preis von 69 €/Monat ist für Einzelpersonen spürbar
  • - Firmensitz in der Schweiz, daher kein EU-Anbieter trotz DACH-Fokus
  • - Erweiterte Funktionen wie Online-Shop und Terminbuchung erst ab Professional-Plan verfügbar

Tags

Kassensystem POS Online-Shop Terminbuchung Rechnungen Einzelhandel Gastronomie Schweiz

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