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JUMiNGO
E-Commerce kostenlos 🇪🇺 EU

JUMiNGO

Versandplattform der JUMiNGO GmbH aus Köln. Tarife mehrerer Carrier vergleichen und direkt buchen, ohne eigenen Rahmenvertrag. Die Plattform selbst kostet nichts, bezahlt wird je Sendung, national ab 3,70 Euro, europaweit ab 6,30 Euro.

★★★★☆ 4.4 / 5 (Trustpilot)

Übersicht zu JUMiNGO: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.

Was ist JUMiNGO?

JUMiNGO bündelt mehrere Paketdienstleister auf einer Plattform: vorverhandelte Konditionen, sofort buchbar, ein Ansprechpartner. Zum Netzwerk gehören UPS, DHL Express, TNT, FedEx, GLS, DPD, Der Kurier und trans-o-flex. Du brauchst mit keinem davon einen eigenen Vertrag.

Das Geschäftsmodell erklärt der Anbieter selbst: Durch das Bündeln von Aufträgen erzielt JUMiNGO bessere Preise bei den Versanddienstleistern und gibt Rabatte weiter, die teilweise unter den Tarifen der Dienstleister selbst liegen. Der Anbieter nennt beim internationalen Versand Einsparungen von bis zu 80 Prozent, unabhängig geprüft ist diese Zahl nicht.

Gegründet wurde JUMiNGO 2017 in Köln, 2025 kam die Expansion nach Frankreich dazu. Rechtsträger ist die JUMiNGO GmbH am Breslauer Platz 4 in Köln, eingetragen beim Amtsgericht Köln unter HRB 80385. Geschäftsführer ist Sascha Goldstein.

Für wen eignet sich JUMiNGO?

Die Plattform passt zu Versendern ohne eigenen Großkundenvertrag, also zu kleinen und mittleren Händlern, Manufakturen und Dienstleistern, die regelmäßig Pakete oder Paletten verschicken. Weil es keine Grundgebühr, keine Mindestmenge und keine Vertragsbindung gibt, kostet der Versuch nichts außer der ersten Sendung.

Für Vielversender gibt es einen zweiten Weg: Mengenrabatte und individuell eingerichtete Versandraten, die der Anbieter nach Anforderung und Sendungsvolumen zuschneidet. Dafür musst du den Vertrieb ansprechen, ein Betrag steht dazu nicht auf der Website.

Weniger passend ist JUMiNGO, wenn du auf bestimmte Zahlarten angewiesen bist. Zahlung auf Rechnung, Sammelrechnung und Lastschrift muss der Anbieter erst freischalten, und für die Sammelrechnung nennt er ein wöchentliches Volumen von etwa 8 bis 10 Bestellungen als Voraussetzung. Wer Lagerlogistik abbilden will, braucht ohnehin zusätzlich ein ERP und Warenwirtschaft-System.

JUMiNGO im Arbeitsalltag

Der dokumentierte Ablauf beginnt im Versandkostenrechner. Du gibst Gewicht, Maße und Ziel ein und bekommst die Tarife der angebundenen Carrier zum Vergleich, buchbar in einem Schritt. Der Preis steht vor der Buchung fest.

Im Kundenkonto liegt danach alles beieinander. Die Sendungsübersicht lässt sich frei zusammenstellen und zeigt den Status aller Sendungen. Direkt darunter steht die Rechnungsübersicht mit Rechnungen, Gutschriften und Nachberechnungen samt Download. Bei Nutzung der Teamfunktion bekommen Teammitglieder Zugang zu denselben Informationen.

Zwei Dinge sparen im Alltag Zeit. Verpackungsvorlagen für wiederkehrende Maße lassen sich als Standard festlegen und im Bestellprozess direkt aufrufen. Und Retouren erzeugst du zu jeder Sendung, sogar zu Entwürfen: Die Rücksendung wird automatisch als Entwurf gespeichert und lässt sich bearbeiten, bevor das Label entsteht.

