Ninox
Low-Code-Plattform der Ninox Software GmbH aus Berlin. Geschäftsanwendungen per Drag and Drop plus Skripting, Server-Region Deutschland auf AWS, ISO 27001 und ISO 9001. Free-Plan für bis zu 5 Nutzer, Team 25 € je Nutzer und Monat.
Übersicht zu Ninox: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 02.09.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.
Was ist Ninox?
Ninox ist eine Low-Code-Plattform der Ninox Software GmbH, Monbijoustraße 5 in 10117 Berlin. Du baust damit Datenbanken und Geschäftsanwendungen, ohne ein Entwicklerteam zu beschäftigen: Drag and Drop für schnelle Ergebnisse, Skripting für komplexe Anforderungen. Ninox wurde in Berlin gegründet, gibt es seit 2013 und betreut nach eigenen Angaben weltweit über 6.000 Kunden mit einem Team von 70 Personen.
In jedem Plan bekommst du Tabellen-, Formular-, Diagramm-, Kanban-, Karten- und Kalenderansicht. Automatisierungen laufen über Trigger: Ninox reagiert auf Änderungen, ohne dass du eingreifst. Verträge, Berichte und Rechnungen entstehen direkt aus den Daten, E-Mails und Kalender verwaltest du im selben System. Angebunden wird über die öffentliche REST-API sowie über Zapier, Make und n8n.
Beim Datenschutz wird Ninox konkret. Die Server-Region ist in allen Plänen Deutschland, Hosting-Provider ist AWS. Ninox bezeichnet sich als DSGVO-, ISO 27001-, ISO 9001- und SOC-1-konform. Verschlüsselung bei Übertragung und Speicherung sowie automatische Backups stecken in jedem Plan, auch im kostenlosen.
Für wen eignet sich Ninox?
Ninox passt zu kleinen und mittleren Unternehmen im DACH-Raum, die einen Prozess aus der Tabellenkalkulation holen wollen, ohne dafür ein Entwicklungsprojekt aufzusetzen. Ninox selbst nennt Fertigung, professionelle Dienstleistungen, Gesundheitswesen und Bauwesen als typische Branchen. Auf der Lösungsseite stehen IT-Serviceportale, Projekt-Hubs, Zeiterfassung und Urlaubsanträge sowie Rechnungs- und Belegverwaltung.
Zwei Punkte grenzen das ein. Die Oberfläche gibt es nur auf Englisch und Deutsch. Für ein international gemischtes Team ist das eng. Und native Apps für iOS und Android sind laut Ninox noch in Entwicklung, gearbeitet wird bis dahin im Browser.
Ninox im Arbeitsalltag
Du legst Tabellen an, verknüpfst sie und baust die Eingabemasken per Drag and Drop zusammen. Für alles, was eine Klickstrecke nicht abdeckt, gibt es die Skripting-Ebene. Dann hängst du Automatisierungen daran: Ein Trigger reagiert auf eine Änderung im Datensatz und stößt die nächste Aktion an. Aus denselben Daten erzeugt Ninox Verträge, Berichte und Rechnungen und verschickt sie per E-Mail. Externe Systeme kommen über die REST-API oder über Zapier, Make und n8n dazu.
Wie das in einem echten Projekt aussieht, zeigt eine Referenz, die Ninox selbst veröffentlicht hat. Die Düsseldorfer Kanzlei VCvF.legal wollte sich keiner überladenen Branchensoftware unterwerfen und ließ mit dem Ninox-Partner q23 eine eigene Lösung bauen: Aktenverwaltung, Zeiterfassung, Rechnungsstellung. Bei neuen Mandanten prüft das System automatisch auf Interessenkonflikt und auf Relevanz nach dem Geldwäschegesetz. Ninox nennt dazu 9 Anwälte, 10 Nutzer und mehr als zwei Monate Entwicklungszeit. Diese Angaben stammen vom Anbieter und sind nicht unabhängig geprüft.
Preise und Pläne
Ninox rechnet je Nutzer und Monat ab, alle Preise sind zzgl. Mehrwertsteuer. Der Free-Plan richtet sich an Einzelpersonen und sehr kleine Teams und läuft dauerhaft für bis zu 5 Nutzer, ohne Testzeitraum und ohne Ablaufdatum. Ein Konto legst du ohne Zahlungsdetails an. Die Grenzen sind eng gesteckt: 100 MB Speicherplatz, bis zu 5.000 Datensätze, 1.000 API Calls pro Monat, 100 generierte Dokumente pro Monat und 7 Tage Änderungsverlauf.
Team kostet 25 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung. Dafür bekommst du externe Tools, E-Mail-Versand aus Ninox und Rollen, dazu 5 GB Speicher, 50.000 Datensätze und 10.000 API Calls je Nutzer. Business liegt bei 40 € und hebt das auf 10 GB, 250.000 Datensätze je Nutzer und einen unbegrenzten Änderungsverlauf. Enterprise gibt es nur auf Anfrage.
