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xentral
kostenpflichtig 🇪🇺 EU

xentral

Cloudbasiertes ERP für Startups und KMU im E-Commerce. Bündelt Auftragsmanagement, Lagerverwaltung, Fulfillment und Buchhaltung in einer Plattform. Gemacht für Multi-Channel-Handel.

★★★★☆ 4 / 5 (OMR Reviews)

Screenshots

xentral Auftragsübersicht mit Bestellungen aus mehreren Verkaufskanälen
xentral Versand und Fulfillment Dashboard mit Versandstatusübersicht
xentral Buchhaltungsmodul mit Zahlungsabgleich und DATEV-Export

Was ist xentral?

xentral ist eine cloudbasierte ERP-Software aus Augsburg, die speziell für wachsende E-Commerce-Unternehmen und KMU entwickelt wurde. Das System bündelt Auftragsmanagement, Lagerverwaltung, Fulfillment und Buchhaltung in einer Plattform. Statt einzelner Insellösungen für jeden Geschäftsbereich bekommst du ein zentrales System, das alle Prozesse miteinander verbindet.

Was xentral von klassischen ERP-Systemen unterscheidet: Der Fokus liegt klar auf Multi-Channel-Handel. Wenn du auf Amazon, eBay, Shopify und im eigenen Shop gleichzeitig verkaufst, zieht xentral alle Bestellströme zusammen und verarbeitet sie in einem einheitlichen Prozess. Das reduziert manuellen Aufwand und senkt die Fehlerquote.

Der Anbieter sitzt in Augsburg und ist ein deutsches Unternehmen. Daten werden auf AWS-Servern in Frankfurt gespeichert (ISO 27018-zertifiziert). Wer Wert auf DSGVO-Konformität und europäische Datenhaltung legt, bekommt hier beides. Wir setzen xentral bei unserer Arbeit im Bereich ERP & Warenwirtschaft regelmäßig bei passenden Kundenprojekten ein.

Für wen eignet sich xentral?

xentral richtet sich an Startups und KMU, die im E-Commerce aktiv sind und ihren Betrieb skalieren wollen. Das System passt besonders gut für Online-Händler, die mehrere Verkaufskanäle gleichzeitig betreiben und deren Bestellvolumen manuell nicht mehr beherrschbar ist. Auch Unternehmen, die Lager, Versand und Buchhaltung heute noch in verschiedenen Tools pflegen, profitieren von der Zentralisierung in xentral.

Für reine Dienstleistungsunternehmen ohne Lagerbetrieb ist xentral überdimensioniert. Wer keine Waren versendet und nur Rechnungen schreiben sowie Kunden verwalten will, findet mit kleineren Lösungen wie sevDesk oder Lexware einen einfacheren und günstigeren Einstieg. Auch Produktionsbetriebe mit Fertigungssteuerung und Stücklistenverwaltung werden in xentral an Grenzen stoßen.

xentral im Arbeitsalltag

Ein typischer Ablauf für einen Online-Händler: Über Nacht kommen Bestellungen von Amazon, eBay und dem Shopify-Shop rein. xentral importiert sie automatisch, prüft den Lagerbestand und gibt die Versandaufträge frei. Der Kommissionierer bekommt eine Pickliste, scannt die Artikel, und das System druckt das passende Versandetikett vom günstigsten verfügbaren Carrier. Gleichzeitig wird die Rechnung erstellt, die Buchhaltung aktualisiert und der Kunde per E-Mail informiert.

Das alles läuft ohne manuelle Eingriffe. Für Betriebe mit täglich hunderten von Bestellungen spart das mehrere Stunden Arbeit. Der No-Code-Workflow-Editor erlaubt es, solche Abläufe selbst zu konfigurieren. Wer komplexere Prozesse automatisieren will, kann über die REST-API eigene Verbindungen bauen. Mehr dazu zeigen wir im Bereich Automation & Prozessoptimierung.

Preise und Pläne

xentral bietet vier Preisstufen, alle mit unlimitierten Nutzern:

Der Launch-Plan kostet 99 Euro pro Monat und richtet sich an Startups mit bis zu 500.000 Euro Jahresumsatz. Für diesen Plan gilt eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Zusätzliche Bestellungen kosten 0,30 Euro pro Stück.

Der Starter-Plan liegt bei 349 Euro pro Monat und umfasst 500 monatliche Bestellungen. Für jeden weiteren werden 0,25 Euro berechnet.

Der Business-Plan für 649 Euro pro Monat ist die meistgebuchte Option. Er bietet 1.500 Bestellungen pro Monat, automatisierte Workflows und API-Zugang.

Der Pro-Plan kostet 849 Euro pro Monat und richtet sich an skalende Unternehmen mit komplexeren Anforderungen wie CRM-Funktionen, Angebotsverwaltung und Inkassoprozessen.

Ein 14-tägiger Testlauf ist ohne Kreditkarte möglich. Stand: Februar 2026.

