Alterra PIM
Webbasiertes Product Information Management von Sepia GmbH aus Düsseldorf. Zentralisiert Produktdaten, unterstützt Multichannel-Publishing und integriert ERP- und Shopsysteme. Auf Anfrage.
Übersicht zu Alterra PIM: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Alterra PIM?
Alterra PIM ist eine webbasierte Product Information Management Software der Sepia GmbH & Co. KG aus Düsseldorf. Das Unternehmen entwickelt seit Jahren PIM-Lösungen für mittelständische und große Unternehmen im deutschsprachigen Raum und Europa.
Das System ermöglicht es, Produktdaten medienneutral in einem zentralen Repository zu verwalten und von dort automatisch in verschiedene Kanäle auszuspielen: Webshop, Website, App, Printkatalog, B2B-Portal oder Handelspartner-Systeme. Die gesamte Verwaltung läuft browserbasiert, ohne lokale Installation. Integriertes Digital Asset Management (DAM) verwaltet Bilder, Videos und Dokumente direkt im System. Ein flexibles Rechtesystem steuert, wer welche Daten sehen und bearbeiten darf. Workflow-Management bildet Freigabeprozesse ab.
Neben dem PIM bietet Sepia unter der Marke Alterra weitere Module an: Alterra MDM für übergreifendes Stammdaten-Management (Kunden, Lieferanten, Kostenstellen), Alterra DAM als eigenständige Asset-Verwaltung, Alterra CMS zur Webseiten-Pflege und Alterra PCM als Produktkonfigurator. Die Module lassen sich kombinieren.
Für wen eignet sich Alterra PIM?
Alterra PIM richtet sich an mittelständische und größere Unternehmen mit komplexen Produktkatalogen, vielen Varianten, technischer Dokumentation oder mehrsprachigen Anforderungen. Typische Kunden kommen aus dem Maschinenbau, der Industrie, dem Handel und dem Konsumgüterbereich. Die Referenzliste zeigt Namen wie Toshiba, Segmüller, EDEKA, HALFEN und Masterflex.
Für kleine Shops oder einfache Kataloge ist Alterra PIM überdimensioniert. Wer einen Shopware- oder Shopify-Shop betreibt und primär digitale Kanäle bedient, kommt mit dem integrierten Produktmanagement der Shopsysteme oft weit. Alterra PIM entfaltet seinen Mehrwert, wenn Daten gleichzeitig an viele verschiedene Kanäle und Systeme geliefert werden müssen, darunter auch Print, ERP-Systeme und Handelspartner.
Alterra PIM im Arbeitsalltag
Ein mittelständischer Hersteller von Industriekomponenten vertreibt 12.000 Artikel über den eigenen B2B-Webshop, mehrere Großhändler-Portale, einen gedruckten Jahreskatalog und verschiedene europäische Ländershops. Produkttexte müssen in fünf Sprachen gepflegt werden. Bisher verteilt das Team Daten manuell aus Excel in die einzelnen Systeme.
Mit Alterra PIM werden alle Produktdaten zentral angelegt. Das Translation Memory erleichtert die Übersetzungsarbeit. Freigegebene Daten fließen per Schnittstelle automatisch in den Shopware-Shop, werden als BMEcat an Handelspartner geliefert und dienen als Datenquelle für das ERP. Bilder und Datenblätter liegen im integrierten DAM. Das Workflow-System stellt sicher, dass Produkte erst nach Freigabe durch den Produktmanager veröffentlicht werden. Der Aufwand für die manuelle Datenpflege sinkt deutlich, die Datenqualität steigt.
Preise und Pläne
Sepia kommuniziert keine Preise öffentlich. Das ist bei PIM-Systemen dieser Klasse üblich, da Lizenzkosten stark von Produktvolumen, Nutzeranzahl, gewünschten Modulen und Integrationsprojekt abhängen. Interessenten können eine Demo anfordern oder direkt Kontakt aufnehmen.
Auf dem Markt ist Alterra PIM eine Individuallösung für den gehobenen Mittelstand. Vergleichbare Systeme in dieser Klasse starten typischerweise im fünfstelligen Jahresbereich. Stand: März 2026.
