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Zapier
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Zapier

Zapier verbindet über 8.000 Apps per Drag-and-Drop ohne Code. Die US-amerikanische Automationsplattform ist die erste Adresse, wenn eine Nischen-App integriert werden soll, die andere Tools nicht unterstützen.

★★★★½ 4.5 / 5 (G2)

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Zapier KI-Orchestrierungsdarstellung auf der Startseite
Zapier Produktübersicht mit App-Integrationen
Zapier Kundenerfolgsbeispiel aus der Praxis

Was ist Zapier?

Zapier ist eine Automationsplattform aus San Francisco, die seit 2012 Webanwendungen per sogenannten “Zaps” miteinander verbindet. Ein Zap besteht aus einem Auslöser und einer oder mehreren Aktionen: Kommt eine neue E-Mail an, wird sie automatisch im CRM gespeichert. Füllt jemand ein Formular aus, landet der Eintrag direkt in einer Tabelle und löst eine Slack-Benachrichtigung aus.

Das Besondere an Zapier ist die Breite der Integrationen. Mit über 8.000 unterstützten Apps ist die Plattform das größte Ökosystem dieser Art. Kein anderes vergleichbares Tool kommt auch nur annähernd an diese Zahl heran. Das macht Zapier zum ersten Anlaufpunkt, wenn eine App integriert werden soll, die woanders nicht unterstützt wird.

Seit 2022 baut Zapier schrittweise KI-Funktionen ein: AI-Workflows, Agents und Chatbots sind mittlerweile Teil der Plattform. Ob diese Features für den eigenen Anwendungsfall ausgereift genug sind, hängt vom Einsatzzweck ab. Für einfache Trigger-Action-Verbindungen ist Zapier nach wie vor unschlagbar unkompliziert.

Für wen eignet sich Zapier?

Zapier richtet sich an alle, die Apps verbinden wollen, ohne Code zu schreiben. Solopreneure, Marketing-Teams, Kundendienst-Abteilungen und IT-Teams in kleinen bis mittleren Unternehmen nutzen die Plattform täglich. Besonders stark ist Zapier, wenn du eine Nischen-App oder ein spezifisches SaaS-Tool integrieren willst, das bei anderen Automatisierungsplattformen fehlt. Wer mit Gmail, HubSpot, Slack, Notion oder Airtable arbeitet, findet fertige Integrationen ohne Anpassungsaufwand.

Weniger geeignet ist Zapier für Teams, die komplexe Prozesse mit Verzweigungen, Fehlerbehandlung und Datentransformation aufbauen wollen. Dafür ist Make besser geeignet. Auch für Unternehmen mit hohem Task-Volumen wird Zapier schnell teuer: Jede einzelne Aktion zählt als Task, nicht jeder Workflow-Lauf. Technisch versierte Teams, die maximale Kontrolle über ihre Infrastruktur wollen, sind bei n8n besser aufgehoben.

Zapier im Arbeitsalltag

Ein typisches Szenario im Marketing: Jemand füllt ein Webformular für ein Whitepaper aus. Zapier erkennt den neuen Eintrag, fügt den Kontakt in HubSpot ein, sendet eine Willkommens-E-Mail über Mailchimp und erstellt einen Task in Asana für das Sales-Team. Drei Aktionen, ein Trigger, vollständig automatisch. Diesen Zap richtet ein Nicht-Techniker in 15 Minuten ein.

Das ist die Kernstärke von Zapier: Lineare Workflows funktionieren sofort. Wer solche Verbindungen einsetzt, um manuellen Aufwand zu reduzieren, und dabei erste Schritte in Richtung Automation & Prozessoptimierung geht, stößt mit dem Free-Plan allerdings schnell an Grenzen. Der Professional-Plan ist dann der nächste logische Schritt.

Preise und Pläne

Zapier rechnet nach Tasks ab. Ein Task entspricht einer einzelnen Aktion in einem Zap, nicht einem vollständigen Lauf. Bei mehrstufigen Workflows steigen die Task-Kosten entsprechend der Aktionsanzahl.