Wer den Versand automatisieren will, nutzt die REST-Schnittstelle nach OpenAPI-Standard. Damit rufst du Tarife live ab, vergleichst und buchst sie, erzeugst Label für DHL Express, UPS, DPD, GLS und FedEx, hängst Live-Tracking in dein Kundenportal oder CRM und hinterlegst Begleitpapiere und Zolldokumente für internationale Sendungen. Zum Start schaltest du die Schnittstelle im Konto frei und siehst dort deinen Schlüssel. Wenn du solche Ketten sauber in deine Prozesse einbauen willst, hilft unsere Automation und Prozessoptimierung.

Preise und Pläne

Die Plattform selbst ist kostenlos. Der Anbieter nennt ausdrücklich keine Grundgebühr, keine Mindestmengen und keine Vertragsbindung, bezahlt wird nur je erteiltem Versandauftrag. Stand: September 2026.

  • Nationaler Versand: ab 3,70 Euro, mit DPD, GLS oder UPS innerhalb Deutschlands, Zustellung laut Anbieter in 1 bis 2 Werktagen
  • Europaweiter Versand: ab 6,30 Euro, mit DPD, GLS oder TNT Express
  • Internationaler Versand: ab 18,23 Euro, unter anderem mit UPS Express Saver, DHL Express Worldwide oder TNT Economy Express
  • Vielversender: Sonderkonditionen ohne veröffentlichten Betrag, zugeschnitten auf Anforderungen und Sendungsvolumen, Anfrage über den Vertrieb

Zwei Positionen stehen nur in den Geschäftsbedingungen und im Hilfebereich. Wird eine Lastschrift zurückgegeben, etwa mangels Deckung, berechnet JUMiNGO 12,50 Euro Mehraufwandsentschädigung je Vorgang. Und wenn der Fahrer die Sendung am vereinbarten Abholort im vereinbarten Zeitraum nicht abholen kann, stellt der Anbieter 8,00 Euro inklusive Umsatzsteuer in Rechnung.

Stärken und Schwächen

Es gibt keine Grundgebühr, keine Mindestmenge und keine Vertragsbindung, bezahlt wird nur die einzelne Sendung. Der Zugang zu vorverhandelten Konditionen ersetzt den eigenen Rahmenvertrag. Die Tarife stehen vor der Buchung im Versandkostenrechner, national ab 3,70 Euro. Der Anbieter sitzt in Köln, Vertragspartner ist eine deutsche GmbH mit Gerichtsstand Köln. Und die Schnittstelle folgt dem OpenAPI-Standard mit Dokumentation und Integrationsleitfaden.

Auf der anderen Seite müssen Zahlung auf Rechnung, Sammelrechnung und Lastschrift erst freigeschaltet werden, für die Sammelrechnung setzt der Anbieter etwa 8 bis 10 Bestellungen pro Woche voraus. Eine zurückgegebene Lastschrift kostet 12,50 Euro, ein fehlgeschlagener Abholversuch 8,00 Euro. Und die eigene Reichweite gibt der Anbieter widersprüchlich an: über 230 Länder und Regionen auf der Preisseite, mehr als 250 auf der Unternehmensseite.

Alternativen zu JUMiNGO

Aus derselben Kategorie kommen Sendcloud, shipcloud und ShippingEasy. Der wichtigste Unterschied liegt im Abrechnungsmodell: Manche Anbieter verlangen eine monatliche Grundgebühr und rechnen den Versand getrennt ab, JUMiNGO nicht. Rechne beides für dein tatsächliches Sendungsvolumen durch. Bei der Auswahl und Anbindung unterstützen wir im Rahmen unserer E-Commerce-Projekte.

JUMiNGO im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: JUMiNGO steht in der Kategorie mit 558 weiteren Werkzeugen.

Anbieter mit Sitz in Deutschland: 217 von 558 in dieser Kategorie. Aus der EU insgesamt 312.

JUMiNGO nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 288 von 558 Werkzeugen (52 Prozent).

Überblick

JUMiNGO halten wir für die naheliegende Wahl, wenn dein Versandvolumen zu klein für einen eigenen Carrier-Vertrag ist, aber zu groß, um jeden Preis einzeln zu recherchieren. Dass die Plattform selbst nichts kostet und keine Bindung verlangt, macht den Test billig: eine Sendung, ein Vergleich, fertig.

