Passbolt
Open-Source-Passwortmanager für Teams. Self-Hosted oder Cloud, End-to-End-verschlüsselt, speziell für Entwickler und IT-Teams mit Fokus auf gemeinsame Passwort-Verwaltung.
Übersicht zu Passbolt: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Passbolt?
Passbolt ist ein Open-Source-Passwortmanager aus Luxemburg, der speziell für Team-Nutzung und Entwickler konzipiert wurde. Im Gegensatz zu Bitwarden, das allgemeine Passwort-Verwaltung bietet, fokussiert sich Passbolt auf das strukturierte Teilen von Passwörtern in Teams: Wer hat Zugriff auf welche Passwörter, mit welchen Rechten, und wie wird der Zugriff protokolliert?
End-to-End-Verschlüsselung basiert auf OpenPGP, einem bewährten kryptografischen Standard. Jeder Nutzer hat einen eigenen Schlüsselpair, Passwörter werden für jeden Empfänger individuell verschlüsselt. Auch beim Self-Hosting sieht der Server-Administrator keine Klartextpasswörter.
Die REST API und das CLI machen Passbolt besonders für Entwickler-Teams attraktiv: Passwörter können in CI/CD-Pipelines oder Deployment-Skripten sicher abgerufen werden.
Für wen eignet sich Passbolt?
Passbolt eignet sich für Entwickler-Teams und IT-Abteilungen, die Passwörter mit feingranularen Zugriffsrechten teilen müssen, und für Unternehmen, die Open Source und Self-Hosting priorisieren.
Nicht geeignet für nicht-technische Teams, die ein einfaches, komfortables Passwort-Management-Tool suchen. Hier ist Bitwarden oder 1Password nutzerfreundlicher.
Passbolt im Arbeitsalltag
Ein Entwickler-Team verwaltet Zugang zu 50 Diensten: Serverpasswörter, API-Keys, Datenbank-Credentials. Mit Passbolt werden Server-Credentials nur dem Ops-Team freigegeben, API-Keys dem Frontend-Team, und bestimmte Admin-Passwörter nur dem CTO. Zugriffsprotokoll zeigt, wer wann welches Passwort abgerufen hat.
Preise und Pläne
Community (Self-Hosted): kostenlos, alle Grundfunktionen. Business: $4,50/Nutzer/Monat (LDAP, Audit-Log, SaaS oder Self-Hosted). Enterprise: $7,20/Nutzer/Monat. Stand: März 2026.
Stärken und Schwächen
Passbolt ist für Entwickler-Teams die stärkste Open-Source-Option mit feingranularer Zugriffssteuerung und API. EU-Firmensitz, Self-Hosting kostenlos.
Schwächen: Keine native Mobile App, UI weniger komfortabel als 1Password, Self-Hosting erfordert Infrastruktur.
Alternativen zu Passbolt
Für einfacheres Team-Tool: Bitwarden. Für nicht-technische Teams: 1Password. Für deutsches Unternehmen: Password Depot. Mehr zu Sicherheit: Beratung & Betreuung.
Überblick
Passbolt ist für technische Teams die beste Open-Source-Option für strukturiertes Passwort-Sharing. API, CLI und feingranulare Rechte machen es für Entwickler-Umgebungen ideal. Für normale Business-Teams ist Bitwarden komfortabler.
Überblick
- ✓ Open Source (AGPL-3.0)
- ✓ End-to-End-Verschlüsselung (OpenPGP)
- ✓ Team-Passwort-Sharing mit Zugriffsrechten
- ✓ CLI für Entwickler
- ✓ REST API
- ✓ Browser-Extension für alle gängigen Browser
- ✓ Self-Hosting oder Cloud (EU-Server)
- ✓ LDAP/Active Directory Integration
Vorteile
- + Open Source, volle Transparenz
- + Self-Hosting kostenlos
- + Sehr starke Verschlüsselung (OpenPGP)
- + API und CLI für Entwickler
- + Team-Rechte sehr granular
Nachteile
- - Self-Hosting erfordert technisches Know-how
- - UI weniger poliert als 1Password
- - Keine native Mobile App (Browser-only)
- - Lernkurve für nicht-technische Nutzer
Tags
Passbolt im Einsatz
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