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Influspace

Influspace

Influencer-Marketplace, der Marken und Content Creators direkt zusammenbringt. Mit drei Preisstufen ab kostenlos ermöglicht Influspace auch kleineren Unternehmen unkomplizierten Einstieg ins Influencer-Marketing.

Übersicht zu Influspace: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.

Was ist Influspace?

Influspace ist ein Influencer-Marketplace, der Marken und Content Creators auf einer zentralen Plattform zusammenbringt. Die Idee dahinter ist einfach: Unternehmen veröffentlichen Kooperationsanfragen, Influencer sehen diese Angebote und bewerben sich direkt. Kein Mittelsmann, keine Agentur, keine Provision pro Abschluss.

Das Projekt stammt von Maximilian Eichenauer und verfolgt die Positionierung “your key to collaboration”. Der Ansatz betont Zugänglichkeit: Influencer-Marketing soll nicht nur für große Konzerne mit dickem Werbebudget funktionieren, sondern auch für regionale KMU, die schnell und kosteneffizient mit passenden Creators in Kontakt treten wollen.

Die Plattform befindet sich noch im Aufbau. KI-gestütztes Matching und erweiterte Verifikations-Features sind angekündigt, aber noch nicht vollständig verfügbar.

Für wen eignet sich Influspace?

Für Unternehmen macht Influspace dann Sinn, wenn der Einstieg ins Influencer-Marketing möglichst unkompliziert und kostengünstig sein soll. Wer keine Agentur beauftragen will und kein Budget für Enterprise-Lösungen wie Upfluence oder GRIN hat, bekommt hier einen direkten Kanal zu Content Creators.

Auf Seite der Influencer eignet sich die Plattform besonders für Einsteiger und Micro-Influencer, die aktiv nach Kooperationen suchen. Das kostenlose Profil ermöglicht den Einstieg ohne finanzielles Risiko.

Wer große Kampagnen mit tiefer Analytik, Kampagnen-Tracking in Echtzeit oder umfangreicher Creator-Datenbank benötigt, ist mit etablierteren Alternativen besser bedient. Influspace ist ein Werkzeug für unkomplizierte Verbindungen, kein vollständiges Kampagnenmanagement-System.

Influspace im Arbeitsalltag

Ein regionales Einzelhandelsunternehmen will drei bis fünf lokale Micro-Influencer für eine Produkteinführung gewinnen. Statt Stunden in die Google-Suche zu investieren oder eine Agentur einzusetzen, erstellt es auf Influspace ein Kampagnenangebot. Interessierte Influencer aus der Region bewerben sich, das Unternehmen wählt die passenden Profile aus und nimmt direkt Kontakt auf.

Für den Influencer läuft es umgekehrt: Statt Marken kalt anzuschreiben, findet er im Marketplace aktuelle Kooperationsangebote, bei denen eine echte Nachfrage besteht. Das spart Zeit und erhöht die Erfolgsquote.

Der Business-Plan ist auf langfristige Partnerschaften ausgelegt. Wer nicht nur einmalige Kampagnen schalten, sondern feste Creator-Relationships aufbauen will, bekommt dort entsprechende Funktionen.

Preise und Pläne

Influspace setzt auf ein Abo-Modell ohne Provisionen.

Der Free-Plan kostet nichts und gibt Zugang zum Marketplace, zur Suche nach Brands und zur Vernetzung mit anderen Nutzern. Für den ersten Eindruck und gelegentliche Kooperationen reicht das aus.

Der Premium-Plan kostet 10,90 EUR pro Monat. Dafür gibt es frühzeitigen Zugriff auf Premium-Kampagnenangebote, ein Profilabzeichen, ein höheres Ranking in der Suche und priorisierte Nachrichten. Für Influencer, die aktiv Kooperationen suchen, ist das die relevante Stufe.

Der Business-Plan kostet 12,90 EUR pro Monat und richtet sich an Marken und Unternehmen. Er erlaubt Direktbewerbungen auf Kampagnen, unterstützt langfristige Partnerschaften und vereinfacht die Kommunikation zwischen Parteien.

Neu registrierte Nutzer erhalten drei kostenlose Probemonate. Der Preisunterschied zwischen Premium und Business ist mit zwei Euro minimal, was nahelegt, dass Influencer den Premium-Plan und Marken den Business-Plan wählen sollen. Stand März 2026.

Stärken und Schwächen

Die größte Stärke ist die niedrige Einstiegshürde. Für 12,90 EUR im Monat bekommt ein Unternehmen Zugang zu einem aktiven Influencer-Marktplatz ohne Provisionskosten. Das rechnet sich schnell, wenn auch nur eine Kooperation zustande kommt.

