Orderize B2B
Orderize B2B ist ein cloudbasiertes Vorbestellungssystem für den lokalen Einzelhandel. Händler automatisieren damit den gesamten Bestellprozess ihrer Geschäftskunden, von der Produktauswahl über die Bezahlung bis zur automatischen Rechnungserstellung.
Übersicht zu Orderize B2B: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Orderize B2B?
Orderize B2B ist ein cloudbasiertes Vorbestellungssystem, das lokale Einzelhändler dabei unterstützt, ihre Geschäftskunden digital abzuwickeln. Statt Bestellungen per Telefon, E-Mail oder handgeschriebenen Zetteln entgegenzunehmen, erhalten Geschäftskunden Zugang zu einer digitalen Plattform, auf der sie selbstständig aus dem Sortiment des Händlers auswählen, Bestellzeitpunkte festlegen und direkt bezahlen können.
Das System übernimmt dabei den gesamten Prozess: Bestellung, Bezahlung wahlweise per Stripe oder auf monatliche Rechnung, automatische Rechnungserstellung, E-Mail-Benachrichtigungen und integrierte Stornierungen. Händler behalten die Kontrolle darüber, welche Geschäftskunden Zugang zur Plattform erhalten, und können individuelle Rabatte hinterlegen.
Orderize wurde als Münchner Start-up gegründet und ist als Orderize UG (haftungsbeschränkt) im Handelsregister München eingetragen. Das Unternehmen entwickelt neben dem B2B-Modul auch ein B2C-Vorbestellungssystem für Privatkunden sowie eine kostenfreie digitale Schaufenster-Funktion.
Für wen eignet sich Orderize B2B?
Orderize B2B richtet sich an lokale Einzelhändler, Handwerksbetriebe und Lebensmittelproduzenten, die einen Teil ihres Umsatzes über feste Geschäftskunden generieren. Typische Anwendungsfälle sind Bäckereien, Metzgereien, Bioläden oder Großhändler, die regelmäßig Gastronomiebetriebe, Kantinen oder Büros beliefern.
Das Tool passt besonders gut, wenn der Bestellprozess derzeit noch manuell läuft: viele einzelne Telefonate, unstrukturierte E-Mails, manuelle Rechnungen. Wer mit mehreren Filialen arbeitet, profitiert ab dem Essential-Plan vom integrierten Filialmanagement.
Für reine Online-Shops oder Unternehmen, die bereits ein vollständiges ERP mit integrierten Bestellworkflows betreiben, ist der Mehrwert geringer. Dann lohnt sich ein genauer Blick darauf, ob Orderize als ergänzendes Frontend oder als vollständiger Ersatz sinnvoll ist.
Orderize B2B im Arbeitsalltag
Eine Bäckerei mit drei Filialen beliefert täglich mehrere Cafés und Firmenkantinen. Bislang trudeln Bestellungen per WhatsApp und Telefonanruf ein, die Rechnungen werden manuell erstellt. Mit Orderize B2B erhalten die Geschäftskunden einen eigenen Login, sehen das tagesaktuell gepflegte Sortiment und geben ihre Wochenbestellung direkt im System auf. Der Händler sieht alle Bestellungen gesammelt in einer Übersicht, druckt bei Bedarf Bestellscheine aus und versendet Rechnungen auf Knopfdruck.
Für Kunden, die auf monatliche Sammelrechnung bestellen, hinterlegt der Händler diese Option in deren Profil. Individuelle Rabattvereinbarungen werden einmalig eingetragen und gelten automatisch für alle Folgebestellungen.
Über die API kann Orderize an bestehende Produktionssoftware angebunden werden, damit Bestelleingang und Produktionsplanung synchron laufen.
Preise und Pläne
Orderize B2B bietet vier Tarifstufen, alle monatlich kündbar, mit 30 Tagen kostenlosem Testzeitraum.
Der Starter-Plan kostet 29,99 €/Monat und deckt bis zu 25 Bestellungen und 2.000 € Umsatzvolumen pro Monat ab. Geeignet für den Einstieg mit wenigen festen Geschäftskunden.
Der Essential-Plan kostet 59,99 €/Monat und erlaubt unbegrenzte Bestellungen, bis zu 20.000 € Umsatzvolumen und bis zu drei Filialen.
