Beantwortet von der Redaktion von Business.Digital Stand
Viele Unternehmen stellen als erstes die Frage: Wie viele Seiten soll unsere Website haben? Das ist ehrlich gesagt die falsche Frage. Besser ist: Hat jede Seite, die wir planen, einen konkreten Zweck?
Die richtige Frage zuerst
Eine Seite macht dann Sinn, wenn sie entweder ein bestimmtes Keyword für die Suche abdeckt, dem Besucher hilft, eine Entscheidung zu treffen, oder eine Aktion auslöst. Wenn du eine Seite planst und keines dieser drei Kriterien erfüllt wird, brauchst du die Seite wahrscheinlich nicht.
Orientierungswerte nach Unternehmensgröße
Eine kleine Firma oder Selbstständige kommt oft mit 5 bis 10 Seiten aus: Startseite, Über uns, ein bis drei Leistungsseiten, Kontakt und Impressum. Das reicht für ein professionelles Online-Auftreten.
Ein mittelständisches Unternehmen mit mehreren Leistungsbereichen braucht mehr. 15 bis 30 Seiten sind realistisch. Jede Kernleistung bekommt eine eigene Seite, dazu kommen Unterseiten je Themenbereich, Referenzseiten und eine FAQ-Sektion. Wer zusätzlich einen Blog oder Ratgeber aufbaut, kann langfristig 50 bis 100 Seiten erreichen.
Was bedeutet das für SEO?
Jede eigene Seite ist eine eigene Chance auf ein Ranking in der Suche. Eine Seite, die fünf verschiedene Leistungen auf einmal bewirbt, rankt für keine davon so gut wie fünf individuelle Leistungsseiten, die je eine Leistung klar ausarbeiten.
Wenn du also zwischen einer kompakten Website und einer differenzierteren Struktur wählst: Die differenziertere Struktur hat klare SEO-Vorteile. Vorausgesetzt, du füllst jede Seite mit echtem, relevantem Inhalt.
Qualität vor Quantität
50 leere Seiten sind schlechter als 8 starke Seiten. Lieber sorgfältig 10 Seiten aufbauen, die den Besucher wirklich abholen, als 30 Seiten mit dünnem Content befüllen, nur um die Zahl zu erreichen.
Wenn du planst, wie viele Seiten deine Website braucht und wie du sie strukturierst, helfen wir dir dabei: Webdesign und Webentwicklung für Unternehmen.