Aktuelle Preise, Stand März 2026:

  • Free: 0 $/Monat | 100 Tasks/Monat, einstufige Zaps, Basic-Integrationen
  • Professional: 29,99 $/Monat (oder 19,99 $ bei jährlicher Abrechnung) | Unbegrenzte Multi-Step-Zaps, Premium-Integrationen, Filter, Formatter
  • Team: 103,50 $/Monat (jährlich) | Geteilte Workspaces, Zusammenarbeit, unbegrenzte Mitglieder
  • Enterprise: Individuell | SSO, erweiterte Sicherheit, dedizierter Support

Der Free-Plan reicht für einfache Tests. Sobald Workflows mehrstufig werden oder mehrmals täglich laufen, ist ein Upgrade auf Professional schnell nötig. Auffällig ist der sprunghafte Preisanstieg zwischen Professional und Team: Wer mit einem kleinen Team zusammenarbeiten will, zahlt plötzlich etwa das Dreifache.

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • Größtes Integrations-Ökosystem mit 8.000+ Apps
  • Einfache Zaps in wenigen Minuten einrichten, ohne technische Vorkenntnisse
  • Free-Plan vorhanden, um die Plattform ohne Kosten zu testen
  • KI-Funktionen (Agents, AI-Workflows) wachsen kontinuierlich
  • 69 % der Fortune-1000-Unternehmen nutzen Zapier, Plattform ist enterprise-erprobt

Schwächen:

  • Deutlich teurer als Make oder n8n bei vergleichbarem Workflow-Volumen
  • Task-basierte Abrechnung trifft komplexe, mehrstufige Workflows überproportional hart
  • Fortgeschrittene Logik (Loops, Fehlerbehandlung, Datentransformation) ist aufwändiger als bei Make
  • US-amerikanisches Unternehmen, kein EU-Datenschutzsitz

Alternativen zu Zapier

Make ist die erste Wahl für alle, die mehr Kontrolllogik im Workflow brauchen und dabei günstiger bleiben wollen. Der visuelle Editor ist mächtiger, erfordert aber etwas mehr Einarbeitung. n8n ist eine Open-Source-Alternative, die sich selbst hosten lässt und für technisch versierte Teams maximale Datenkontrolle bietet. Im Enterprise-Bereich spielen Plattformen wie Workato oder Boomi eine Rolle, wenn tiefe ERP-Integrationen gefragt sind und ERP & Warenwirtschaft im Fokus steht.

Unser Fazit

Zapier ist die richtige Wahl, wenn du schnell Apps verbinden willst und die Integrationsbreite entscheidend ist. Für einfache, lineare Workflows und den Einstieg in die Automatisierung gibt es kaum einen schnelleren Weg. Wer mit mehrstufigen Prozessen arbeitet und das Preis-Leistungs-Verhältnis im Blick hat, sollte aber früh prüfen, ob Make oder n8n für den eigenen Anwendungsfall nicht die bessere Grundlage für nachhaltige Automation & Prozessoptimierung sind.

Bewertungen im Überblick

★★★★½ 4.5 / 5 (1754 Bewertungen)

Stand: 2026-03-03

★★★★½ 4.7 / 5 (3036 Bewertungen)

Stand: 2026-03-03

Überblick

Preismodell
freemium
Free-Plan mit 100 Tasks/Monat. Professional ab 19,99 $/Monat (jährlich) / 29,99 $ monatlich. Team ab 103,50 $/Monat (jährlich). Enterprise auf Anfrage. Stand: März 2026.
Herkunft
USA
Features
  • 8.000+ App-Integrationen (größtes Ökosystem)
  • Zaps: Trigger-Action-Workflows per Drag-and-Drop
  • Multi-Step-Zaps mit mehreren Aktionen
  • Filter und Bedingungen ohne Code
  • Formatter für Datentransformation
  • Webhooks als Trigger
  • Tables (integrierter Datenspeicher) und Forms
  • AI-Workflows und Agents

Vorteile

  • + Größtes Integrations-Ökosystem – 8.000+ Apps, kaum eine Konkurrenz kommt nah heran
  • + Einfache Zaps in wenigen Minuten einrichten, keine technischen Vorkenntnisse nötig
  • + Free-Plan zum Ausprobieren verfügbar
  • + Breite Zielgruppe: von Solopreneuren bis Enterprise-Kunden mit 69 % der Fortune-1000-Unternehmen

Nachteile

  • - Deutlich teurer als Make oder n8n bei vergleichbarem Workflow-Volumen
  • - Task-basierte Abrechnung bestraft komplexe, mehrstufige Workflows überproportional
  • - Fehlerbehandlung, Loops und Datentransformation aufwändiger als bei Make

Tags

automation workflow no-code integration ipaas

Weiterführende Ressourcen

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