Im Vergleich zu klassischen ERP-Systemen, die pro Nutzer lizenzieren, kann xentral für Teams mit mehreren Mitarbeitern günstiger sein. Für sehr kleine Betriebe mit geringem Bestellvolumen wirken die Monatskosten allerdings hoch.

Stärken und Schwächen

xentral punktet mit seinem klaren E-Commerce-Fokus. Kaum ein anderes ERP-System im KMU-Segment hat so viele native Integrationen für Marktplätze und Shop-Systeme. Über 200 Verbindungen bedeuten, dass die meisten gängigen Plattformen direkt unterstützt werden, ohne Workarounds.

Die Preistransparenz ist vorbildlich. Alle Funktionen sind in allen Plänen enthalten, es gibt keine Feature-Locks und keine versteckten Nutzergebühren. Das ist im ERP-Markt keine Selbstverständlichkeit.

Auf der anderen Seite ist der Launch-Plan mit 24 Monaten Mindestlaufzeit ein hartes Commitment für ein junges Unternehmen. Auch der Einstieg kostet Zeit: ERP-Einführungen brauchen immer eine Phase für Datenimport, Prozessanpassung und Schulung. Wer das unterschätzt, ist schnell frustriert. Für Unternehmen außerhalb des E-Commerce fehlen zentrale Funktionen wie Produktionssteuerung oder umfassendes Projektmanagement.

Alternativen zu xentral

VARIO ist eine weitere deutsche ERP-Lösung mit stärkerem Fokus auf klassischen Mittelstand und Produktionsbetriebe. VARIO bietet sogar einen kostenlosen Einzelnutzer-Plan, der xentral nicht hat.

Billbee ist einfacher, günstiger und gut für sehr kleine Online-Händler mit überschaubarem Volumen. Sobald Prozesse komplexer werden, stößt Billbee aber schnell an Grenzen.

Sage 100 deckt mehr Unternehmenstypen ab und eignet sich auch für Produktion und Personalwesen. Dafür ist die Einführung aufwändiger und die Gesamtkosten liegen in der Regel höher.

Unser Fazit

xentral ist die richtige Wahl für E-Commerce-Unternehmen, die ihren Multi-Channel-Betrieb zentralisieren wollen. Das System ist klar auf Wachstum ausgelegt und deckt genau die Prozesse ab, die Online-Händlern täglich Zeit kosten. Wer hingegen kein E-Commerce betreibt, wenig Bestellvolumen hat oder ein Produktionsunternehmen ist, sollte andere ERP-Lösungen ernsthaft prüfen.

Bewertungen im Überblick

OMR Reviews Zur Quelle →
★★★★☆ 4 / 5 (190 Bewertungen)

Stand: 2026-02-27

★★★★☆ 4.3 / 5 (23 Bewertungen)

Stand: 2026-02-27

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
14 Tage Testphase (kostenlos, ohne Kreditkarte). Launch ab 99 €/Monat (Startups bis 500k € Umsatz, 24 Monate Mindestlaufzeit). Starter ab 349 €/Monat (500 Bestellungen/Monat). Business ab 649 €/Monat (1.500 Bestellungen/Monat). Pro ab 849 €/Monat. Alle Pläne mit unlimitierten Nutzern. Stand: Februar 2026.
Herkunft
🇪🇺 Deutschland DSGVO-Vorteil
Features
  • Automatischer Bestellimport aus Marktplätzen und Shops
  • Lagerverwaltung mit Chargen- und MHD-Verfolgung
  • Multi-Order-Picking und automatischer Etikettendruck
  • Buchhaltung mit DATEV-Export und E-Rechnungsfähigkeit
  • Über 200 native Integrationen (Amazon, eBay, Shopify, Shopware, WooCommerce)
  • No-Code Workflow-Automatisierung
  • Offene REST-API und Middleware Xentral Connect
  • CRM und Kundenverwaltung
  • Reporting und Analytics
  • Retourenmanagement

Vorteile

  • + Sehr starker Fokus auf E-Commerce und Multi-Channel-Handel
  • + Deutsches Unternehmen, DSGVO-konform, Datenspeicherung in AWS Frankfurt
  • + Unbegrenzte Nutzerzahl in allen Plänen, keine versteckten Lizenzkosten
  • + Klare Preistransparenz ohne Feature-Locks nach Planebene
  • + 14-tägige Testphase ohne Kreditkarte

Nachteile

  • - Nicht geeignet für klassische Produktions- oder Dienstleistungsunternehmen ohne Lagerbetrieb
  • - Günstigster Plan (Launch) mit 24 Monaten Mindestlaufzeit und engem Umsatzlimit
  • - ERP-Einführung erfordert Zeit und Ressourcen, kein echter Soforteinstieg

Tags

erp warenwirtschaft e-commerce automation multi-channel cloud fulfillment

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