Digitalisierung & Technologie
Was ist Monitoring (Software)?
Monitoring überwacht eine laufende Anwendung in Echtzeit: Serverauslastung, Fehlerhäufigkeit, Antwortzeiten. Bei Problemen wird automatisch alarmiert, bevor Nutzer es merken.
Monitoring bezeichnet die laufende Überwachung einer Softwareanwendung und ihrer Infrastruktur in Echtzeit. Es erfasst kontinuierlich Kennzahlen wie CPU-Auslastung, Speicherverbrauch, Antwortzeiten, Fehlerraten und Verfügbarkeit. Bei Abweichungen von definierten Schwellenwerten löst das Monitoring automatische Alarme aus.
Das Ziel: Probleme erkennen und beheben, bevor Nutzer davon betroffen sind.
Was Monitoring erfasst
Infrastruktur-Monitoring überwacht die physische und virtuelle Hardware: Server-CPU, RAM, Festplattenauslastung, Netzwerkdurchsatz. Wenn ein Server an seine Kapazitätsgrenzen stößt, ist das der erste Hinweis, bevor die Anwendung langsam oder gar nicht mehr erreichbar wird.
Anwendungs-Monitoring geht tiefer und erfasst, was innerhalb der Software passiert. Welche Anfragen dauern am längsten? Welche Fehler treten am häufigsten auf? Wie viele Nutzer sind gerade aktiv? Wo bricht der Prozess ab?
Log-Monitoring analysiert Anwendungslogs auf Fehler und Anomalien. Was vorher jemand manuell in Logs suchen musste, macht das Monitoring automatisch.
Warum Monitoring so wichtig ist
Ohne Monitoring erfährt ein Betreiber von Problemen durch Nutzerbeschwerden. Das bedeutet: Das Problem existiert bereits, Nutzer sind bereits betroffen, Schaden ist bereits entstanden.
Mit Monitoring weiß das Team oft schon vor dem ersten Nutzer davon. Ein Speicherverbrauch, der seit vier Stunden langsam ansteigt, wird zum Alarm, bevor er den Server zum Absturz bringt. Eine wachsende Fehlerrate bei einem bestimmten Endpoint wird sichtbar, bevor ein Prozess komplett ausfällt.
Bekannte Monitoring-Tools
Datadog, New Relic, Prometheus mit Grafana und Sentry sind verbreitete Lösungen. Sentry ist besonders gut für Fehler-Monitoring in Webanwendungen, Prometheus mit Grafana für Infrastructure Monitoring.
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