fairlanguage
Beratung, Workshops und KI-gestützte Tools für inklusive Sprache und geschlechtergerechte Kommunikation. Deutsch- und englischsprachig. Anbieter aus Mannheim, Deutschland.
Übersicht zu fairlanguage: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist fairlanguage?
fairlanguage ist eine deutsche Beratungsmarke der GFGK Gesellschaft für gerechte Kommunikation mbH aus Mannheim. Das Unternehmen entstand 2023 aus dem Zusammenschluss mit der LUB GmbH, der Linguistischen Unternehmensberatung, und bezeichnet sich selbst als Deutschlands führende Beratung im Bereich inklusiver Sprache.
Der Ansatz verbindet zwei Ebenen: auf der einen Seite menschliche Fachberatung mit Workshops, Strategieprozessen und Lektorat, auf der anderen Seite ein KI-gestütztes Softwaretool. Die fairlanguage Webapp prüft Texteingaben automatisch auf Genderfairness und schlägt inklusive Formulierungen vor. Eine Browser Extension erlaubt dieselbe Prüfung direkt im Browser, etwa beim Schreiben von E-Mails oder Kommentaren. Die Extension befindet sich derzeit noch im Prototyp-Stadium.
Kunden wie Otto, Bayer AG, Audi, Deutsche Welle und Indeed haben mit fairlanguage gearbeitet. 2025 wurde die Muttermarke diversity company von DISQTrust als Service Champion ausgezeichnet.
Für wen eignet sich fairlanguage?
fairlanguage richtet sich an Unternehmen, Organisationen und Behörden, die ihre Kommunikation inklusiver gestalten wollen. Typische Anwendungsfälle: HR-Teams, die Stellenanzeigen auf diskriminierungsfreie Sprache prüfen lassen wollen. Kommunikationsabteilungen, die interne und externe Texte sensibilisieren. Forschungsinstitutionen, die Fragebögen und Studiendesigns gendersensibel aufsetzen. Unternehmen, die Diversity-Prozesse strategisch verankern wollen.
Das Tool eignet sich weniger für Einzelpersonen ohne institutionellen Kontext, da Beratungsleistungen auf Projekte und längerfristige Zusammenarbeit ausgelegt sind. Wer ausschließlich eine schnelle automatische Textprüfung sucht, findet mit der Webapp einen niedrigschwelligen Einstieg, muss aber mit einer Prototyp-Qualität rechnen.
fairlanguage im Arbeitsalltag
Ein mittelständisches Unternehmen will Stellenanzeigen und die Karrierewebsite inklusiver gestalten. Mit fairlanguage: Die Webapp prüft bestehende Texte auf nicht-inklusive Formulierungen und schlägt Alternativen vor. Ein Workshops sensibilisiert das HR-Team für die Hintergründe. Ein Sensitivity Reading der finalen Texte durch Fachleute stellt die Qualität sicher. Der Fairlanguage Club bietet den Verantwortlichen danach einen regelmäßigen Austausch mit Gleichgesinnten aus anderen Unternehmen.
Die Browser Extension kommt im Alltag beim Schreiben von Slack-Nachrichten, E-Mails oder Blog-Texten zum Einsatz: Ein Klick auf das Icon startet die Prüfung des aktuellen Textfelds. Vorschläge können angenommen oder individuell angepasst werden.
Preise und Pläne (Stand: März 2026)
fairlanguage kommuniziert keine öffentlichen Preise. Alle Leistungen werden auf Anfrage angeboten und individuell kalkuliert. Als Einstieg bietet das Unternehmen einen kostenlosen Website-Accessibility-Check an, der Organisations-Websites auf inklusive Kommunikation prüft.
Der Fairlanguage Club steht ausschließlich bestehenden und ehemaligen Kunden offen. Interessierte ohne Bestandskundenstatus können sich für Informationen direkt an das Team wenden.
Stärken und Schwächen
fairlanguage besetzt eine klare Nische: Es gibt kaum einen anderen Anbieter im deutschsprachigen Raum, der linguistische Fachkompetenz, KI-Tools und strategische Beratung für inklusive Sprache so gebündelt anbietet. Die Kombination aus Software und menschlichem Fachwissen ist ein echter Vorteil gegenüber rein technischen Lösungen. Als EU-Anbieter aus Deutschland ist die DSGVO-Konformität gegeben. Der kostenlose Website-Check senkt die Einstiegshürde für Unternehmen, die das Thema erstmals angehen wollen.
Die fehlende Preistransparenz ist ein spürbarer Nachteil, besonders für kleinere Unternehmen, die Budget einplanen müssen. Die Browser Extension ist noch im Prototyp-Stadium, was für produktiven Einsatz Abstriche bedeutet. Der thematische Fokus liegt stark auf geschlechtlicher und sexueller Vielfalt. Andere Diversity-Dimensionen wie Antirassismus oder Barrierefreiheit in der Sprache spielen eine untergeordnete Rolle.
Alternativen zu fairlanguage
Gender App ist eine deutschsprachige App für gendergerechte Sprache mit Wörterbuch und Textprüfung. Günstiger Einstieg für einzelne Nutzer.
Textio ist ein US-amerikanisches KI-Schreibtool mit Fokus auf inklusive Stellenanzeigen. Stärker auf Recruiting ausgerichtet, englischsprachig.
GenderCompass von der Universität Bielefeld bietet einen wissenschaftlich fundierten Ansatz zur Bewertung von Gendersprache in Texten.
Wenn du KI-Tools in deine internen Prozesse integrieren oder inklusive und professionelle Inhalte erstellen lassen willst, unterstützen wir dich dabei.
Überblick
fairlanguage schließt eine echte Lücke im DACH-Markt. Die Kombination aus KI-gestützter Textprüfung und echter Fachberatung ist überzeugend, und die Referenzliste spricht für sich. Für Unternehmen, die Diversity und inklusive Kommunikation ernsthaft angehen wollen, ist fairlanguage eine sinnvolle Anlaufstelle.
Wer ausschließlich ein fertig entwickeltes, produktionsreifes SaaS-Tool sucht, kommt aktuell zu früh. Die Browser Extension ist noch Prototyp, die Webapp überschaubar. Das eigentliche Produkt ist das Beratungsangebot, das Tool ist ein Bonus. Wer das versteht, findet in fairlanguage einen starken Partner für das Thema inklusive Sprache.
Überblick
- ✓ KI-gestützter Autocorrect für inklusive Sprache
- ✓ Browser Extension für Texteingaben
- ✓ Webapp zur Textprüfung auf Genderfairness
- ✓ Workshops und eLearning zu inklusiver Kommunikation
- ✓ Strategieberatung und Prozessbegleitung
- ✓ Sensitivity Readings und Lektorat
- ✓ Kostenloser Website-Accessibility-Check
- ✓ Fairlanguage Club für Bestandskunden
- ✓ Queer-sensible Forschungsberatung
Vorteile
- + Einziger spezialisierter Anbieter für inklusive Sprache im DACH-Raum
- + Kombination aus KI-Tool und menschlicher Fachberatung
- + Erfahrung aus über 150 Projekten mit namhaften Kunden
- + EU-Anbieter aus Deutschland, DSGVO-konform
- + Kostenloser Website-Check als niedrigschwelliger Einstieg
Nachteile
- - Preise vollständig intransparent, nur auf Anfrage
- - Browser Extension befindet sich noch im Prototyp-Stadium
- - Fokus auf LGBTQ+ und Gender, andere Diversity-Dimensionen weniger ausgeprägt
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