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Metricool
Social Media freemium USA

Metricool

Metricool ist ein Social-Media-Management-Tool zum Planen, Veröffentlichen und Analysieren von Inhalten auf allen wichtigen Plattformen. Ergänzt durch Wettbewerbsanalyse, KI-Assistent und automatisierte Reports.

★★★★☆ 4.4 / 5 (Capterra)

Übersicht zu Metricool: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.

Was ist Metricool?

Metricool ist ein Social-Media-Management-Tool, das 2015 von Juan Pablo Tejela und Laura Montells in Madrid gegründet wurde. Die beiden Softwareentwickler wollten ein Dashboard schaffen, das alle relevanten Metriken der eigenen Social-Media-Präsenz auf einen Blick zeigt. Heute nutzen über 2 Millionen Nutzer die Plattform, darunter Marken wie Adidas, McDonald’s, Forbes und Warner Music Group.

Das Tool deckt den kompletten Social-Media-Workflow ab: Inhalte planen und veröffentlichen, Performance analysieren, Wettbewerber beobachten, mit der Community interagieren und Berichte erstellen. Unterstützt werden Instagram, Facebook, X (Twitter), LinkedIn, TikTok, YouTube, Pinterest, Threads, Google Business Profile und Twitch.

Für wen eignet sich Metricool?

Metricool richtet sich an Solo-Selbstständige, kleine Marketing-Teams und Agenturen, die Social-Media-Kanäle effizient verwalten wollen, ohne dafür mehrere Einzeltools zu nutzen. Der kostenlose Plan ist großzügig genug, um kleinere Präsenzen dauerhaft ohne Kosten zu betreiben.

Für Agenturen mit mehreren Kundenprofilen sind die Paid-Pläne interessant: Schon im Starter-Plan lassen sich 5 Brands gleichzeitig verwalten. Wer Teams-Funktionen und White-Label-Reports braucht, landet beim Advanced- oder Enterprise-Plan. Teams, die ausschließlich LinkedIn oder erweiterte KI-Funktionen benötigen, sollten beachten, dass LinkedIn erst ab dem Starter-Plan freigeschaltet ist.

Metricool im Arbeitsalltag

Der typische Workflow startet im Content-Planer: Du erstellst Posts, kannst direkt Medien hochladen oder Canva öffnen, und planst den Veröffentlichungszeitpunkt. Metricool schlägt dabei optimale Posting-Zeiten auf Basis historischer Performance-Daten vor.

Nach der Veröffentlichung landen alle Antworten, Kommentare und Direktnachrichten im Unified Inbox. Das spart den Wechsel zwischen Plattformen, wenn du mehrere Kanäle betreust. Am Monatsende generierst du mit wenigen Klicks einen PDF-Report für Kunden oder die interne Abstimmung.

Die Wettbewerbsanalyse ist ein praktisches Extra: Du gibst Konkurrenzprofile ein und siehst deren Posting-Frequenz, Engagement-Raten und Followerentwicklung, ohne das jeweilige Konto zu besitzen.

Preise und Pläne

Metricool bietet vier Stufen:

Free ist dauerhaft kostenlos und ermöglicht die Verwaltung einer Brand mit 50 Posts pro Monat und 3 KI-Nutzungen. Gut für den Einstieg oder Einzelpersonen mit überschaubaren Anforderungen.

Starter kostet ab 18 EUR pro Monat (bei Jahreszahlung) und deckt 5 Brands und 2.000 Posts pro Monat ab. LinkedIn-Zugang ist hier inklusive.

Advanced ab 45 EUR pro Monat (jährlich) erweitert auf 15 Brands, 5.000 Posts, unbegrenzten Team-Zugang und 50 KI-Nutzungen pro Monat. Reports mit eigenem Branding sind hier erstmals möglich.

Enterprise ab 139 EUR pro Monat (jährlich) richtet sich an größere Agenturen mit 50 Brands, 10.000 Posts und White-Label-Funktionalität. Stand: März 2026.

Stärken und Schwächen

Metricools größte Stärke ist die Kombination aus breiter Plattformunterstützung und einem echten Gratis-Plan ohne Ablaufdatum. Viele Mitbewerber beschränken den kostenlosen Zugang zeitlich oder funktional so stark, dass er kaum nutzbar ist. Metricool nicht. Die Analytics-Tiefe ist für den Preis bemerkenswert und laut Nutzerbewertungen eines der Hauptargumente für das Tool.

