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Pickware
kostenpflichtig 🇪🇺 EU

Pickware

ERP-System für E-Commerce-Unternehmen auf Shopware und Shopify. Lagerverwaltung, Kommissionierung, Versand, Retouren und POS direkt im Shop-Backend.

★★★★½ 4.7 / 5 (OMR Reviews)

Screenshots

Pickware Dashboard mit Auftragsübersicht und Kommissionierungsliste
Pickware Versandabwicklung mit Carrier-Auswahl und Paketerfassung
Pickware Lagerverwaltung mit Bestandsübersicht und Lagerorten

Was ist Pickware?

Pickware ist ein ERP-System, das sich auf E-Commerce-Unternehmen mit eigenem Lager konzentriert. Die Software ist direkt in Shopware und Shopify integriert und deckt alle wesentlichen Lagerprozesse ab: von der Kommissionierung über den Versand bis zur Retourenbearbeitung. Statt ein eigenes System parallel zum Shop zu betreiben, arbeitest du in Pickware im vertrauten Shop-Backend.

Das Unternehmen sitzt in Darmstadt und hat sich seit Jahren als führende Warenwirtschaft für Shopware-Händler etabliert. Mit über 1.200 Nutzern und konsequenter Weiterentwicklung ist Pickware eine der ausgereiftesten Lösungen in diesem Segment. Wer ERP & Warenwirtschaft im E-Commerce sucht, stößt fast zwangsläufig auf Pickware.

Für wen eignet sich Pickware?

Pickware richtet sich an wachsende Online-Händler, die ihr eigenes Lager betreiben und den Fulfillment-Prozess intern abwickeln. Besonders gut passt es für Teams ab etwa fünf Personen, die täglich mit Bestellabwicklung, Wareneingang und Versand arbeiten. Shopware-Händler profitieren von der tiefsten Integration – Pickware war ursprünglich als Shopware-Plugin gebaut und ist dort nach wie vor stärker verankert als auf Shopify.

Für Händler ohne eigenes Lager, die auf Fulfillment-Dienstleister setzen, ergibt Pickware wenig Sinn. Wer nicht Shopware oder Shopify einsetzt, sollte sich ebenfalls nach Alternativen umsehen. Auch sehr kleine Shops mit wenigen Bestellungen pro Tag werden am Preisniveau scheitern – der Starter-Plan ist für den tatsächlichen Funktionsumfang eher ein Einstieg, der praxistaugliche Advanced-Plan liegt bei 299 €/Monat.

Pickware im Arbeitsalltag

Ein typischer Tag im Lager beginnt mit dem Öffnen der Kommissionierliste im Shopware-Backend. Pickware bündelt alle offenen Bestellungen, sortiert nach Lagerort, und leitet den Picker durch das Lager. Nach dem Scannen der Artikel wird der Auftrag direkt dem Versandprozess übergeben: Carrier auswählen, Label drucken, Paket übergeben. Retouren landen automatisch wieder im System und werden dem Bestand gutgeschrieben.

Das spart manuelle Übertragungen zwischen verschiedenen Tools und reduziert Fehlerquellen erheblich. Besonders in der Stoßzeit, wenn täglich Hunderte Pakete das Lager verlassen, zahlt sich diese Automation & Prozessoptimierung aus.

Preise und Pläne

Alle Pläne können 30 Tage kostenlos getestet werden, ohne Kreditkarte und ohne automatische Verlängerung:

  • Starter: 99 €/Monat (89 € bei Jahresvertrag) – bis 1.000 Bestellungen/Monat
  • Advanced: 299 €/Monat (269 € bei Jahresvertrag) – bis 1.500 Bestellungen/Monat, API-Zugang
  • Professional: 599 €/Monat (539 € bei Jahresvertrag) – bis 2.000 Bestellungen/Monat
  • Enterprise: Preis auf Anfrage – inkl. VIP-Support

Zusatzmodule kosten extra: Das Lagerverwaltungssystem (WMS) schlägt mit 199 €/Monat pro Gerät zu Buche, das POS-Modul mit 149 €/Monat pro Lizenz. Alle Preise netto, Stand März 2026.

