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Make
Automation freemium 🇪🇺 EU

Make

Make ist eine visuelle No-Code-Automationsplattform, mit der du Apps und Dienste über sogenannte Szenarien verbindest. Geeignet für Teams, die komplexe mehrstufige Workflows ohne Programmierkenntnisse aufbauen wollen.

★★★★½ 4.8 / 5 (Capterra)

Screenshots

Make Workflow-Builder mit verbundenen App-Modulen
Make Preisvergleich der verfügbaren Pläne
Make Szenario-Editor mit Modulkette

Übersicht zu Make: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und Herstellerangaben. Die redaktionelle Einschätzung stützt sich zusätzlich auf unsere eigene Projektpraxis mit dem Tool. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.

Was ist Make?

Make (bis 2022 unter dem Namen Integromat bekannt) ist eine visuelle Automationsplattform aus Tschechien. Du verbindest damit Webanwendungen und Dienste zu sogenannten Szenarien. Ein Szenario besteht aus einem Auslöser und einer Kette von Aktionen, die automatisch ablaufen, sobald das Auslöseereignis eintritt.

Was Make von einfacheren Tools wie IFTTT oder dem Einstiegsniveau von Zapier unterscheidet: Du kannst im Workflow verzweigen, Bedingungen setzen, Fehler gezielt abfangen und Daten transformieren, bevor sie an den nächsten Schritt übergeben werden. Die Plattform positioniert sich damit zwischen simplen Trigger-Action-Diensten und Entwicklertools wie n8n. Seit 2020 gehört Make zum deutschen Prozessmining-Anbieter Celonis, operiert aber weiterhin eigenständig.

Technisch basiert die Abrechnung auf einem Credit-Modell: Jeder Schritt in einem Szenario verbraucht Credits. Die Anzahl hängt nicht nur von der Zahl der Läufe ab, sondern auch davon, wie komplex der Workflow ist. Das erfordert etwas Planung, vor allem bei Loops und häufigen Triggern.

Für wen eignet sich Make?

Make ist gut geeignet für Solopreneure und Freelancer, die wiederkehrende Aufgaben automatisieren wollen, sowie für kleine und mittelgroße Marketing- oder IT-Teams, die CRM, E-Mail-Tools, Projektmanagement und andere Dienste verbinden wollen. Auch Agenturen, die Workflows für mehrere Kunden betreiben, kommen mit Make gut zurecht. Der visuelle Editor spricht Nutzer an, die keine Programmierkenntnisse haben, aber trotzdem komplexere Logik brauchen.

Weniger geeignet ist Make für sehr große Enterprise-Umgebungen mit Bedarf an On-Premise-Lösungen und nativen Genehmigungsworkflows. Wer Robotic Process Automation mit Screen-Scraping benötigt, sollte zu spezialisierten RPA-Tools greifen. Und Nutzer ohne jedes technische Grundverständnis werden die Einarbeitungszeit unterschätzen.

Make im Arbeitsalltag

Ein typischer Einsatzfall im E-Commerce: Ein Online-Shop erhält eine neue Bestellung. Make erkennt das per Webhook, prüft per Filter, ob der Bestellwert über einem bestimmten Schwellenwert liegt, schreibt den Kontakt ins CRM, sendet eine Nachricht an das Fulfillment-Team und erstellt parallel einen Eintrag in der Buchhaltungssoftware. Schlägt ein Schritt fehl, greift der Fehlerhandler und löst eine E-Mail-Benachrichtigung aus, statt das gesamte Szenario zu unterbrechen.

Solche mehrstufigen Workflows sind das Kerngeschäft von Make. Wer mit Automation & Prozessoptimierung anfängt, findet in Make ein Werkzeug, das mit den Anforderungen wächst: vom einfachen Datentransfer bis hin zu verzweigten Prozessen mit Fehlerbehandlung und Datenvalidierung.

