Google Workspace
Cloud-Bürosuite von Google mit Gmail, Drive, Docs, Meet, Chat und Kalender, dazu dem KI-Assistenten Gemini. Abgerechnet wird pro Nutzerkonto und Monat, ab 6,80 € bei einjähriger Vertragsdauer. Starter, Standard und Plus sind auf 300 Nutzer begrenzt.
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Übersicht zu Google Workspace: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 08.09.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.
Was ist Google Workspace?
Google Workspace ist die Bürosuite von Google für Unternehmen. Enthalten sind Gmail mit eigener Firmendomain, Drive als Speicher, Docs, Tabellen, Präsentationen, Formulare, Sites, Notizen und Tasks, dazu Meet für Videokonferenzen, Chat für Nachrichten und der Kalender. Alles läuft im Browser, alles hängt an einem Konto. Vertragspartner ist Google LLC.
Was die Suite von einem klassischen Office-Paket unterscheidet, ist der Umgang mit Dateien. Es gibt kein lokales Dokument, das jemand per E-Mail weiterschickt, sondern eine Datei im Drive, an der mehrere Personen gleichzeitig arbeiten. Der Speicher ist dabei ein gemeinsamer Pool der Organisation und wird nicht starr je Person zugeteilt: Starter bringt 30 GB pro Nutzer in diesen Pool ein, Standard 2 TB, Plus und Enterprise je 5 TB.
Dazu kommt Gemini als KI-Assistent. Wichtig für die Tarifwahl: Im Starter arbeitet Gemini nur in Gmail, ab Standard auch in Docs, Tabellen, Präsentationen, Drive, Meet und Chat. Den KI-Videoeditor Google Vids gibt es dagegen in jeder Stufe. Für eigene Abläufe liegen AppSheet für Anwendungen ohne Code und Apps Script bereit, Erweiterungen kommen über den Google Workspace Marketplace.
Für wen eignet sich Google Workspace?
Google adressiert auf seinen Seiten Einzelunternehmer, kleine Unternehmen, neue Unternehmen, Start-ups, große Unternehmen und Frontline-Beschäftigte, dazu Branchen von Finanzdienstleistungen über Gesundheitswesen und Einzelhandel bis zum öffentlichen Sektor. Eigene Seiten gibt es für Vertrieb, Marketing und Personalwesen.
Der praktische Zuschnitt ist enger, als diese Liste vermuten lässt. Starter, Standard und Plus lassen sich für höchstens 300 Nutzer buchen. Wer darüber hinaus wächst, landet zwangsläufig bei Enterprise, und dort nennt Google keinen Preis mehr, sondern nur ein Kontaktformular.
Weniger passend ist die Suite, wenn Daten nachweislich in einer bestimmten Region liegen müssen. Die Enterprise-Datenregionen, Assured Controls und die clientseitige Verschlüsselung, mit denen Google auf Anforderungen an digitale Datenhoheit antwortet, gibt es erst in der höchsten Stufe. Für Aufbewahrungspflichten gilt dasselbe eine Etage tiefer: Vault und eDiscovery beginnen erst mit Plus.
Google Workspace im Arbeitsalltag
So beschreibt der Hersteller den Ablauf. Die IT richtet in der Admin-Konsole Konten, Gruppen und Sicherheitseinstellungen ein und legt die eigene Domain für die geschäftlichen E-Mail-Adressen an. Wer von einem anderen System kommt, holt E-Mails und Dateien ab Standard mit dem Migrationswerkzeug herüber.
Im Tagesgeschäft läuft die Arbeit an einem Dokument im Drive statt an einer Kopie im Anhang. Gmail blockt nach Angaben von Google mehr als 99,9 Prozent der Phishing- und Spam-Angriffe und zeigt keine Werbung. In Meet finden Videokonferenzen mit 100 Teilnehmern statt, ab Standard mit Aufzeichnung, Rauschunterdrückung und 150 Teilnehmern, ab Plus mit Anwesenheitsverfolgung und 500, in Enterprise mit domäneninternem Livestream und 1.000. Ab Standard kommen Terminbuchungsseiten, Serienbriefe und E-Signatur für Docs und PDFs dazu.
Gemini sitzt in den Apps selbst. Im Starter fasst es E-Mails zusammen und schreibt sie mit, ab Standard hilft es auch in Docs beim Entwurf, in Tabellen bei der Auswertung, in Präsentationen bei Bildern und in Meet beim Protokoll. Wiederkehrende Abläufe automatisierst du mit Apps Script, kleine Fachanwendungen baust du mit AppSheet ohne Code. Genau an dieser Stelle setzen wir in Projekten zur Automation & Prozessoptimierung an, weil sich Routineaufgaben aus Gmail und Drive dort ohne zusätzliches Werkzeug einsammeln lassen.
