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LumaFusion
Content & Medien kostenpflichtig 🌍 Drittland USA

LumaFusion

Videoschnitt-App für iPhone, iPad, Apple-Silicon-Macs, Android und Chromebooks. Magnetische und spurbasierte Timeline, Green Screen, Farbkorrektur, Multicam und FCPXML-Export. Kauf über die App Stores, Zusatzfunktionen als Einmalkauf oder Creator-Pass-Abo.

★★★★½ 4.8 / 5 (Apple App Store)

Übersicht zu LumaFusion: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 08.09.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.

Was ist LumaFusion?

LumaFusion ist eine Videoschnitt-App, die Luma Touch als professionelles Werkzeug für mobiles Arbeiten beschreibt. Sie läuft auf iPhone und iPad ab iOS 17.6, auf Apple-Silicon-Macs, auf Android-Geräten und auf Chromebooks. Die Timeline verbindet spurbasiertes Schneiden mit einer magnetischen Timeline, sodass sich erlernte Handgriffe später auf Premiere, Final Cut Pro oder Resolve übertragen lassen.

Der Funktionsumfang geht deutlich über das hinaus, was Schnitt-Apps üblicherweise mitbringen: überlagerbare Effekte mit Green Screen sowie Luma- und Chroma-Key, Farbkorrektur mit LUT-Vorgaben und eigenen .cube- oder .3dl-Dateien, unbegrenzte Keyframes, ein Bézier-Pfadeditor, mehrschichtige Titel mit importierten Schriften und SVG-Formen, dazu Audiowerkzeuge mit parametrischem EQ, Voice Isolation und Auto-Ducking.

Hinter der App steht Luma Touch, LLC, ein eigenständiger Entwickler mit Büros in Midvale in Utah und Seattle im Bundesstaat Washington. Der Anbieter erklärt ausdrücklich, keine personenbezogenen Daten oder Nutzungsdaten zu erheben oder weiterzugeben und keine Medien für das Training künstlicher Intelligenz auszuwerten.

Für wen eignet sich LumaFusion?

LumaFusion passt zu allen, die ihr Material dort schneiden, wo es entsteht: Reporter im Feld, Videoteams auf Messen und Baustellen, Content-Teams, die Clips für Social direkt vom Tablet ausspielen. Der Journalismus-Bezug ist kein Zufall, Luma Touch bewirbt die App gezielt für Ausbildungseinrichtungen und zitiert dafür Mike Castellucci, Journalistik-Professor an der MSU School of Journalism.

Auch für Schulen ist das Werkzeug interessant. Es gibt eine Education Edition, die sich über die Google-Admin-Konsole ausrollen lässt und Anmeldung per Google-EDU-Konto erlaubt. Auf der iOS-Seite läuft die Verteilung über Apple School Manager und ein MDM-System.

Weniger passend wird es, wenn dein Team auf Android oder ChromeOS arbeitet und die volle Spurtiefe braucht. Dort stehen 6 Video-, Audio- oder Grafikspuren und 6 zusätzliche Audiospuren bereit, auf iOS sind es jeweils 12. Multicam Studio und der FCPXML-Export fehlen außerhalb von iOS ganz. Wer diese beiden Funktionen einplant, legt sich damit faktisch auf Apple-Geräte fest.

LumaFusion im Arbeitsalltag

Der dokumentierte Ablauf beginnt in der Mediathek. Auf iOS greift LumaFusion direkt auf Fotos, Frame.io, Dropbox, Replay sowie auf angeschlossene USB-C-Laufwerke und SMB-Netzlaufwerke zu. Clips lassen sich mit Metadaten ansehen, umbenennen, mit Notizen und Farbmarken versehen und durchsuchen, bevor überhaupt geschnitten wird.

In der Timeline arbeitest du mit Einfügen und Überschreiben, verknüpfst und trennst Clips, sperrst, versteckst und stummschaltest Spuren. Effekte lassen sich stapeln und als Vorlage sichern. Beim Multicam-Schnitt legst du mehrere Kamerawinkel in einen Container, synchronisierst über Timecode, Audiowellenform oder von Hand und schaltest anschließend per Tipp zwischen den Winkeln um. Eine Tonspur, die beim Umschalten nicht mitgeschnitten werden soll, kommt in eine eigene Primary-Track-Ablage. Luma Touch zeigt dazu als veröffentlichte Referenz ein Kochsendungs-Team mit einem Küchenchef aus Seattle, das damit Sendungssegmente schneidet.