Preise und Pläne

Make rechnet nach Credits ab. Ein Credit entspricht einem Schritt in einem Szenario, nicht einem vollständigen Lauf. Der Plan-Preis hängt deshalb am gebuchten Credit-Kontingent: Die folgenden Beträge gelten für das kleinste Kontingent von 10.000 Credits pro Monat, größere Kontingente kosten entsprechend mehr. Stand August 2026, bei monatlicher Abrechnung:

  • Free: 0 $/Monat | bis zu 1.000 Credits/Monat, mindestens 15 Minuten zwischen zwei Läufen
  • Core: 10,59 $/Monat | unbegrenzte aktive Szenarien, Planung minutengenau, Zugriff auf die Make-API
  • Pro: 18,82 $/Monat | Prioritätsausführung, benutzerdefinierte Variablen, Volltextsuche in Protokollen
  • Teams: 34,12 $/Monat | Team-Rollen, geteilte Szenario-Vorlagen, Zusammenarbeit
  • Enterprise: Individuell | eigene Functions, Enterprise-Integrationen, 24/7-Support, erweiterte Sicherheit

Bei jährlicher Abrechnung sinken die Preise auf 9 $, 16 $ beziehungsweise 29 $ pro Monat – Make wirbt mit „Save 15% or more”. Der Free-Plan reicht für erste Tests, ist aber für produktive Workflows zu begrenzt. Ein einfacher dreistufiger Workflow, der stündlich läuft, verbraucht rund 2.160 Credits pro Monat.

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • Der visuelle Editor macht komplexe Workflows nachvollziehbar und wartbar
  • Deutlich günstiger als Zapier bei vergleichbarem Funktionsumfang
  • Fortgeschrittene Logik ohne Code: Routing, Filter, Iteratoren und Aggregatoren
  • Fehlerbehandlung direkt im Workflow einstellbar, kein stilles Fehlschlagen

Schwächen:

  • Das Credit-Modell kann bei Loops und häufigen Triggern schnell hohe Kosten erzeugen
  • Die Einarbeitungszeit ist merklich höher als bei einfacheren Automation-Tools
  • Kein Screen-Scraping oder native RPA-Funktionen

Alternativen zu Make

Wer einen einfacheren Einstieg sucht, ist mit Zapier besser bedient. Die Plattform ist intuitiver, aber teurer und bietet weniger Flexibilität bei komplexen Workflows. Für technisch versierte Teams ist n8n eine ernstzunehmende Open-Source-Alternative, die sich selbst hosten lässt und mehr Kontrolle über Daten und Infrastruktur erlaubt. Im Enterprise-Segment spielen Plattformen wie Workato eine Rolle, wenn native Genehmigungsworkflows und tiefere ERP-Integrationen gefragt sind, wie etwa bei ERP & Warenwirtschaft.

Überblick

Make ist die richtige Wahl, wenn du komplexe, mehrstufige Automationen visuell aufbauen willst, ohne dafür Code zu schreiben. Für einfache Trigger-Action-Verbindungen ist es oft überdimensioniert. Für Teams und Agenturen, die ernsthaft Automation & Prozessoptimierung betreiben wollen, liefert Make das nötige Werkzeug zu einem fairen Preis.

Bewertungen im Überblick

★★★★½ 4.8 / 5 (387 Bewertungen)

