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NEKOM
E-Commerce kostenpflichtig 🇪🇺 EU

NEKOM

Omnichannel Order Management System und E-Commerce-Middleware aus Österreich. NEKOM verbindet Online-Shops, Marktplätze und stationären Handel in einer zentralen Plattform und automatisiert Lagerbestände, Bestellungen und Retouren in Echtzeit.

★★★★½ 4.5 / 5 (OMR Reviews)

Übersicht zu NEKOM: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.

Was ist NEKOM?

NEKOM ist eine E-Commerce-Middleware und ein Omnichannel Order Management System aus Österreich, entwickelt von den Gründern Martin und Stefan Kahr. Die Plattform bezeichnet sich selbst als “Betriebssystem für den Handel” und zielt darauf ab, alle relevanten Systeme im E-Commerce in einer zentralen Infrastruktur zu bündeln.

Der Kern des Produkts ist die Verbindung unterschiedlicher Vertriebskanäle: Online-Shops auf Shopify oder Shopware, Marktplätze wie Amazon und Zalando, Social-Commerce-Kanäle und der stationäre Handel werden über NEKOM in Echtzeit synchronisiert. Bestellungen, Lagerbestände und Versandmeldungen laufen automatisch durch das System, ohne dass manuelle Eingriffe nötig sind.

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Österreich und speichert Daten innerhalb der EU, was für DSGVO-Anforderungen ein klarer Vorteil ist. NEKOM bietet neben dem reinen Middleware-Ansatz auch ein integriertes PIM-System, Retouren-Management und KI-gestützte Prozesse für Auftragsabwicklung und Kundenservice.

Für wen eignet sich NEKOM?

NEKOM ist auf mittelständische und wachsende E-Commerce-Händler ausgerichtet, die über mehrere Kanäle verkaufen und einen zentralen Knotenpunkt für alle Prozesse brauchen. Wer heute einen Shop betreibt und parallel auf Amazon und Zalando aktiv ist, kennt das Problem: Bestände laufen auseinander, Bestellungen kommen aus verschiedenen Systemen, und Retouren müssen manuell nachgepflegt werden. Genau hier setzt NEKOM an.

Besonders sinnvoll ist der Einsatz für Händler, die physische Filialen mit dem Online-Handel verbinden wollen. Die Omnichannel-Architektur deckt diesen Mischbetrieb aus einem System heraus ab, statt mehrere parallele Lösungen zu betreiben.

Weniger geeignet ist NEKOM für sehr kleine Händler mit einem einzigen Kanal und überschaubarem Volumen. Der Funktionsumfang und die damit verbundenen Kosten rechtfertigen sich erst ab einer gewissen Komplexität im Vertrieb.

NEKOM im Arbeitsalltag

Ein typischer Anwendungsfall: Ein Händler verkauft über seinen eigenen Shopware-Shop, über Amazon und über Zalando. Dazu betreibt er zwei Filialen mit eigenem Lager. Sobald ein Artikel in einer Filiale verkauft wird, gleicht NEKOM den Bestand automatisch auf allen anderen Kanälen ab, um Überverkäufe zu vermeiden. Eingehende Bestellungen aus allen Quellen landen in einer zentralen Oberfläche und werden dem passenden Lagerstandort zugewiesen.

Retouren werden ebenfalls zentral verarbeitet. NEKOM analysiert den Rückgabegrund, bucht den Artikel zurück ins Lager und löst bei Bedarf automatisch eine Erstattung oder einen Umtausch aus. Laut Herstellerangaben reduziert das die Retourenquote um bis zu 25 Prozent, weil Rücksendungen schneller und transparenter abgewickelt werden.

Der KI-Assistent für den Kundenservice greift auf Bestellhistorie, Lagerbestand und Versandstatus zu und kann Standardanfragen selbständig beantworten. Das entlastet Support-Teams bei wiederkehrenden Vorgängen.

Preise und Pläne

NEKOM bietet zwei Hauptpakete an. NEKOM for Growth richtet sich an wachsende Händler und kommt laut Anbieter ohne Einrichtungskosten aus. NEKOM Enterprise ist für größere Unternehmen mit vollständiger KI-Integration und erweitertem Funktionsumfang konzipiert.

Genaue Preise werden nicht öffentlich kommuniziert. Unabhängige Quellen nennen einen Einstiegspreis von rund 990 USD pro Monat. Interessenten müssen für ein konkretes Angebot Kontakt aufnehmen. Ein kostenloser Testzugang ist verfügbar, ohne Kreditkartenpflicht. Stand: März 2026.

Für eine belastbare Kostenkalkulation lohnt es sich, direkt mit NEKOM zu sprechen, da der Preis stark von Kanalanzahl, Bestellvolumen und gewünschtem Funktionsumfang abhängt.