Das bewusste Verzichten auf ein Provisionsmodell ist strategisch sinnvoll: Provisionsplattformen nehmen je nach Anbieter 15 bis 25 Prozent vom Kampagnenwert. Bei einem Influencer-Deal über 500 Euro sind das schnell 100 Euro extra, was kleinere Deals wirtschaftlich unattraktiv macht.

Die Schwäche liegt in der aktuellen Marktposition. Influspace ist jung und wenig bekannt. Öffentliche Bewertungen fehlen auf allen gängigen Review-Plattformen. Die Creatorenbasis dürfte noch überschaubar sein, was die Auswahl für Marken einschränkt. Und wer Funktionen wie detailliertes Audience-Analytics, Fake-Follower-Erkennung oder integriertes Kampagnentracking braucht, findet diese bei Influspace noch nicht.

Alternativen

Collabstr ist ein ähnlicher Marketplace-Ansatz mit größerer internationaler Creator-Basis und transparenten Preisen direkt auf der Plattform.

Ainfluencer richtet sich ebenfalls an KMU und bietet einen kostenlosen Einstieg mit KI-gestützter Suche, derzeit mit Fokus auf Instagram und TikTok.

Modash ist professioneller aufgestellt mit umfangreicher Creator-Datenbank und Audience-Analytics, aber deutlich teurer. Ab rund 99 USD pro Monat.

Upfluence ist eine der bekanntesten All-in-one-Plattformen mit KI, Affiliate-Integration und tiefem E-Commerce-Fokus. Pricing auf Anfrage, clearly Enterprise-Territory.

Für den deutschen und deutschsprachigen Markt gibt es kaum direkte Vergleichsprodukte im gleichen Preissegment. Das ist eine Chance für Influspace, wenn die Plattform wächst.

Überblick

Influspace ist ein vielversprechender Ansatz, der noch am Anfang steht. Das Preismodell ist fair, der Ansatz ohne Provision macht Sinn, und der Fokus auf direkte Verbindungen zwischen Marken und Creators löst ein echtes Problem für KMU.

Ob sich die Plattform gegen etablierte internationale Anbieter behaupten kann, hängt davon ab, wie schnell die Nutzerbasis wächst und ob die angekündigten Features wie KI-Matching nachgeliefert werden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist Influspace ein niedriges Risiko für einen ersten Versuch, aber kein Ersatz für ausgereifte Kampagnenmanagement-Systeme. Wer bereit ist, eine junge Plattform auszuprobieren, zahlt wenig und kann früh von einem wachsenden Netzwerk profitieren.

Überblick

Preismodell
freemium
Free: kostenloser Basiszugang zum Marketplace. Premium: 10,90 EUR/Monat mit frühzeitigem Zugriff auf Kampagnenangebote, Profilbadge, höherem Ranking und priorisierten Nachrichten. Business: 12,90 EUR/Monat mit Direktbewerbungen auf Kampagnen, Support für langfristige Partnerschaften und vereinfachter Kommunikation. Drei kostenlose Probemonate beim Start. Stand: März 2026.
Herkunft
USA
Features
  • Influencer-Marktplatz: zentrale Plattform für die Vermittlung zwischen Marken und Content Creators
  • Kampagnenangebote: Brands veröffentlichen Kooperationsanfragen, Influencer bewerben sich direkt
  • Profil- und Rankingsystem: Sichtbarkeit je nach Plan, Premium-Nutzer werden höher gelistet
  • Direktnachrichten: integriertes Messaging zwischen Marken und Creators
  • Priorisierte Nachrichten für Premium-Nutzer
  • Langfristige Partnerschaften: Business-Plan unterstützt nachhaltige Kooperationsmodelle
  • KI-gestütztes Matching (geplant): automatisiertes Zusammenführen von Marken und passenden Creators
  • Profilabzeichen und Verifikations-Features für verifizierte Accounts (in Entwicklung)

Vorteile

  • + Sehr günstiger Einstieg: kostenloser Free-Plan senkt die Hürde für kleine Unternehmen und Micro-Influencer
  • + Kein Provisionsmodell: keine versteckten Kosten pro Kampagne, transparentes Abo-Pricing
  • + Fokus auf direkte, unkomplizierte Zusammenarbeit ohne Umwege über Agenturen

Nachteile

  • - Geringe Bekanntheit und bislang keine öffentlichen Nutzerbewertungen auf G2, Capterra oder OMR
  • - Plattform ist noch im Aufbau: KI-Matching und Verifikationsfeatures noch nicht vollständig verfügbar
  • - Kreatorenbasis und Markenauswahl vermutlich noch überschaubar im Vergleich zu etablierten Wettbewerbern

Tags

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