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Cloudstock Omnichannel Manager
E-Commerce kostenpflichtig 🇪🇺 EU

Cloudstock Omnichannel Manager

Cloudstock verbindet das Warenwirtschaftssystem stationärer Händler in Echtzeit mit Online-Marktplätzen und Shops. Lagerbestände, Preise und Bestellungen werden automatisch synchronisiert, ohne dass manueller Aufwand anfällt.

Übersicht zu Cloudstock Omnichannel Manager: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.

Was ist Cloudstock?

Cloudstock ist ein Omnichannel-Manager aus Hamburg, der speziell für stationäre Händler entwickelt wurde, die ihre Warenbestände online verkaufen wollen. Das Tool verbindet das vorhandene Warenwirtschaftssystem direkt mit Online-Marktplätzen und Shops: Amazon, eBay, Zalando, Otto Market, Shopware, Shopify und WooCommerce werden unterstützt.

Die cloudstock GmbH wurde von Ralf Jaacks (CEO), Tobias Lindenau (CFO) und Niklas Günther (CTO) gegründet und hat ihren Sitz am Hamburger Sandtorkai. Das Unternehmen hat 2022 die Omnichannel-Aktivitäten von Stocksquare übernommen und sich damit im deutschsprachigen Markt weiter etabliert.

Der Kern des Produkts ist die Echtzeit-Synchronisation: Sobald ein Artikel im stationären Handel oder auf einem Kanal verkauft wird, passt Cloudstock den verfügbaren Bestand auf allen anderen Kanälen automatisch an. Überkäufe werden so verhindert, ohne dass der Händler manuell eingreifen muss.

Für wen eignet sich Cloudstock?

Cloudstock richtet sich an Einzelhändler mit eigenem Lager und einem bestehenden Warenwirtschaftssystem, die bisher ausschließlich oder hauptsächlich stationär verkauft haben und jetzt Online-Kanäle erschließen wollen. Besonders relevant ist das Tool für Fashion-Händler, was sich auch in den Referenzkunden widerspiegelt: Mode-Fachgeschäfte, Modehäuser und Textilhändler aus dem deutschen Mittelstand bilden die typische Zielgruppe.

Wer ein neues E-Commerce-Geschäft ohne vorhandene Warenwirtschaft aufbaut, findet in Cloudstock keinen passenden Einstieg. Das Tool setzt voraus, dass die Waren bereits physisch vorhanden und in einem kompatiblen System erfasst sind. Ebenfalls nicht geeignet: reine Online-Händler ohne stationäre Basis, für die eine klassische Shopsystem-Lösung wie Shopware oder Shopify der richtige Weg ist.

Cloudstock im Arbeitsalltag

Ein Modehaus mit Filiale und 3.000 Artikeln im Lager will zusätzlich über Zalando und Amazon verkaufen. Mit Cloudstock wird das Warenwirtschaftssystem einmalig angebunden. Ab diesem Moment laufen Bestandsabgleiche automatisch: Wenn ein Hemd in der Filiale verkauft wird, zieht Cloudstock den Bestand auf beiden Marktplätzen sofort zurück. Eingehende Online-Bestellungen erzeugen automatisch Lieferschein, Rechnung und Versandetikett. Die Erlöse werden direkt ins Warenwirtschaftssystem gebucht.

Soll auf einem Marktplatz ein anderer Preis gelten als im Shop, lässt sich das kanalspezifisch hinterlegen, ohne die Stammdaten anzufassen. Retouren werden ebenfalls automatisch verarbeitet und der Bestand korrekt zurückgebucht.

Für die E-Commerce-Beratung und Umsetzung ist das relevant, wenn Kunden mit bestehenden Lagersystemen in den Multichannel-Verkauf einsteigen wollen: Cloudstock deckt genau diesen Übergang ab.

Preise und Pläne

Cloudstock rechnet umsatzbasiert ab: 0,85 % des monatlichen Nettoumsatzes nach Retouren, mindestens jedoch 150 EUR pro Monat. Alle Features und Integrationen sind in diesem Preis enthalten. Es gibt keine Modulaufpreise und keine gestaffelten Pakete.

Zum Start kommen einmalige Kosten hinzu: 299 EUR für das Setup und 199 EUR für zwei Schulungseinheiten, also insgesamt 498 EUR einmalig.