Zwei Punkte würden wir vorher klären. Erstens die Zahlungsart. Rechnung, Sammelrechnung und Lastschrift muss der Anbieter freischalten, und die Sammelrechnung ist an ein Wochenvolumen geknüpft. Wer sein Buchhaltungsverfahren daran hängt, sollte das vor dem ersten Auftrag geklärt haben und nicht danach. Zweitens die Nebenkosten: 8,00 Euro für einen fehlgeschlagenen Abholversuch klingen klein, summieren sich bei unregelmäßiger Kommissionierung aber schnell. Wer täglich abholen lässt, sollte seine Packstation entsprechend takten. Und lass dir als Vielversender ein individuelles Angebot machen, bevor du dich auf die Listenpreise verlässt.

Bewertungen im Überblick

Trustpilot Zur Quelle →
★★★★☆ 4.4 / 5 (10735 Bewertungen)

Stand: 2026-03-20

OMR Reviews Zur Quelle →
★★★★☆ 4.4 / 5 (25 Bewertungen)

Stand: 2026-03-20

Überblick

Preismodell
kostenlos
Die Plattform kostet laut Anbieter nichts: keine Grundgebühr, keine Mindestmengen, keine Vertragsbindung. Bezahlt wird nur die einzelne Sendung. Nationaler Versand ab 3,70 Euro, europaweiter Versand ab 6,30 Euro, internationaler Versand ab 18,23 Euro. Vielversender bekommen Sonderkonditionen auf Anfrage. Stand: September 2026.
Herkunft
🇪🇺 Deutschland EU
Anbieter mit Sitz in der EU — die DSGVO gilt unmittelbar.
Features
  • ✓ Versandkostenrechner vergleicht Tarife mehrerer Carrier und lässt sie direkt buchen
  • ✓ Carrier-Netzwerk mit UPS, DHL Express, TNT, FedEx, GLS, DPD, Der Kurier und trans-o-flex
  • ✓ Sendungsverfolgung über alle gebuchten Sendungen hinweg, unabhängig vom Carrier
  • ✓ Begleitpapiere und Zolldokumente für internationale Sendungen
  • ✓ Zolltarifnummernsuche als eigenes Werkzeug
  • ✓ REST-Schnittstelle nach OpenAPI-Standard für Tarifabruf, Buchung, Label und Tracking
  • ✓ E-Commerce-Integrationen für Shopsysteme und Marktplätze
  • ✓ Kundenkonto mit konfigurierbarer Sendungs- und Rechnungsübersicht sowie Teamzugängen
  • ✓ Verpackungs- und Sendungsvorlagen für wiederkehrende Sendungen
  • ✓ Retouren lassen sich zu jeder Sendung erzeugen, auch zu Entwürfen
  • ✓ Optional abschließbare Transportversicherung

Vorteile

  • + Keine Grundgebühr, keine Mindestmengen und keine Vertragsbindung
  • + Zugang zu vorverhandelten Carrier-Konditionen ohne eigenen Rahmenvertrag
  • + Tarife stehen vor der Buchung im Versandkostenrechner, national ab 3,70 Euro
  • + Anbieter sitzt in Köln, Verträge laufen nach deutschem Recht mit Gerichtsstand Köln
  • + REST-Schnittstelle nach OpenAPI-Standard mit Dokumentation und Integrationsleitfaden

Nachteile

  • - Für Zahlung auf Rechnung, Sammelrechnung oder Lastschrift muss der Anbieter das Konto erst freischalten
  • - Die Sammelrechnung setzt laut Anbieter etwa 8 bis 10 Bestellungen pro Woche voraus
  • - Bei einer zurückgegebenen Lastschrift berechnet der Anbieter 12,50 Euro Mehraufwandsentschädigung
  • - Ein fehlgeschlagener Abholversuch kostet 8,00 Euro inklusive Umsatzsteuer
  • - Der Anbieter nennt die Reichweite widersprüchlich: über 230 Länder und Regionen auf der Preisseite, mehr als 250 auf der Unternehmensseite

Tags

Versand Shipping Paketversand DHL UPS FedEx E-Commerce Logistik Preisvergleich

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