Für Aufbewahrung und Beweissicherung ist ab Plus Vault zuständig, dazu kommen eDiscovery, Secure LDAP und die erweiterte Endpunktverwaltung. In Enterprise erweitert Google das um Data Loss Prevention, kontextabhängigen Zugriff, S/MIME-Verschlüsselung, Datenregionen und Cloud Identity Premium.
Preise und Pläne
Abgerechnet wird pro Nutzerkonto und Monat, alle Preise in Euro. Google unterscheidet zwei Zahlweisen: mit einjähriger Vertragsdauer sparst du 16 Prozent, ohne Bindung zahlst du mehr. Abgerechnet wird in beiden Fällen monatlich.
- Starter, 6,80 € mit Jahresbindung, 8,10 € ohne: 30 GB gemeinsamer Speicher pro Nutzer, geschäftliche E-Mail-Adresse auf eigener Domain, Gemini in Gmail, Chat mit KI in der Gemini-App, Videokonferenzen mit 100 Teilnehmern, Google Vids, Sicherheits- und Verwaltungseinstellungen
- Standard, 13,60 € bzw. 16,20 €: 2 TB Speicher, zusätzlich eigene Layouts und Serienbriefe, Gemini in Gmail, Docs, Meet und weiteren Apps, erweiterter Zugriff im Gemini Notebook, Videokonferenzen mit Aufzeichnung, Rauschunterdrückung und 150 Teilnehmern, Terminbuchungsseiten, E-Signatur, Migrationswerkzeug
- Plus, 21,10 € bzw. 25,30 €: 5 TB Speicher, zusätzlich eDiscovery, Videokonferenzen mit Anwesenheitsverfolgung und 500 Teilnehmern, Vault, Secure LDAP, erweiterte Endpunktverwaltung
- Enterprise, Preis auf Anfrage: 5 TB oder mehr, S/MIME, Livestream in der eigenen Domäne mit 1.000 Teilnehmern, Data Loss Prevention, kontextabhängiger Zugriff, Enterprise-Datenregionen, Cloud Identity Premium, KI-Klassifizierung für Drive, Assured Controls als Add-on, erweiterter Support
Die Testphase dauert 14 Tage und kostet nichts. Zum Zeitpunkt der Erfassung lief eine Rabattaktion mit 20 Prozent auf Starter, 30 Prozent auf Standard und 50 Prozent auf Plus, also 5,44 €, 9,52 € und 10,55 € im ersten Quartal. Das Kleingedruckte dazu lohnt sich: Das Angebot gilt nur für neue Kunden, nur für die ersten 20 hinzugefügten Nutzer und nur zwölf Monate, danach greift für alle Nutzer der reguläre Preis.
Zwei Grenzen stehen ebenfalls nur in den Fußnoten. Erstens der Nutzerdeckel: Starter, Standard und Plus lassen sich für maximal 300 Nutzer kaufen, nur Enterprise kennt keine Obergrenze. Zweitens die Speicherlogik: Der Platz ist ein gemeinsamer Pool der Organisation, kein festes Kontingent je Person. Stand: August 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Preise stehen offen auf der Preisseite, in Euro und mit klarer Abrechnungseinheit
- 14 Tage kostenlos testen
- Jahresbindung spart 16 Prozent
- Gemini in Gmail und der Videoeditor Google Vids schon in der Einstiegsstufe
- Speicher als gemeinsamer Pool der Organisation statt starrem Kontingent je Person
- Apps Script und AppSheet für eigene Automatisierungen ohne Zusatzwerkzeug
- Erweiterungen über den Google Workspace Marketplace
- Enterprise bringt Datenregionen, Assured Controls und clientseitige Verschlüsselung
Schwächen:
- Kein dauerhaft kostenloser Unternehmensplan
- Nutzerdeckel von 300 in Starter, Standard und Plus
- Gemini in Docs, Tabellen, Präsentationen, Drive, Meet und Chat fehlt im Starter
- Vault, eDiscovery und Secure LDAP erst ab Plus
- Rabatt nur für Neukunden, nur für die ersten 20 Nutzer, nur zwölf Monate
- Enterprise ohne veröffentlichten Preis
- Rechtsträger Google LLC in den USA, Datenregionen erst in der höchsten Stufe
Alternativen zu Google Workspace
Aus derselben Kategorie kommen Microsoft 365, Collabora Online, CryptPad und Twake infrage. Die Entscheidung fällt selten am Funktionsumfang, sondern an zwei Fragen: Wo dürfen die Daten liegen, und wie viele Nutzer sollen es werden. Wenn daraus ein Umzug wird, planen wir ihn mit dir in der Beratung & Betreuung.