Stand: 2026-03-03

Häufige Fragen zu Make

Was kostet Make?
Der Free-Plan enthält 1.000 Credits pro Monat und ein Mindestintervall von 15 Minuten zwischen zwei Läufen. Die bezahlten Pläne rechnen nach Credit-Kontingent ab: Für das kleinste Kontingent von 10.000 Credits pro Monat kostet Core 10,59 $, Pro 18,82 $ und Teams 34,12 $ pro Monat bei monatlicher Zahlung. Bei jährlicher Zahlung sind es 9 $, 16 $ beziehungsweise 29 $ pro Monat. Enterprise wird individuell kalkuliert. Stand: August 2026.
Wie funktioniert das Credit-Modell von Make?
Ein Credit entspricht einem Schritt in einem Szenario, nicht einem vollständigen Durchlauf. Ein einfacher dreistufiger Workflow, der stündlich läuft, verbraucht rund 2.160 Credits pro Monat. Bei Loops und häufigen Triggern kann das Modell deshalb schnell teuer werden und braucht Planung.
Für wen eignet sich Make?
Make passt zu Solopreneuren und Freelancern, die wiederkehrende Aufgaben automatisieren wollen, sowie zu kleinen und mittelgroßen Marketing- oder IT-Teams, die CRM, E-Mail-Tools und Projektmanagement verbinden. Auch Agenturen, die Workflows für mehrere Kunden betreiben, kommen gut zurecht. Der visuelle Editor spricht Nutzer ohne Programmierkenntnisse an, die trotzdem komplexere Logik brauchen.
Für wen eignet sich Make nicht?
Für sehr große Enterprise-Umgebungen mit Bedarf an On-Premise-Lösungen und nativen Genehmigungsworkflows ist Make die falsche Wahl. Wer Robotic Process Automation mit Screen-Scraping braucht, sollte zu spezialisierten RPA-Tools greifen. Nutzer ohne technisches Grundverständnis unterschätzen außerdem die Einarbeitungszeit.
Wo sitzt der Anbieter von Make?
Make kommt aus Tschechien und ist damit ein EU-Anbieter. Seit 2020 gehört das Unternehmen zum deutschen Prozessmining-Anbieter Celonis, operiert aber weiterhin eigenständig. Bis 2022 war die Plattform unter dem Namen Integromat bekannt.
Welche Alternativen gibt es zu Make?
Zapier ist intuitiver und einfacher im Einstieg, dafür teurer und weniger flexibel bei komplexen Workflows. n8n ist die Open-Source-Alternative für technisch versierte Teams, lässt sich selbst hosten und gibt mehr Kontrolle über Daten und Infrastruktur. Im Enterprise-Segment spielen Plattformen wie Workato eine Rolle, wenn native Genehmigungsworkflows und tiefere ERP-Integrationen gefragt sind.

Überblick

Preismodell
freemium
Free-Plan mit 1.000 Credits/Monat. Bei monatlicher Zahlung: Core 10,59 $/Monat, Pro 18,82 $/Monat, Teams 34,12 $/Monat – jeweils für das kleinste Kontingent von 10.000 Credits/Monat, größere Kontingente kosten mehr. Bei jährlicher Zahlung 9 $ bzw. 16 $ bzw. 29 $/Monat. Enterprise auf Anfrage. Stand: August 2026.
Herkunft
🇪🇺 Tschechien EU
Anbieter mit Sitz in der EU — die DSGVO gilt unmittelbar.
Features
  • ✓ Visueller Szenario-Builder per Drag-and-Drop
  • ✓ 3.000+ App-Integrationen
  • ✓ Routing, Filter und Verzweigungen
  • ✓ Fehlerbehandlung direkt im Workflow
  • ✓ Daten-Transformation und -Mapping
  • ✓ Webhook- und Echtzeit-Trigger
  • ✓ Integrierte Datenspeicher
  • ✓ KI-Agenten und HTTP-Modul

Vorteile

  • + Visueller Editor macht komplexe Workflows nachvollziehbar
  • + Deutlich günstiger als Zapier bei vergleichbarem Funktionsumfang
  • + Fortgeschrittene Logik ohne Code: Routing, Filter, Iteratoren
  • + Fehlerbehandlung direkt im Workflow konfigurierbar

Nachteile

  • - Credit-Modell kann bei komplexen Workflows schnell teuer werden
  • - Einarbeitungszeit höher als bei einfacheren Automation-Tools
  • - Kein Screen-Scraping oder native RPA-Funktionen

Tags

automation workflow no-code integration ipaaas

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