Am Ende steht der Export mit wählbarer Auflösung, Qualität und Format, auf kompatiblen Geräten auch in ProRes. Wer den Schnitt am Desktop weiterführen will, kauft den FCPXML-Export einmalig dazu und übergibt die Timeline an Final Cut Pro. Für Teams, die solche mobilen Produktionsketten planbar machen wollen, gehört das in die Content-Erstellung statt in die Freizeit einzelner Mitarbeiter.

Preise und Pläne

Hier ist Ehrlichkeit angebracht: Luma Touch veröffentlicht auf der eigenen Website genau einen Preis. Die LumaFusion Education Edition kostet 4,99 USD je Schüler und Jahr, mindestens 10 Schüler, mit Mengenrabatt ab 199 Lizenzen. Schulen kaufen über education@luma-touch.com. Für iOS nimmt LumaFusion am Volume Purchase Program teil, das laut Anbieter deutliche Rabatte ab 20 Kopien bietet. Stand: August 2026.

Die reguläre App wird über App Store und Google Play verkauft, und dort stehen auch die Beträge. Der Anbieter spricht auf der Startseite von mehreren Kaufoptionen, nennt aber keine Zahl. Was sich sauber unterscheiden lässt, ist die Struktur:

  • Einmalkäufe in der App: Speed Ramping und Enhanced Keyframing, Multicam für LumaFusion, FCPXML-Export
  • Creator Pass: ein Abo, das Storyblocks für LumaFusion mit über einer Million Clips, 4K- und HD-Videos, lizenzfreier Musik, animierten Hintergründen und Soundeffekten bündelt und zusätzlich alle erweiterten Funktionen freischaltet

Bemerkenswert ist, was zu den erweiterten Funktionen zählt. Die zusätzlichen 12 Video- und 12 Audiospuren führt Luma Touch auf der Seite zu Speed Ramping unter „Extra Tracks (iOS Only)”. Die Spurtiefe, mit der die App beworben wird, hängt also am Zukauf und an der Plattform. Das Abo lässt sich in der App unter Hilfe und Einstellungen im Reiter Features abschließen und dort jederzeit kündigen.

Stärken und Schwächen

LumaFusion läuft auf iPhone, iPad, Apple-Silicon-Macs, Android-Geräten und Chromebooks. Die Kernfunktionen stecken in der App selbst, und die drei wichtigsten Erweiterungen gibt es als Einmalkauf, das Abo ist also nicht zwingend. Der Anbieter erklärt, keine personenbezogenen Daten zu erheben und keine Medien für KI-Training auszuwerten. Für Schulen existiert eine eigene Lizenzform mit Mengenrabatt.

Dem stehen klare Grenzen gegenüber. Auf Android und ChromeOS gibt es 6 plus 6 Spuren statt 12 plus 12, in der Education Edition sogar nur 3 plus 4. Multicam Studio und FCPXML-Export sind iOS vorbehalten. Android und ChromeOS brauchen mindestens 3 GB RAM und Android 10. Und für die reguläre App nennt die Herstellerseite keinen Preis, was einen Kostenvergleich vorab erschwert.

Alternativen zu LumaFusion

CapCut ist der naheliegende Gegenpol für Social-Video und arbeitet stark mit Vorlagen. Final Cut Pro ist das Desktop-Ziel, an das LumaFusion per FCPXML übergibt. DaVinci Resolve deckt Schnitt, Farbe und Ton in einem Programm ab und ist die Wahl, wenn die Postproduktion ohnehin am Rechner stattfindet.

LumaFusion im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: LumaFusion steht in der Kategorie mit 449 weiteren Werkzeugen.

Der Anbieter sitzt außerhalb der EU. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 156 Alternativen mit EU-Sitz, davon 81 aus Deutschland.

LumaFusion nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 225 von 449 Werkzeugen (50 Prozent).

Einen kostenlosen Einstieg bietet LumaFusion nicht. In der Kategorie haben 216 von 449 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.

Überblick

Wir halten LumaFusion für das derzeit überzeugendste Schnittwerkzeug, wenn die Bearbeitung wirklich auf dem Gerät stattfinden soll und nicht nur auf dem Weg dorthin. Der Sprung von einer Social-App zu echtem mehrspurigem Schnitt mit Keying, Farbkorrektur und Keyframes ist groß, und LumaFusion macht ihn ohne Desktop.

