Frisbii
Europäische Plattform für Abonnementverwaltung und wiederkehrende Abrechnung. Subscription Management, über 50 Zahlungsmethoden, DSGVO-konformes Hosting in Deutschland. Ab 49 EUR/Monat plus Transaktionsgebühren. Stand: August 2026.
Übersicht zu Frisbii: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.
Was ist Frisbii?
Frisbii ist eine europäische Plattform für Subscription Management und wiederkehrende Abrechnung. Das Unternehmen sitzt in Frankfurt am Main und entstand aus der Zusammenführung mehrerer europäischer Anbieter, darunter Billwerk+ und Plenigo. Der Fokus liegt auf der Automatisierung von Abo-Modellen: Abonnementverwaltung, Zahlungsabwicklung, Kundenretention und Revenue-Reporting in einem System.
Typische Funktionen: Abonnementpläne mit flexiblen Preis- und Vertragsmodellen, über 50 Zahlungsmethoden mit regionalen Anbietern in Europa, Self-Service-Portal für Endkunden, automatisiertes Inkasso, Churn-Erkennung, DATEV-konforme Buchungen sowie eine umfangreiche API für Systemintegrationen.
Für wen eignet sich Frisbii?
Frisbii richtet sich an SaaS-Unternehmen, Medien- und Publishinghäuser sowie E-Commerce-Betreiber, die ein Abo-Modell betreiben oder aufbauen. Besonders relevant für Unternehmen mit deutschsprachigem Markt und hohen Compliance-Anforderungen: DSGVO, DATEV, lokale Steuerregeln.
Wer einen einfachen Online-Shop mit sporadischen Bestellungen betreibt, braucht kein spezialisiertes Subscription-Management-Tool. Frisbii entfaltet seinen Wert, sobald wiederkehrende Zahlungen, Kündigungslogik und mehrstufige Vertragsmodelle im Spiel sind.
Frisbii im Arbeitsalltag
Ein SaaS-Anbieter mit 1.500 aktiven Abonnenten und drei Preisstufen verwaltet mit Frisbii folgendes: Neue Abonnenten durchlaufen die gehosteten Checkout-Seiten und zahlen per SEPA, Kreditkarte oder PayPal. Upgrades und Downgrades laufen automatisch. Kündiger landen im Retention-Workflow und erhalten ein Gegenangebot. DATEV-Exportdaten gehen direkt zum Steuerberater. Die API überträgt alle Statusinformationen in die eigene Entwicklerplattform.
Preise und Pläne
Starter: 49 EUR pro Monat. In den ersten 3 Monaten entfällt die Abrechnungsgebühr, danach fallen 0,95% auf das abgerechnete Volumen an. Enthalten sind integriertes Zahlungsgateway, Pläne, Add-ons, Rabatte und Coupons, gehosteter Checkout, Basis-Abrechnung und Reporting. Zahlung monatlich per Kreditkarte, Kündigung mit 3 Monaten Frist.
Growth: 299 EUR pro Monat plus 0,95% auf das abgerechnete Volumen. Zusätzlich automatisierte Rechnungsstellung, Dunning, Steuerlogik für mehrere Regionen, nutzungsbasierte und hybride Preismodelle, Vertragsmanagement und Self-Service-Portal. Mindestlaufzeit 12 Monate, im Voraus zahlbar.
Scale: individuelle Preise auf Anfrage plus 0,95%. Custom-Integrationen, komplexe Abrechnungslogik, Multi-Entity-Setup, dedizierter Support. Mindestlaufzeit 12 Monate.
Scale for Media: individuelle Preise auf Anfrage, variable Gebühren je Abo, Transaktion und Nutzer. Zugeschnitten auf Verlage und Medienhäuser.
Das Zahlungsgateway lässt sich auch einzeln nutzen, dann 0,08 EUR pro Transaktion plus methodenabhängige Gebühren. Das Add-on Revenue Insights ist in allen Plänen zubuchbar. Ein kostenloser Testzugang steht zur Verfügung. Alle Preise zzgl. MwSt. Stand: August 2026.
Stärken und Schwächen
DSGVO-konformes Hosting in Deutschland ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber US-amerikanischen Alternativen. Der Kundensupport wird von Nutzern konstant gelobt, schnelle Rückmeldungen und kompetente Antworten. Die API ist leistungsstark und gut dokumentiert. Buchungen nach deutschen Anforderungen laufen korrekt, DATEV-Dateien ohne manuelle Nacharbeit.
Reporting und Datenexporte sind nach Nutzerfeedback eingeschränkt. Die Oberfläche ist funktional, aber nicht auf Anhieb selbsterklärend. Neue Nutzer berichten von einer Einarbeitungsphase. Im Starter-Plan können Transaktionsgebühren bei hohem Abrechnungsvolumen spürbar werden.
Alternativen zu Frisbii
Chargebee bietet ähnliche Subscription-Management-Features mit mehr Integrationen, aber US-Hosting.
Stripe Billing ist tief in die Stripe-Infrastruktur eingebettet, sehr entwicklerfreundlich, aber kein spezialisierter europäischer Anbieter.
Recurly ist stark im nordamerikanischen Markt, bei DSGVO und europäischen Zahlungsmethoden eingeschränkter.
Für die technische Integration von Frisbii in deine bestehende Systemlandschaft helfen wir mit Automation & Prozessoptimierung oder KI-Implementierung.
Frisbii im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Frisbii steht in der Kategorie mit 390 weiteren Werkzeugen.
Anbieter mit Sitz in Deutschland: 148 von 390 in dieser Kategorie. Aus der EU insgesamt 182.
Frisbii nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 262 von 390 Werkzeugen (67 Prozent).
Einen kostenlosen Einstieg bietet Frisbii nicht. In der Kategorie haben 75 von 390 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.
Überblick
Frisbii ist eine solide Wahl für Unternehmen im DACH-Raum, die ein spezialisiertes Subscription-Management-Tool mit europäischem Datenschutz suchen. Die Kombination aus DSGVO-konformem Hosting, starker API und gutem Support macht es besonders für SaaS- und Publishing-Unternehmen relevant. Wer lediglich eine einfache Zahlungsseite braucht, ist damit überqualifiziert.
Bewertungen im Überblick
Überblick
- ✓ Abonnementverwaltung und Vertragsmanagement
- ✓ Automatisierte wiederkehrende Abrechnung
- ✓ Über 50 lokale und internationale Zahlungsmethoden
- ✓ Self-Service-Portal für Endkunden
- ✓ Rabatte, Coupons und Promotionen
- ✓ Churn-Management und Retention-Tools
- ✓ Predictive Analytics und Echtzeit-Reporting
- ✓ API-Integration und Salesforce-Anbindung
Vorteile
- + DSGVO-konformes Hosting in Deutschland, vollständige EU-Compliance
- + Sehr guter Kundensupport laut Nutzerbewertungen
- + Starke API für technische Integrationen
- + Im Starter-Plan entfällt die Abrechnungsgebühr in den ersten 3 Monaten
Nachteile
- - Begrenzte Anpassungsoptionen bei Reports und Exporten
- - Oberfläche erfordert Einarbeitungszeit, kein intuitiver Soforteinstieg
- - Transaktionsgebühren im Starter-Plan können bei hohem Volumen teuer werden
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