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Salesforce Commerce Cloud
E-Commerce auf-anfrage USA

Salesforce Commerce Cloud

Enterprise E-Commerce-Plattform von Salesforce für B2B und B2C. Vereint Onlineshop, Order Management und POS auf einer KI-gestützten Plattform.

★★★★☆ 4.3 / 5 (G2)

Übersicht zu Salesforce Commerce Cloud: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.

Was ist Salesforce Commerce Cloud?

Salesforce Commerce Cloud (seit 2025 auch als Agentforce Commerce bekannt) ist die E-Commerce-Plattform aus dem Hause Salesforce. Sie richtet sich an Unternehmen, die B2B, B2C oder beides auf einer einzigen Plattform betreiben wollen. Die Lösung vereint Onlineshop, Order Management und Point of Sale und setzt dabei stark auf KI-Funktionen durch Salesforce Einstein.

Die Plattform ist kein Einsteigerprodukt. Sie wurde für Unternehmen entwickelt, die bereits im Salesforce-Ökosystem unterwegs sind oder bereit sind, erheblich in Infrastruktur und Implementierung zu investieren. Kunden wie L’Oréal, Sonos und Fisher & Paykel zeigen, in welcher Liga sich Commerce Cloud bewegt.

Für wen eignet sich Salesforce Commerce Cloud?

Salesforce Commerce Cloud ist die richtige Wahl für mittelgroße bis große Unternehmen mit komplexen Anforderungen an Omnichannel-Commerce. Wer bereits Salesforce CRM, Marketing Cloud oder Service Cloud nutzt, profitiert von der tiefen Integration aller Systeme.

Für kleine Unternehmen, Startups oder Händler mit einfachen Shop-Anforderungen ist die Plattform überdimensioniert und zu teuer. Wer einen schnellen, unkomplizierten Onlineshop braucht, fährt mit Shopify oder Shopware besser.

Salesforce Commerce Cloud im Arbeitsalltag

Ein typisches Setup: Das Marketing-Team steuert Kampagnen und personalisierte Produktempfehlungen über Einstein AI. Der E-Commerce-Manager verwaltet Kataloge, Preise und Promotions im Business Manager. Das Fulfillment-Team nutzt das integrierte Order Management, um Bestellungen über alle Kanäle hinweg zu koordinieren. Filialmitarbeiter greifen über das mobile POS-System auf denselben Produktkatalog und dieselben Kundenprofile zu wie der Onlineshop. Alle Daten fließen in Echtzeit zusammen.

Preise und Pläne

Salesforce Commerce Cloud arbeitet mit einem GMV-basierten Preismodell (Gross Merchandise Value). Für B2C zahlt man ab 1 % des Bruttoumsatzes im Starter-Plan, bis zu 3 % im Plus-Plan. Für B2B beginnt die Bepreisung bei 4 USD pro Bestellung (Starter) und geht bis 8 USD pro Bestellung (Plus). Die tatsächlichen Konditionen werden individuell verhandelt. Dazu kommen erhebliche Implementierungskosten: Die meisten Agenturen veranschlagen zwischen 200.000 und 500.000 USD für das initiale Setup. Einen kostenlosen Plan oder eine Testversion gibt es nicht. Stand: März 2026.

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • Vollständige Integration in das Salesforce-Ökosystem mit CRM, Marketing und Service
  • KI-gestützte Personalisierung und Produktempfehlungen steigern den Umsatz messbar
  • 99,99 % historische Uptime, eine der stabilsten Plattformen am Markt
  • Flexibel einsetzbar für B2B, B2C und D2C auf einer Plattform

Schwächen:

  • Gesamtkosten (Lizenz plus Implementierung) oft im hohen sechsstelligen Bereich
  • Steile Lernkurve, Anpassungen erfordern Salesforce-zertifizierte Entwickler
  • Kein eingebautes CMS. Content-Pflege erfordert zusätzliche Tools oder Integrationen

Alternativen zu Salesforce Commerce Cloud

Wer eine leistungsfähige, aber deutlich günstigere Enterprise-Lösung sucht, sollte sich Shopware ansehen. Für reinen B2C-Commerce mit schnellerem Setup ist Shopify Plus eine Option. Im B2B-Bereich sind SAP Commerce Cloud und Spryker relevante Alternativen. Wer bereits ein SAP-ERP nutzt, findet in Sana Commerce eine spezialisierte Lösung mit nativer ERP-Anbindung.

Überblick

Salesforce Commerce Cloud ist eine Premium-Plattform für Unternehmen, die Omnichannel-Commerce auf Enterprise-Niveau betreiben wollen. Die KI-Funktionen und die Integration ins Salesforce-Ökosystem sind echte Differenzierungsmerkmale. Aber die hohen Kosten und die Komplexität machen sie für die meisten mittelständischen Unternehmen zur Überdimensionierung. Wer unsicher ist, welche E-Commerce-Lösung die richtige ist, kann sich gerne an uns wenden. Wir beraten bei der Auswahl und Implementierung der passenden E-Commerce-Plattform.

Bewertungen im Überblick

★★★★☆ 4.3 / 5 (563 Bewertungen)

Stand: 2026-03-26

★★★★½ 4.6 / 5 (93 Bewertungen)

Stand: 2026-03-26

Überblick

Preismodell
auf-anfrage
B2C: ab 1 % des Bruttoumsatzes (GMV). B2B: ab 4 USD pro Bestellung. Implementierungskosten typischerweise 200.000 bis 500.000 USD. Individuelle Preisgestaltung nach Verhandlung. Stand: März 2026.
Herkunft
USA
Features
  • B2C- und B2B-Storefronts mit KI-Personalisierung (Einstein)
  • Order Management mit Echtzeit-Bestandsführung
  • Composable Storefront für Headless-Commerce
  • Mobiles Point-of-Sale-System
  • Agentforce Guided Shopping mit KI-gestützter Produktberatung
  • Payment-Integration und Checkout-Optimierung
  • Omnichannel-Erlebnisse über Web, Mobile und Filiale

Vorteile

  • + Nahtlose Integration in das gesamte Salesforce-Ökosystem (CRM, Marketing, Service)
  • + KI-gestützte Personalisierung mit Einstein steigert nachweislich die Conversion
  • + 99,99 % historische Uptime, extrem zuverlässige Infrastruktur
  • + Skalierbar von mittelgroßen Shops bis zu globalen Enterprise-Setups

Nachteile

  • - Sehr hohe Gesamtkosten: Lizenz plus Implementierung oft im sechsstelligen Bereich
  • - Steile Lernkurve, Anpassungen erfordern spezialisierte Entwickler
  • - Kein integriertes CMS, Content-Management erfordert Zusatzlösungen

Tags

B2B-Commerce B2C-Commerce Omnichannel KI-Commerce

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