Zwei Dinge würden wir vor der Anschaffung klären. Erstens die Plattformfrage: Wer Android oder ChromeOS im Haus hat, bekommt sichtbar weniger Werkzeug für dasselbe Produkt, und Multicam sowie FCPXML fallen komplett weg. Zweitens die Kostenstruktur. Dass die volle Spurtiefe an einem Zukauf hängt, steht nicht auf der Startseite, sondern auf einer Unterseite zu Speed Ramping. Rechne den Einmalkauf also von vornherein mit ein, statt vom Grundpreis auszugehen. Wenn du solche Werkzeugentscheidungen nicht allein treffen willst, ist das ein typischer Fall für unsere Beratung und Betreuung.

Bewertungen im Überblick

Apple App Store Zur Quelle →
★★★★½ 4.8 / 5 (23500 Bewertungen)

Stand: 2026-03-19

Google Play Store Zur Quelle →
★★★★☆ 4.1 / 5 (1810 Bewertungen)

Stand: 2026-03-19

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
Luma Touch nennt auf der eigenen Website nur einen Betrag: Die Education Edition kostet 4,99 USD je Schüler und Jahr, ab 10 Schülern, mit Mengenrabatt über 199 Lizenzen. Kauf und Preise der regulären App laufen über App Store und Google Play. Speed Ramping, Multicam und FCPXML-Export sind Einmalkäufe in der App, der Creator Pass ist ein Abo. Stand: August 2026.
Herkunft
🌍 USA Drittland
Übermittlung personenbezogener Daten nur mit zusätzlichen Garantien, etwa Standardvertragsklauseln.
Features
  • ✓ Timeline, die spurbasiertes Schneiden mit einer magnetischen Timeline verbindet
  • ✓ Auf iOS 12 Video-, Audio- oder Grafikspuren plus 12 weitere Audiospuren, auf Android und ChromeOS 6 plus 6
  • ✓ Green Screen, Luma- und Chroma-Key sowie Weichzeichner, Verzerrung und Stilfilter als überlagerbare Effekte
  • ✓ Farbkorrektur mit LUT-Vorgaben wie FiLMiC deLog und eigenen .cube- oder .3dl-Dateien
  • ✓ Unbegrenzte Keyframes und ein Bézier-Pfadeditor mit Ease-Steuerung
  • ✓ Audiowerkzeuge mit grafischem und parametrischem EQ, Voice Isolation und Auto-Ducking
  • ✓ Multicam Studio mit Synchronisation über Timecode, Audiowellenform oder manuell, nur auf iOS
  • ✓ FCPXML-Export in Final Cut Pro als Einmalkauf, nur auf iOS
  • ✓ Medienzugriff auf Fotos, Frame.io, Dropbox, Replay, USB-C-Laufwerke und SMB-Netzlaufwerke
  • ✓ ProRes-Bearbeitung und -Export auf kompatiblen Geräten, Bildraten von 18 bis 240 fps

Vorteile

  • + Läuft auf iPhone, iPad, Apple-Silicon-Macs, Android-Geräten und Chromebooks
  • + Kernfunktionen wie Green Screen, Farbkorrektur und mehrspuriges Schneiden stecken in der App selbst
  • + Speed Ramping, Multicam und FCPXML-Export gibt es als Einmalkauf, das Abo ist nicht zwingend
  • + Luma Touch erklärt, keine personenbezogenen Daten zu erheben und keine Medien für KI-Training auszuwerten
  • + Für Schulen gibt es eine eigene Edition ab 10 Lizenzen mit Mengenrabatt

Nachteile

  • - Auf Android und ChromeOS stehen nur 6 plus 6 Spuren zur Verfügung statt 12 plus 12 wie auf iOS
  • - Multicam Studio und FCPXML-Export gibt es nur auf iOS
  • - Die Website nennt für die reguläre App keinen Preis, der Kauf läuft über die App Stores
  • - Die Education Edition für Android und ChromeOS ist auf 3 plus 4 Spuren beschränkt
  • - Android und ChromeOS setzen mindestens 3 GB RAM und Android 10 voraus

Tags

videobearbeitung mobiler-videoschnitt ios ipad farbkorrektur multicam

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