Stärken und Schwächen
Alterra PIM punktet als deutsches Produkt mit EU-Datensitz, was für DSGVO-konforme Datenhaltung relevant ist. Das Ökosystem aus PIM, DAM, MDM, CMS und PCM erlaubt eine umfassende Abdeckung von Produktdaten-Prozessen aus einer Hand. Die Integrationsliste ist umfangreich: SAP, Microsoft Dynamics, Shopware, Adobe Commerce, Shopify und weitere Systeme werden unterstützt. Die Referenzliste mit über 30 bekannten Unternehmen zeigt, dass das System im Enterprise-Bereich funktioniert.
Auf der anderen Seite gibt es kaum unabhängige Nutzerbewertungen auf Plattformen wie G2, Capterra oder OMR. Das macht eine objektive Einschätzung aus Nutzersicht schwierig. Die Website von Sepia wirkt gestalterisch nicht mehr zeitgemäß, was den ersten Eindruck schmälert. Ohne Preistransparenz ist die Vergleichbarkeit mit Wettbewerbern eingeschränkt. Für KMU ohne dediziertes PIM-Team und IT-Abteilung ist die Einstiegshürde hoch.
Alternativen zu Alterra PIM
Akeneo ist der bekannteste PIM-Anbieter im Mid-Market. Open-Source-Basis, breite Community, viele Bewertungen. Für viele Unternehmen der erste Vergleichskandidat.
Pimcore kommt aus Österreich und bietet PIM, DAM und CMS als Open-Source-Plattform. Ebenfalls EU-Anbieter mit starker Entwickler-Community.
Contentserv ist ein weiterer deutschsprachiger PIM-Anbieter für den Enterprise-Bereich.
novomind iPIM ist spezialisiert auf E-Commerce-Händler mit Fokus auf Marktplatz-Anbindungen.
Wenn du ein PIM-System für deinen E-Commerce einführen möchtest, Produktdaten-Workflows automatisieren oder individuelle Integrationen zwischen PIM und ERP umsetzen willst, helfen wir dir bei der Konzeption und Umsetzung.
Überblick
Alterra PIM ist ein solides, deutsches PIM-System für Unternehmen mit echten Multichannel-Anforderungen und komplexen Produktstrukturen. Die Kombination aus PIM, DAM und MDM unter einer Marke und der EU-Datensitz sind klare Vorteile. Wer jedoch transparente Preise, eine große Bewertungsbasis oder eine moderne Nutzeroberfläche erwartet, muss genau hinschauen und eine Demo anfordern. Für den Einstieg im Mittelstand sind Akeneo oder Pimcore oft die zugänglichere Wahl.
Überblick
- ✓ Zentrale, medienneutrale Verwaltung von Produktdaten im Browser
- ✓ Multichannel-Publishing: Webshop, Website, App, Printkatalog, B2B-Portal
- ✓ Digital Asset Management (DAM) für Bilder, Videos und Dokumente
- ✓ Workflow-Management mit flexiblem Rechtesystem und Freigabeprozessen
- ✓ Mehrsprachige Produktdatenverwaltung und Translation Memory
- ✓ ERP-Integration: SAP, Microsoft Dynamics, Sage
- ✓ Shopsystem-Anbindung: Shopware, Adobe Commerce, Shopify, Spryker, PrestaShop
- ✓ BMEcat-Ausgabe und XML-Schnittstellen für Handelspartner
- ✓ Produktkonfigurator (Alterra PCM) und Variantenmanagement
- ✓ Master Data Management (MDM) für alle Stammdaten-Typen
Vorteile
- + EU-Anbieter mit Sitz in Düsseldorf, DSGVO-konform
- + Umfangreiches Integrations-Ökosystem: ERP, CMS, Shopsysteme
- + Modular erweiterbar: PIM, DAM, MDM, CMS, PCM aus einer Hand
- + Über 30 namhafte Referenzkunden (Toshiba, Edeka, Segmüller, HALFEN)
Nachteile
- - Keine öffentlichen Preise
- - Kaum unabhängige Reviews auf G2, Capterra oder OMR
- - Website und Außendarstellung wirken technisch veraltet
- - Eher für mittlere bis große Unternehmen, weniger für KMU geeignet
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Diese Seite gehört zum E-Commerce-Leitfaden: Onlineshop aufbauen und skalieren
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