Monatliche Zahlung kostet extra. In der FAQ auf derselben Preisseite nennt Ninox 28 € für Team und 45 € für Business pro Sitzplatz und Monat, mit 10 % Rabatt bei jährlicher Abrechnung. Nachgerechnet wären das 25,20 € und 40,50 €, auf den Preiskarten stehen glatte 25 € und 40 €. Zwei Konditionen liest du besser vorher: Nutzer hinzuzufügen gilt als Upgrade und startet einen neuen Abrechnungszeitraum, deine Laufzeit verschiebt sich damit. Gekündigt wird über das Verifone/2Checkout-Nutzerportal, wirksam nach Ablauf des aktuellen Abonnementzeitraums. Für ältere Ninox-Generationen führt der Anbieter eine eigene Preisseite. Stand: September 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken: Der Free-Plan läuft dauerhaft für bis zu 5 Nutzer, ohne Zahlungsdaten bei der Anmeldung. Server-Region Deutschland und AWS als Hosting-Provider gelten in jedem Plan, ebenso Verschlüsselung und automatische Backups. Skript-basierte Automatisierung und Trigger sind überall enthalten, auch kostenlos. Dazu die Portalnote: G2 4,7 von 5 bei 362 Bewertungen, erhoben im März 2026.
Schwächen: Rollenbasierte Zugriffsberechtigungen fehlen im Free-Plan, individueller E-Mail-Support beginnt erst bei Team. Die Verfügbarkeit von 99,50 % gilt ab Team, für Free nennt Ninox keine. Nutzer hinzuzufügen startet einen neuen Abrechnungszeitraum. Native Apps für iOS und Android sind noch in Entwicklung, und die Oberfläche gibt es nur auf Englisch und Deutsch.
Alternativen zu Ninox
Aus derselben Kategorie lohnen sich Knack, Zoho Creator und Caspio. Funktionen und Preise dieser Werkzeuge stehen in den jeweiligen Einträgen, hier behaupten wir dazu nichts ohne eigenen Beleg.
Wenn du Geschäftsprozesse automatisieren oder ein eigenes Tool bauen lassen willst, unterstützen wir dich dabei.
Überblick
Wir halten Ninox für die naheliegende Wahl, wenn der Serverstandort Deutschland zu deinen Anforderungen gehört und du einen abgegrenzten Prozess digitalisieren willst, statt eine Standardsoftware zu kaufen, die nur zum Teil passt. Der Free-Plan ist ehrlich genug, um damit einen echten Prototypen zu bauen. Rechne aber von Anfang an mit dem Team-Plan: Ohne rollenbasierte Zugriffsberechtigungen und ohne individuellen Support ist der kostenlose Tarif kein Produktivbetrieb. Und wenn deine Leute überwiegend mobil und offline arbeiten, warte auf die nativen Apps oder such weiter.
Bewertungen im Überblick
Überblick
- ✓ Drag and Drop für schnelle Ergebnisse, Skripting für komplexe Anforderungen
- ✓ Tabellen-, Formular-, Diagramm-, Kanban-, Karten- und Kalenderansicht in jedem Plan
- ✓ Automatische Aktionen, ausgelöst durch Trigger
- ✓ Verträge, Berichte und Rechnungen direkt aus den Ninox-Daten
- ✓ E-Mails, Kalender und Updates direkt in Ninox verwalten
- ✓ Öffentliche REST-API plus Anbindung an Zapier, Make und n8n
- ✓ KI-gestütztes Bauen in allen Plänen, im Free-Plan mit Nutzungslimits
- ✓ Verschlüsselung bei Übertragung und Speicherung, automatische Backups in jedem Plan
Vorteile
- + Free-Plan dauerhaft für bis zu 5 Nutzer, ohne Testzeitraum und ohne Ablaufdatum
- + Kostenloses Konto ohne Eingabe von Zahlungsdetails
- + Server-Region Deutschland in allen Plänen, Hosting-Provider AWS
- + Nach Anbieterangaben DSGVO-, ISO 27001-, ISO 9001- und SOC-1-konform
- + Skript-basierte Automatisierung und Trigger sind in jedem Plan enthalten
Nachteile
- - Rollenbasierte Zugriffsberechtigungen fehlen im Free-Plan
- - Individueller E-Mail-Support beginnt erst beim Team-Plan
- - Die Verfügbarkeit von 99,50 % gilt ab Team, für Free nennt Ninox keine
- - Nutzer hinzuzufügen gilt als Upgrade und startet einen neuen Abrechnungszeitraum
- - Native Apps für iOS und Android sind noch in Entwicklung
- - Die Oberfläche gibt es nur auf Englisch und Deutsch
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