Stärken und Schwächen

NEKOM überzeugt mit einem klar fokussierten Produktansatz: Die Plattform löst ein konkretes Problem für Multi-Channel-Händler und tut das nach Aussage der Nutzer zuverlässig. Der Kundensupport wird in den verfügbaren Bewertungen besonders gelobt: schnelle Reaktionszeiten, Bereitschaft zur individuellen Anpassung und persönliche Betreuung. Für ein Produkt, das tief in Kernprozesse eingreift, ist das kein Nebenpunkt.

Die EU-Datenhaltung und der österreichische Unternehmenssitz sprechen für Händler, die auf DSGVO-Konformität angewiesen sind, als klarer Vorteil.

Auf der anderen Seite steht eine Benutzeroberfläche, die laut Nutzerbewertungen noch Verbesserungspotenzial hat. Außerdem deckt die REST-API nicht alle Szenarien ab, was bei sehr individuellen Integrationsanforderungen zu zusätzlichem Entwicklungsaufwand führen kann. Die fehlende Preistransparenz macht einen ersten Vergleich schwieriger als bei Wettbewerbern mit öffentlichen Tarifen.

Alternativen zu NEKOM

ChannelAdvisor ist einer der etabliertesten Anbieter im Bereich Multi-Channel-Management und richtet sich stärker an große Händler und Marken mit internationalen Marktplatz-Ambitionen. Entsprechend höher sind Komplexität und Kosten.

Tradebyte (TB.One) ist besonders stark in der Anbindung an Mode-Marktplätze und wird von großen Fashion-Brands eingesetzt. Für Händler außerhalb des Fashion-Segments ist der Fokus möglicherweise zu eng.

Pickware aus Deutschland konzentriert sich auf die Anbindung an Shopware und bietet ein integriertes Warenwirtschaftssystem. Wer ausschließlich auf Shopware setzt und kein Multi-Channel-OMS braucht, fährt damit günstiger.

JTL-Wawi ist eine im deutschen Mittelstand weit verbreitete Lösung für Warenwirtschaft und Multi-Channel-Management. Stärker auf das deutschsprachige Marktumfeld ausgerichtet, mit einer breiten Nutzerbasis und gut ausgebauter Community.

Überblick

NEKOM ist ein solider Kandidat für mittelständische E-Commerce-Händler, die ernsthaft mehrere Kanäle parallel betreiben und die damit verbundene Komplexität in einem System bündeln wollen. Die Stärken liegen in der Praxistauglichkeit, dem guten Support und der EU-konformen Infrastruktur.

Wer klare Preise vor einem Erstgespräch braucht oder einen einzelnen Kanal betreibt, findet wahrscheinlich einfachere Alternativen. Wer bereit ist, sich auf eine Plattform einzulassen, die aktiv mitentwickelt wird, und wem persönliche Betreuung wichtig ist, sollte NEKOM zumindest in die engere Wahl nehmen. Bei der Auswahl und Implementierung passender E-Commerce-Systeme unterstützen wir im Rahmen unserer E-Commerce-Leistungen gerne.

Bewertungen im Überblick

OMR Reviews Zur Quelle →
★★★★½ 4.5 / 5 (15 Bewertungen)

Stand: 2026-03-20

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
NEKOM for Growth als Einstiegsvariante ohne Einrichtungskosten. NEKOM Enterprise für größere Unternehmen mit vollständiger KI-Integration. Preise beginnen laut unabhängigen Quellen bei ca. 990 USD/Monat. Individuelle Angebote auf Anfrage. Kostenloser Testzugang verfügbar. Stand: März 2026.
Herkunft
🇪🇺 Österreich DSGVO-Vorteil
Features
  • Omnichannel Order Management System (OMS) für alle Verkaufskanäle
  • Echtzeit-Bestandssynchronisierung über Shops, Marktplätze und Filialen
  • Product Information Management (PIM) für zentrale Produktdatenpflege
  • Retouren-Management mit Analyse und automatisierter Verarbeitung
  • KI-gestützte Prozessoptimierung für Auftragsabwicklung und Kundenservice
  • Konnektoren zu Shopify, Shopware, BigCommerce, Amazon und Zalando
  • Multi-Lager-Verwaltung mit automatischer Zuweisung und Routing
  • CRM-Modul für Kundenanfragen und Serviceprozesse

Vorteile

  • + Hohe Flexibilität durch modulare Architektur und umfangreiche Connector-Bibliothek
  • + Sehr guter Kundensupport mit hoher Reaktionsgeschwindigkeit laut Nutzerbewertungen
  • + EU-Datenspeicherung, DSGVO-konform, österreichisches Unternehmen
  • + Kostenloser Testzugang ohne Kreditkartenpflicht

Nachteile

  • - Benutzeroberfläche der Web-Applikation gilt laut Nutzern als verbesserungswürdig
  • - REST-API deckt nicht alle Anwendungsfälle ab, Erweiterungsbedarf bei komplexen Setups
  • - Preise und Paketstruktur nur auf Anfrage vollständig einsehbar

Tags

order-management omnichannel middleware pim e-commerce marktplatz lagerverwaltung

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