Auf der Schwächenseite fällt auf, dass eine interne Media-Library fehlt. Wer Bilder und Grafiken immer wieder nutzt, muss sie jedes Mal erneut hochladen oder über verknüpfte Dienste wie Google Drive suchen. Das ist ein Workflow-Bruch, der sich im Agenturalltag spürbar auswirkt. Zudem sind historische Daten auf zwei Monate begrenzt, was längerfristige Vergleichsanalysen ausschließt.

Alternativen zu Metricool

Wer mehr Wert auf ein sauberes Interface und dedizierte Team-Features legt, sollte Buffer oder Hootsuite in Betracht ziehen. Buffer ist einsteigerfreundlicher und hat eine klarere Struktur, bietet aber weniger Analysentiefe. Hootsuite deckt mehr Enterprise-Anforderungen ab, ist dafür deutlich teurer.

Für Agenturen, die stark auf Reports und Kundenpräsentationen setzen, ist Sendible eine häufig genannte Alternative. Later eignet sich besonders gut für visuell getriebene Marken mit Fokus auf Instagram und Pinterest.

Überblick

Metricool ist ein solides, gut strukturiertes Tool für alle, die Social Media professionell und ohne großes Budget verwalten wollen. Der kostenlose Plan macht den Einstieg risikofrei, und die Paid-Pläne skalieren sinnvoll mit. Wer eine vollständige Social-Media-Lösung mit starken Analytics sucht und nicht für jede Plattform ein eigenes Tool betreiben will, ist hier gut aufgehoben. Die fehlende Media-Library und die begrenzte Datenhistorie sind echte Schwächen, die im Arbeitsalltag stören. Für Agenturen mit mehreren Kunden lohnt ein Vergleich mit Sendible, bevor man in die Team-Pläne investiert.

Bewertungen im Überblick

★★★★☆ 4.4 / 5 (53 Bewertungen)

Stand: 2026-03-20

Überblick

Preismodell
freemium
Kostenloser Free-Plan dauerhaft verfügbar (1 Brand, 50 Posts/Monat). Paid-Pläne: Starter ab 18 EUR/Monat (jährlich), Advanced ab 45 EUR/Monat (jährlich), Enterprise ab 139 EUR/Monat (jährlich). Stand: März 2026.
Herkunft
USA
Features
  • Content-Planer mit Scheduling für Instagram, Facebook, X, LinkedIn, TikTok, YouTube, Pinterest, Threads und Google Business Profile
  • Detaillierte Analytics für bis zu 8 Social-Media-Plattformen inkl. Reichweite, Engagement und Followerwachstum
  • Unified Inbox für Nachrichten, Kommentare und Bewertungen aller Plattformen in einer Ansicht
  • Wettbewerbsanalyse mit Tracking von bis zu 100 Konkurrenzprofilen
  • KI-Assistent zur Texterstellung mit 12 verschiedenen Schreibstilen
  • Automatisierte Reports als PDF oder PPT in wenigen Minuten
  • SmartLinks für individuell gestaltbare Link-in-Bio-Seiten
  • Integrationen mit Canva, Zapier, Looker Studio und Chrome Extension

Vorteile

  • + Großzügiger kostenloser Plan ohne Zeitlimit, der für Einzelpersonen und kleine Teams bereits ausreicht
  • + Breite Plattformunterstützung inkl. Google Business Profile und Twitch, die viele Mitbewerber nicht bieten
  • + Starkes Preis-Leistungs-Verhältnis mit umfangreichen Analytics bereits im Einstiegsplan
  • + Reaktionsschneller Kundensupport, der laut Nutzerbewertungen 100 Prozent der negativen Rezensionen beantwortet

Nachteile

  • - Kein Media-Library-Feature: Bilder und Assets müssen bei jeder Wiederverwendung manuell aus externen Quellen geladen werden
  • - Historische Daten nur 2 Monate rückwirkend verfügbar, was längerfristige Trendanalysen einschränkt
  • - Team-Zugang erst ab Advanced-Plan verfügbar, was für Agenturen die Mindestkosten deutlich erhöht

Tags

Social Media Management Scheduling Analytics Social Media Analytics Content Planung Wettbewerbsanalyse

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