Digitalisierung & Technologie
Was ist ein Standup?
Ein Standup ist ein tägliches 15-Minuten-Meeting im Team. Jeder berichtet kurz: Was habe ich gestern gemacht, was mache ich heute, wo hänge ich?
Ein Standup ist ein tägliches, kurzes Team-Meeting, das typischerweise 15 Minuten dauert und im Stehen abgehalten wird. Der Name erklärt das Prinzip: Im Stehen bleiben Meetings kurz, weil niemand es bequem hat.
Jedes Teammitglied beantwortet drei Fragen: Was habe ich seit dem letzten Standup fertiggestellt? Was werde ich bis zum nächsten Standup erledigen? Und wo stoße ich auf Hindernisse, die ich alleine nicht lösen kann?
Das ist alles. Kein Reporting, keine ausführlichen Erklärungen, keine Problemlösung im Meeting selbst. Das Standup ist ein Synchronisationspunkt, kein Arbeitstreffen.
Was Standups leisten und was nicht
Standups lösen ein klassisches Problem in verteilten Teams oder Teams, die parallel an mehreren Themen arbeiten: den Informationsverlust zwischen Personen, die auf denselben Gesamterfolg hinarbeiten. Ohne tägliche Synchronisation merkt niemand, wenn jemand seit zwei Tagen blockiert ist, wenn eine Aufgabe abgeschlossen ist, die eine andere freischaltet, oder wenn zwei Personen gerade am gleichen Problem arbeiten ohne es zu wissen.
Was Standups nicht leisten: Sie lösen keine Probleme. Wenn jemand im Standup sagt, “ich hänge an X”, wird das notiert, und das eigentliche Lösungsgespräch findet anschließend mit den wenigen Personen statt, die es betrifft. Den Rest des Teams mit Problemlösung aufzuhalten, die ihn nichts angeht, ist der häufigste Fehler bei schlecht geführten Standups.
Standups in der Agenturarbeit
Viele Agenturen und Softwareteams haben Standups als festen Bestandteil ihrer Arbeitsweise. Für Kundenprojekte können Standups auch als kurze tägliche oder zweiwöchentliche Sync-Punkte mit dem Kundeteam funktionieren, je nach Projektphase und Intensität.
Was nicht funktioniert: Standups als Kontrollmechanismus. Teams, die das Standup als Nachweis für “harte Arbeit” erleben, fangen an, es zu sabotieren. Das Format hat Wert, weil es Zusammenarbeit verbessert, nicht weil es Arbeit beweist.
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