Google Workspace im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Google Workspace steht in der Kategorie mit 63 weiteren Werkzeugen.
Der Anbieter sitzt außerhalb der EU. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 28 Alternativen mit EU-Sitz, davon 16 aus Deutschland.
Google Workspace nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 38 von 63 Werkzeugen (60 Prozent).
Einen kostenlosen Einstieg bietet Google Workspace nicht. In der Kategorie haben 27 von 63 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.
Überblick
Für die meisten Teams ist Standard aus unserer Sicht die richtige Stufe, nicht Starter. Der Preisunterschied ist überschaubar, der Funktionsunterschied nicht: Ohne Gemini in Docs und Tabellen fehlt genau das, wofür heute die KI-Diskussion geführt wird, und 30 GB pro Kopf sind mit ein paar Jahren E-Mail-Verlauf schneller voll, als es klingt. Wer die Rabattaktion einplant, sollte sie nicht in die Kalkulation schreiben. Sie gilt für die ersten 20 Nutzer und zwölf Monate, danach steht der volle Preis in der Rechnung, und zwar für alle. Für datenschutzsensible Vorhaben führt der Weg praktisch immer zu Enterprise, weil die Steuerungsmittel dafür erst dort liegen, und Enterprise hat keinen Listenpreis. Das gehört vor die Entscheidung, nicht danach.
Bewertungen im Überblick
Überblick
- ✓ Gmail mit eigener Firmendomain, werbefrei, mit Phishing- und Spamschutz
- ✓ Gemeinsamer Speicherpool je Nutzerkonto: 30 GB im Starter, 2 TB im Standard, 5 TB in Plus und Enterprise
- ✓ Docs, Tabellen, Präsentationen, Formulare, Sites, Notizen und Tasks im Browser
- ✓ Google Meet mit 100, 150, 500 und 1.000 Teilnehmern je nach Stufe, ab Standard mit Aufzeichnung und Rauschunterdrückung
- ✓ Gemini als KI-Assistent, im Starter nur in Gmail, ab Standard in Docs, Tabellen, Präsentationen, Drive, Meet und Chat
- ✓ Google Vids als KI-gestützter Videoeditor in allen Stufen
- ✓ Terminbuchungsseiten, E-Signatur für Docs und PDFs sowie Serienbriefe ab Standard
- ✓ Google Vault zum Aufbewahren, Archivieren und Durchsuchen von Daten ab Plus
- ✓ eDiscovery, Secure LDAP und erweiterte Endpunktverwaltung ab Plus
- ✓ Enterprise: Data Loss Prevention, kontextabhängiger Zugriff, S/MIME, Enterprise-Datenregionen, Cloud Identity Premium
- ✓ AppSheet für Anwendungen ohne Code und Apps Script für eigene Automatisierungen
- ✓ Admin-Konsole, Work Insights und Endpunktverwaltung für die IT
- ✓ Google Workspace Marketplace für Erweiterungen von Drittanbietern
- ✓ Migrationswerkzeug für E-Mails und Dateien ab Standard
Vorteile
- + Preise stehen offen auf der Preisseite, in Euro und mit Angabe der Abrechnungseinheit
- + 14 Tage kostenlos testen
- + Einjährige Vertragsdauer spart 16 Prozent gegenüber der Zahlung ohne Bindung
- + Gemini und der Videoeditor Google Vids sind schon in der Einstiegsstufe enthalten
- + Speicher ist ein gemeinsamer Pool der Organisation, nicht ein starres Konto je Person
- + Apps Script und AppSheet erlauben eigene Automatisierungen ohne zusätzliches Werkzeug
- + Enterprise bietet Datenregionen, Assured Controls und clientseitige Verschlüsselung als Antwort auf Anforderungen an digitale Datenhoheit
Nachteile
- - Kein dauerhaft kostenloser Plan für Unternehmen
- - Starter, Standard und Plus lassen sich für höchstens 300 Nutzer buchen
- - Im Starter fehlt Gemini in Docs, Tabellen, Präsentationen, Drive, Meet und Chat
- - Vault, eDiscovery und Secure LDAP gibt es erst ab Plus
- - Der Einführungsrabatt gilt nur für Neukunden, nur für die ersten 20 Nutzer und nur 12 Monate
- - Enterprise-Preise nennt Google nicht, dort steht nur ein Kontaktformular
- - Rechtsträger ist Google LLC in den USA, Enterprise-Datenregionen gibt es erst in der höchsten Stufe
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Google Workspace im Einsatz
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