Zum Inhalt springen
Business.Digital Business.Digital
Oktopost
Social Media kostenpflichtig USA

Oktopost

B2B Social-Media-Management-Plattform mit Employee Advocacy, Social Listening und Revenue Attribution. LinkedIn Marketing Partner. Auf Anfrage. Ramat Gan, Israel.

★★★★☆ 4.4 / 5 (Capterra)

Übersicht zu Oktopost: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.

Was ist Oktopost?

Oktopost ist eine Social-Media-Management-Plattform, die konsequent auf B2B-Marketing ausgerichtet ist. Während Generalist-Tools wie Hootsuite oder Buffer für alle Branchen und Ziele gebaut sind, löst Oktopost ein spezifisches Problem: Wie weist ein B2B-Unternehmen nach, dass Social-Media-Aktivitäten tatsächlich Pipeline und Umsatz erzeugen?

Die Plattform wurde 2013 in Israel gegründet und hat sich auf drei Kernbereiche spezialisiert: Social Publishing mit starkem LinkedIn-Fokus, Employee Advocacy für skalierbare Markenkommunikation über Mitarbeiter und Revenue Attribution, also die direkte Verbindung zwischen Social-Media-Engagement und Geschäftsergebnissen. Über 20.000 B2B-Marketer nutzen das Tool weltweit, darunter Kunden wie Monday.com, Demandbase und ACI Worldwide. Oktopost ist LinkedIn Marketing Partner, Adobe Gold Partner und ISO 27001 zertifiziert.

Für wen eignet sich Oktopost?

Oktopost richtet sich an B2B-Marketing-Teams in mittelständischen und größeren Unternehmen, die Social Media ernsthaft als Wachstumskanal einsetzen und das gegenüber der Führungsebene mit harten Zahlen belegen müssen. Typische Nutzer sind Marketing Operations Manager, Demand Generation Teams und Social-Media-Manager in Technologie-, Finanzdienstleistungs- und Unternehmensberatungsunternehmen.

Für B2C-Marken, Agenturen oder kleine Teams ist Oktopost in der Regel zu teuer und zu spezialisiert. Wer primär Instagram- oder TikTok-Inhalte plant, findet in Later oder Buffer bessere Unterstützung. Oktopost lohnt sich, wenn LinkedIn der wichtigste Akquise-Kanal ist, mehrere Mitarbeiter aktiv Social-Media-Inhalte teilen sollen und der direkte Einfluss auf Leads und Pipeline messbar sein muss.

Oktopost im Arbeitsalltag

Ein B2B-Softwareunternehmen betreibt aktives Social Selling über LinkedIn. Das Marketing-Team plant Kampagneninhalte im Oktopost-Kalender, verknüpft jeden Post mit einer Marketingkampagne und veröffentlicht ihn über die Unternehmensseite. Gleichzeitig stellt das Team ausgewählte Inhalte auf dem Employee Advocacy Board bereit. 50 Vertriebsmitarbeiter teilen diese Posts mit einem Klick in ihr eigenes Netzwerk. Oktopost trackt, welche geteilten Inhalte zu Profilaufrufen, Website-Besuchen und letztlich zu Leads geführt haben. Am Monatsende sieht das Team im Dashboard: Social Media hat sieben Marketing Qualified Leads erzeugt, drei davon über Employee Advocacy. Diese Zahl landet direkt im CRM, weil Oktopost nativ mit Salesforce verbunden ist.

Preise und Pläne

Oktopost zeigt auf der Website keine Preise. Wer konkrete Zahlen braucht, muss ein Demo-Gespräch anfragen. Laut verfügbaren Quellen startet der Basic-Plan bei 65 USD pro Monat für einen User und 15 Social-Media-Profile. Der Basic+-Plan liegt bei 145 USD pro Monat für drei User und 25 Profile und enthält zusätzlich Conversion Tracking, UTM-Tagging und Lead-Capture. Der Business-Plan kostet ab 560 USD pro Monat und ist für größere Teams ausgelegt. Enterprise-Pläne werden individuell kalkuliert.

Für Teams mit ernsthaftem B2B-Social-Media-Betrieb ist der Preis vertretbar. Zum Vergleich: Hootsuite Standard kostet 99 USD pro User, ohne die spezifischen B2B-Attribution-Features von Oktopost. Stand: März 2026.

