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Was ist ein Anchor-Text?

Der Anchor-Text ist der sichtbare, klickbare Text eines Hyperlinks. Er gibt Nutzern und Suchmaschinen Aufschluss über den Inhalt der verlinkten Seite.

Robot zeigt mit Finger auf hervorgehobenen Link-Text in einem Website-Absatz

Der Anchor-Text ist der sichtbare, klickbare Text eines Hyperlinks. Im HTML-Code sieht das so aus: <a href="/leistungen/seo">Suchmaschinenoptimierung</a>. “Suchmaschinenoptimierung” ist der Anchor-Text. Er ist das, was du als unterstrichenen oder farbigen Text siehst und klickst.

Der Anchor-Text gibt sowohl Lesern als auch Suchmaschinen einen Hinweis darauf, worum es auf der verlinkten Seite geht. Das macht ihn zu einem relevanten SEO-Faktor.

Wie Anchor-Texte SEO-Rankings beeinflussen

Google nutzt Anchor-Texte von Backlinks, um den thematischen Kontext einer Seite besser zu verstehen. Wenn viele externe Seiten auf deine URL mit dem Anchor-Text “SEO-Agentur Frankfurt” verlinken, ist das ein Signal an Google, dass deine Seite für diesen Begriff relevant ist.

Es gibt verschiedene Arten von Anchor-Texten. Exakte Keyword-Ankertexte enthalten das genaue Keyword, für das die Seite ranken soll. Partiell keywordbasierte Ankertexte enthalten das Keyword, aber in Kombination mit anderen Wörtern. Marken-Ankertexte verwenden den Firmennamen oder die URL. Generische Ankertexte wie “hier klicken” oder “mehr erfahren” geben keine thematische Information. Bild-Links haben keinen sichtbaren Ankertext, aber Google liest dafür den Alt-Text des Bildes.

Ein natürliches Linkprofil enthält eine Mischung aller Typen. Wenn fast alle Backlinks denselben exakten Keyword-Ankertext haben, wirkt das für Google unnatürlich und kann als Manipulation interpretiert werden. Das sogenannte “over-optimization” bei Ankertexten ist ein Risikofaktor für manuelle Abstrafungen.

Für interne Links hast du volle Kontrolle über die Ankertexte. Eine sinnvolle interne Verlinkungsstrategie nutzt beschreibende Ankertexte, die das Thema der verlinkten Seite genau treffen. “Klick hier” als interner Link-Text ist eine verpasste Chance, weil Google daraus keine thematische Information ableiten kann. Besser ist eine Phrase wie “Leitfaden zur Onpage-Optimierung”, weil sie das Thema der Zielseite klar benennt.

Auch die Position des Anchor-Texts spielt eine Rolle. Links im Hauptinhalt einer Seite tragen mehr Gewicht als Links im Footer oder in der Sidebar. Und je näher der Anchor-Text am Anfang eines Absatzes steht, desto stärker wird er in der Regel bewertet.

Variation beim externen Linkbuilding

Beim Gastbeitragsschreiben oder anderen Linkbuilding-Aktivitäten solltest du auf Variation achten. Manchmal der Markenname, manchmal eine URL, manchmal eine beschreibende Phrase. Das entspricht einem natürlichen Muster. Eine gesunde Verteilung sieht ungefähr so aus: 30 bis 40 Prozent Marken-Anker, 20 bis 30 Prozent generische und URL-Anker, der Rest beschreibende und partielle Keyword-Anker. Exakte Keyword-Anker sollten unter 10 Prozent bleiben.

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