Influ2
B2B Account-Based Marketing Tool für Person-Level Ad Targeting. Schaltet Werbung gezielt für benannte Entscheider, nicht nur für Firmen, und liefert individuelle Engagement-Daten an den Vertrieb.
Übersicht zu Influ2: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Influ2?
Influ2 ist ein B2B-Werbe-Tool für Account-Based Marketing (ABM) mit einem ungewöhnlichen Ansatz: Anzeigen werden nicht nur für Unternehmen als Ganzes geschaltet, sondern für benannte Entscheider. Wenn ein Vertriebsteam zehn Zielaccounts hat und in jedem Account drei Entscheider ansprechen will, liefert Influ2 die Werbung direkt an diese dreißig Personen, auf LinkedIn, Google Display Network und anderen Netzwerken.
Das Ergebnis: Das Vertriebsteam sieht nicht nur, welche Accounts die Anzeige gesehen haben, sondern welche spezifischen Personen. Wer geklickt hat, wer zweimal geschaut hat, welche Themen Interesse wecken. Diese Signale fließen direkt in Salesforce, HubSpot oder Outreach ein.
Influ2 wurde 2017 in New York gegründet und richtet sich ausschließlich an Enterprise-Kunden mit komplexen B2B-Vertriebsprozessen. Das Pricing ist entsprechend.
Für wen eignet sich Influ2?
Influ2 passt zu B2B-Unternehmen mit hohen Durchschnittsauftragswerten (ACV ab 50.000 Dollar aufwärts), langen Verkaufszyklen und mehreren Entscheidern je Account. Der Ansatz macht Sinn, wenn die Werbeausgaben durch höhere Abschlusswahrscheinlichkeiten und kürzere Zyklen gegenfinanziert werden können.
Für KMU oder Unternehmen mit kurzen Verkaufszyklen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis schwer zu rechtfertigen. Auch wer ein breites Awareness-Publikum erreichen will, findet hier kein passendes Tool. Influ2 ist ein Präzisionsinstrument, kein Reichweiten-Tool.
Influ2 im Arbeitsalltag
Ein SaaS-Anbieter zielt auf 50 Zielaccounts ab, mit je drei Entscheidern. Influ2 spielt personalisierte Anzeigen an alle 150 Personen aus. Der VP of Sales sieht im Dashboard, dass beim Account XYZ in der letzten Woche alle drei Kontakte die Anzeige gesehen haben, einer geklickt und ein weiterer den Pricing-Artikel besucht hat. Der Vertriebsmitarbeiter erhält einen Alert und nimmt gezielt Kontakt auf.
Preise und Pläne
Influ2 gibt keine öffentliche Preisliste heraus. Das Pricing ist vollständig verhandlungsbasiert und skaliert mit der Anzahl der Zielkontakte. Erfahrungswerte aus Nutzerberichten: ca. 5 USD pro engagiertem Kontakt. Kein Free Plan, kein Self-Service-Einstieg. Interessenten buchen eine Demo beim Vertrieb. Stand März 2026.
Stärken und Schwächen
Die Kontaktebenen-Präzision ist der größte Differenziator. Klassisches Account-Level-Targeting wirft Budgets auf Unternehmensdomains, ohne zu wissen, wer tatsächlich gesehen hat. Influ2 löst dieses Problem. Die Integration in CRM-Systeme ist gut durchdacht, und der Support beim Onboarding wird in Bewertungen gelobt.
Die Kosten pro Kontakt machen breite Kampagnen teuer. Die Identity Resolution liegt laut Marktdaten bei rund 42 % Trefferquote: Ein erheblicher Anteil der Zielkontakte wird nicht erkannt und damit nicht erreicht. Für Unternehmen, die vollständige Abdeckung aller Buying-Group-Mitglieder brauchen, ist das eine Einschränkung.
Alternativen zu Influ2
- 6sense Revenue Marketing: Vollständige ABM-Plattform mit KI-gestütztem Intent Scoring und Account-Level-Fokus. Breitere Funktionalität, noch Enterprise-lastiger im Pricing.
- Demandbase One: Enterprise-ABM-Suite mit Advertising, Intent Data und Sales Intelligence. Für große Teams mit Enterprise-Budget.
- RollWorks (AdRoll ABM): Leichtgewichtigere ABM-Advertising-Lösung mit Cookie- und IP-Targeting. Günstigerer Einstieg, aber ohne kontaktgenaues Targeting.
Wer ABM-Strategien für sein Unternehmen entwickeln will, können wir das im Rahmen unserer Beratung & Betreuung einordnen.
Überblick
Influ2 ist für Enterprise-B2B-Teams mit langen Verkaufszyklen und hohen Auftragswerten ein interessantes Werkzeug. Die kontaktgenaue Werbung und die CRM-Integration sind stark. Wer das Budget für den Preis pro Kontakt hat und von höheren Abschlussraten im Gegenzug profitiert, hat hier ein wirkungsvolles Instrument. Für alle anderen ist der ROI schwer zu rechtfertigen.
Bewertungen im Überblick
Überblick
- ✓ Person-Level Targeting: Werbung gezielt für benannte Entscheider in Zielaccounts
- ✓ Buying Group Management: Alle relevanten Personen eines Accounts ansprechen
- ✓ Contact-Level Intent Signals: Wer hat die Anzeige gesehen, geklickt oder interagiert
- ✓ Signals Center: Zentrales Dashboard für alle Käufersignale auf Kontaktebene
- ✓ Automatische Journey-Sequenzierung basierend auf Engagement-Triggern
- ✓ Native CRM-Integrationen: Salesforce, HubSpot, Marketo und Outreach
- ✓ Revenue Attribution: Anzeigenengagement verknüpft mit Pipeline-Metriken
- ✓ Audienscope: Erweiterte Intent-Signale inkl. Suche, Social Listening und Karrieresignale
Vorteile
- + Kontaktebene-Präzision eliminiert Streuverluste in klassischem Account-Level-Targeting
- + Vertriebsteams erhalten handlungsrelevante Einzelpersonen-Daten für gezieltere Ansprache
- + Starkes Onboarding und Support, Implementierung typischerweise unter einem Monat
Nachteile
- - Hohe Kosten pro Kontakt: ca. 5 USD pro engagiertem Kontakt macht breite Kampagnen teuer
- - Identity-Resolution-Genauigkeit liegt bei rund 42 %, nicht alle Kontakte werden erkannt
- - Reporting und Datenexport-Flexibilität eingeschränkt, wenig Kontrolle über Custom Analytics
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