Stärken und Schwächen

Die zentrale Stärke von Oktopost ist die Revenue Attribution. Kein anderes Social-Media-Tool in diesem Segment verbindet Social-Media-Aktivitäten so direkt mit CRM-Daten und Pipeline-Metriken. Die nativen Integrationen mit Salesforce, HubSpot, Marketo, Eloqua und Microsoft Dynamics 365 sind ohne Umwege nutzbar. Das Employee Advocacy Feature ist klar strukturiert: Content-Team stellt Material bereit, Mitarbeiter teilen es, das Tool misst den Impact. Die ISO-27001-Zertifizierung und die LinkedIn-Partnerschaft sprechen für die Seriosität des Anbieters.

Die Schwächen liegen bei den Social-Listening-Features, die laut Nutzern viele irrelevante Ergebnisse liefern und aufwendig zu konfigurieren sind. LinkedIn-Tagging funktioniert nicht immer reibungslos. Das intransparente Pricing und der Anfrageprozess erhöhen die Einstiegshürde. Für kleinere Teams oder Unternehmen ohne klaren B2B-LinkedIn-Fokus ist der Preis schwer zu rechtfertigen.

Alternativen zu Oktopost

Hootsuite ist die bekanntere All-in-One-Alternative. Stärker bei Listening und breiter in der Kanalabdeckung, aber ohne die spezifischen B2B-Attribution-Features.

Sprout Social bietet vergleichbaren Funktionsumfang mit starkem Fokus auf Engagement und Reporting. Ebenfalls für B2B geeignet, aber teurer und ohne die tiefe CRM-Integration.

LinkedIn Campaign Manager ist die direkte Alternative für reine LinkedIn-Kampagnen, ohne den Social-Management-Layer.

Hootsuite Amplify oder Sociabble sind Alternativen speziell für Employee Advocacy, wenn das der primäre Anwendungsfall ist.

Wenn du Social Media als messbaren B2B-Wachstumskanal aufbauen oder Marketing-Automation in deine bestehenden Prozesse integrieren willst, unterstützen wir dich dabei.

Überblick

Oktopost ist kein Generalist-Tool, sondern eine Speziallösung für B2B-Marketing-Teams, die Social Media mit echten Geschäftsergebnissen verbinden müssen. Wer LinkedIn als primären Akquise-Kanal nutzt, ein CRM betreibt und Employee Advocacy skalieren will, bekommt mit Oktopost die passende Infrastruktur. Für alle anderen ist der Preis schwer zu rechtfertigen.

Bewertungen im Überblick

★★★★☆ 4.4 / 5 (77 Bewertungen)

Stand: 2026-03-20

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
Basic ab 65 USD/Monat (1 User, 15 Profile). Basic+ ab 145 USD/Monat (3 User, 25 Profile). Business ab 560 USD/Monat. Enterprise auf Anfrage. Kein Free-Plan. Kein öffentliches Pricing auf der Website. Stand: März 2026.
Herkunft
USA
Features
  • Social-Media-Publishing und Scheduling mit LinkedIn-Fokus
  • Employee Advocacy: Mitarbeiter als Markenbotschafter aktivieren
  • Social Listening: Marken-, Wettbewerber- und Branchengespräche tracken
  • Revenue Attribution: Social-Media-Aktivitäten mit Pipeline und Umsatz verknüpfen
  • Approval Workflows mit Kommentarfunktion und Revisionsverlauf
  • KI-gestützte Content-Erstellung (GenAI Agents für B2B)
  • Native CRM-Integration mit Salesforce, HubSpot, Marketo, Eloqua und Dynamics 365
  • Social Analytics mit anpassbaren Dashboards und KPI-Tracking

Vorteile

  • + Einzige Plattform mit vollständiger B2B-Revenue-Attribution für Social Media
  • + Native Integrationen mit allen wichtigen Marketing-Automation- und CRM-Plattformen
  • + Employee Advocacy gut umgesetzt: zentrale Verwaltung, Content-Sync und Impact-Tracking
  • + LinkedIn Marketing Partner und ISO 27001 zertifiziert

Nachteile

  • - Social Listening schwer einzurichten und liefert viele irrelevante Ergebnisse
  • - Teuer im Vergleich zu Generalist-Tools, besonders bei wachsenden Teams
  • - Kein öffentliches Pricing, Angebotsprozess aufwendig

Tags

social-media-management b2b-marketing employee-advocacy social-listening analytics publishing scheduling

Weiterführende Ressourcen

Alles was du brauchst, um dein Business zu digitalisieren – von praktischen Tools bis hin zu tiefgehendem Expertenwissen.

Tools & Services

Nützliche Helfer für deinen Geschäftsalltag.

Magazin

Praxiswissen zu Digitalisierung, E-Commerce und Automation.

FAQ

Antworten und Erklärungen zu digitalen Themen.