Das Preismodell ist für kleine Händler attraktiv, weil die Kosten erst mit dem tatsächlichen Umsatz steigen. Ein Händler mit 20.000 EUR monatlichem Online-Umsatz zahlt 170 EUR, einer mit 50.000 EUR zahlt 425 EUR. Wer wenig Umsatz macht, zahlt das Minimum von 150 EUR. Eine kostenlose Testphase gibt es nicht, aber eine kostenlose Demo sowie eine einstündige persönliche Beratung.

Stärken und Schwächen

Cloudstock löst ein klar definiertes Problem gut: stationäre Händler ohne E-Commerce-Expertise in den Multichannel-Verkauf bringen, ohne ihr bestehendes System ersetzen zu müssen. Die Bewertungen auf OMR Reviews bestätigen das mit einem Durchschnitt von 4,9 von 5 Sternen und besonders hohen Werten bei Kundensupport (9,7) und Einrichtungsaufwand (9,3).

Die Schwäche liegt in der Spezialisierung selbst: Wer kein kompatibles Warenwirtschaftssystem betreibt oder jenseits der Fashion-Branche liegt, findet weniger Referenzen und muss die Eignung im Detail prüfen. Die geringe Unternehmensgröße bedeutet zudem, dass es keine öffentliche Entwicklungsroadmap gibt und Integrationen von der Nachfrage der Bestandskunden abhängen.

Alternativen zu Cloudstock

Afterbuy ist eine der bekanntesten deutschen Alternativen für Multichannel-Händler mit breitem Marktplatz-Support und längerer Marktpräsenz. Plentymarkets bietet ein umfassenderes System mit integriertem Shopsystem und ERP-Funktionen, ist dafür deutlich komplexer und teurer. JTL-Wawi in Kombination mit JTL-eazyauction ist besonders im DACH-Raum verbreitet und eignet sich für Händler, die ein vollständiges Lagerverwaltungssystem suchen, das Marktplätze mitbringt.

Cloudstocks Vorteil gegenüber diesen Alternativen: das Preismodell ist transparenter und risikoärmer für Einsteiger, da keine feste Monatslizenz anfällt.

Überblick

Cloudstock ist ein gut gemachtes, klar positioniertes Tool für einen spezifischen Anwendungsfall: den Einstieg stationärer Händler in den Multichannel-Verkauf über Marktplätze. Wer bereits ein Warenwirtschaftssystem betreibt und auf Amazon, eBay oder Zalando verkaufen will, ohne manuell synchronisieren zu müssen, findet hier eine schlanke Lösung mit fairem Preismodell.

Für Händler, die von Grund auf einen E-Commerce-Auftritt aufbauen oder umfangreichere ERP-Funktionen benötigen, empfehlen sich komplexere Plattformen. Als Ergänzung zu bestehenden Systemen macht Cloudstock aber genau das, was es verspricht.

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
0,85 % des monatlichen Nettoumsatzes nach Retouren, mindestens 150 EUR/Monat. Einmalig: Setup 299 EUR, Training (2 Einheiten) 199 EUR. Stand: März 2026.
Herkunft
🇪🇺 Deutschland DSGVO-Vorteil
Features
  • Echtzeit-Bestandssynchronisation zwischen Warenwirtschaft und Verkaufskanälen
  • Automatische Auftragsverarbeitung mit Rechnungs-, Lieferschein- und Labeldruck
  • Mehrkanalverwaltung: Amazon, eBay, Zalando, Otto Market, Shopware, Shopify, WooCommerce
  • Kanalspezifische Preisgestaltung pro Plattform
  • Produktdatenanreicherung mit Fotos und Beschreibungen
  • Automatische Erlösbuchung in angebundene Warenwirtschaftssysteme
  • Retourenverarbeitung mit direkter Rückbuchung ins Lager
  • Anbindung an advarics, Futura, Hiltes, Clarity & Success

Vorteile

  • + Klare Spezialisierung auf stationäre Händler mit vorhandenem Warenwirtschaftssystem
  • + Alle Features und Anbindungen im Monatspreis enthalten, kein Modulaufpreis
  • + Skalierendes Preismodell: Kosten wachsen erst mit dem Umsatz
  • + Sehr hohe Kundenzufriedenheit laut OMR Reviews (4,9 von 5)
  • + Schnelle Implementierung laut Kundenreferenzen

Nachteile

  • - Nur für Händler mit kompatiblem Warenwirtschaftssystem nutzbar
  • - Kleines Unternehmen, geringe öffentliche Sichtbarkeit außerhalb der DACH-Region
  • - Keine öffentliche Roadmap oder transparentes Changelog
  • - Kein kostenloser Testzeitraum

Tags

Omnichannel Marktplatz-Integration Bestandsmanagement E-Commerce Lagerverwaltung

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