Die Preisstaffelung ist für mittelgroße Händler verständlich, wirkt beim Starter aber knapp bemessen. Wer über 1.000 Bestellungen monatlich hinauskommt, zahlt Aufpreise oder muss upgraden.

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • Vollständige Integration in Shopware – ein Backend für alles
  • Abdeckung des gesamten Fulfillment-Prozesses ohne Systembrüche
  • Sehr guter Support laut Nutzerbewertungen (4,7/5 auf OMR, 145 Bewertungen)
  • Deutsche Software, DSGVO-konform, Firmensitz in Darmstadt

Schwächen:

  • Hoher laufender Kostenpunkt für kleinere Händler
  • Shopify-Integration weniger ausgereift als Shopware-Version
  • WMS und POS sind kostenpflichtige Add-ons on top des Grundplans

Alternativen zu Pickware

JTL-Wawi ist die bekannteste Alternative für Shopware-Händler und bietet eine leistungsfähige Desktop-Software für die Warenwirtschaft. Für komplexere Multi-Channel-Strukturen ist JTL oft die erste Wahl – allerdings ist die Einrichtung aufwendiger als bei Pickware.

plentymarkets richtet sich an Händler mit mehreren Vertriebskanälen (eigener Shop, Amazon, eBay) und bietet ein breiteres Funktionsspektrum. Der Preis liegt ähnlich, die Lernkurve ist steiler.

Xentral positioniert sich als leichtgewichtigere ERP-Alternative für wachsende D2C-Brands und lässt sich mit vielen Shopsystemen verbinden – nicht nur mit Shopware oder Shopify.

Unser Fazit

Pickware ist die erste Wahl für Shopware-Händler mit eigenem Lager, die ihren Fulfillment-Prozess professionalisieren wollen. Die tiefe Integration und der zuverlässige Support rechtfertigen den Preis ab einer gewissen Bestellmenge. Wer ein anderes Shopsystem nutzt oder gerade erst startet, sollte zunächst Alternativen prüfen.

Bewertungen im Überblick

OMR Reviews Zur Quelle →
★★★★½ 4.7 / 5 (145 Bewertungen)

Stand: 2026-03-03

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
30 Tage kostenlos testen. Starter ab 99 €/Monat, Advanced ab 299 €/Monat, Professional ab 599 €/Monat, Enterprise auf Anfrage. Stand: März 2026.
Herkunft
🇪🇺 Deutschland DSGVO-Vorteil
Features
  • Kommissionierung und Versandabwicklung
  • Wareneingang und Bestandsverwaltung
  • Bedarfsplanung und Einkauf
  • Retourenmanagement
  • Inventur und Lagerverwaltung (WMS)
  • Rechnungsstellung und Buchhaltungsexport
  • Point of Sale (POS)
  • Anbindung an DHL, DPD, GLS, UPS und weitere Carrier

Vorteile

  • + Vollständig in Shopware integriert – kein separates Backend nötig
  • + Deckt den gesamten Fulfillment-Prozess in einem System ab
  • + 30 Tage Testphase ohne Kreditkarte und ohne automatische Verlängerung
  • + Sehr hohe Nutzerzufriedenheit, besonders beim Support (4,7/5 auf OMR)

Nachteile

  • - Hoher Einstiegspreis – Starter ab 99 €/Monat, sinnvoller Einsatz eher ab Advanced-Plan
  • - Stark auf Shopware und Shopify fokussiert – für andere Shopsysteme ungeeignet
  • - Shopify-Integration ist weniger ausgereift als die Shopware-Version

Tags

erp warenwirtschaft lagerverwaltung shopware shopify kommissionierung e-commerce

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