Der Pro-Plan kostet 149,99 €/Monat, unterstützt bis zu 40.000 € Umsatzvolumen und bis zu zehn Filialen sowie das vollständige Liefermodul.
Für größere Unternehmen gibt es einen Enterprise-Plan auf Anfrage. Bei Online-Direktzahlung über Stripe kommen Transaktionsgebühren von ca. 1,5 % plus 0,25 € pro Transaktion hinzu.
Stärken und Schwächen
Orderize B2B löst ein konkretes, verbreitetes Problem im lokalen B2B-Handel: die Digitalisierung von manuellen Bestellprozessen ohne großen Implementierungsaufwand. Der Einstieg ist schnell, der Aufwand für die Erstellung der Ladenseite überschaubar, und das 30-Tage-Testangebot senkt das Einstiegsrisiko.
Die deutschsprachige Ausrichtung, der Firmensitz in München und der DSGVO-konforme Betrieb machen Orderize zu einer soliden Wahl für den D-A-CH-Markt.
Die Umsatzvolumen-Obergrenzen in den unteren Tarifstufen können bei stark schwankendem Geschäft zu unerwarteten Plan-Upgrades führen. Zudem ist Orderize eine vergleichsweise junge Plattform mit geringer externer Marktpräsenz und kaum öffentlichen Nutzerbewertungen, was die Vertrauensbasis bei der Entscheidungsfindung einschränkt.
Alternativen zu Orderize B2B
Shopware B2B Suite ist die leistungsstarke, aber deutlich aufwendigere Enterprise-Lösung für B2B-E-Commerce. Orderbird richtet sich mit dem Schwerpunkt auf Gastronomie und POS-Systeme an eine ähnliche Zielgruppe, fokussiert aber eher den Abverkauf vor Ort. Billbee kombiniert Auftragsmanagement und Rechnungsstellung für kleinere Händler ohne eigenes Vorbestellportal. Für Händler mit eigenem Online-Shop ist auch ein simples Kundenkonto mit Preislisten und Bestellformular in Shopware oder Shopify eine denkbare Alternative.
Überblick
Orderize B2B ist ein pragmatisches, gut durchdachtes Werkzeug für lokale Händler, die ihre Geschäftskundenbestellungen endlich strukturiert abwickeln wollen. Die Einrichtung ist niedrigschwellig, die Preise sind transparent, und der Funktionsumfang passt für Betriebe im kleinen bis mittleren Segment gut.
Wer ein etabliertes ERP oder komplexe Multi-Channel-Strukturen betreibt, sollte prüfen, ob Orderize als Frontend sinnvoll integrierbar ist oder ob eine tiefere Systemlösung passender wäre. Für den typischen Handwerksbetrieb oder Lebensmittelhändler mit festen B2B-Kunden lohnt sich der kostenlose Test.
Überblick
- ✓ Cloudbasiertes B2B-Vorbestellungssystem mit nahtlosem Bestellprozess
- ✓ Flexibles Sortiment für verschiedene Abholtage konfigurierbar
- ✓ Automatische Rechnungserstellung und E-Mail-Versand
- ✓ Direkte Online-Zahlung (Stripe) oder monatliche Sammelrechnung
- ✓ Individuelle Rabatte und Freischaltung von Geschäftskunden
- ✓ Filialmanagement für mehrere Standorte
- ✓ Datenexport via API zur Anbindung externer Systeme
- ✓ Wöchentliche Bestellscheine und integriertes Stornierungsmodul
Vorteile
- + Deutsches Unternehmen (München), DSGVO-konformer Betrieb
- + 30 Tage kostenloser Test, monatliche Kündigung ohne Risiko
- + Deckt den kompletten B2B-Bestellprozess in einem System ab
- + API-Schnittstelle ermöglicht Anbindung an Produktionssoftware und ERP
Nachteile
- - Plattformabhängigkeit: Händler und Kunden müssen Orderize nutzen
- - Umsatzvolumen-Obergrenzen zwingen bei Wachstum zum Plan-Upgrade
- - Kaum öffentliche Nutzerbewertungen, begrenzte externe Marktbekanntheit
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