WordPress
WordPress ist das weltweit meistgenutzte CMS und treibt über 40 % aller Websites an. Als Open-Source-Plattform kostenlos selbst hostbar, oder als WordPress.com-Dienst. Riesiges Plugin- und Theme-Ökosystem für nahezu jeden Anwendungsfall.
Übersicht zu WordPress: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und Herstellerangaben. Die redaktionelle Einschätzung stützt sich zusätzlich auf unsere eigene Projektpraxis mit dem Tool. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.
Was ist WordPress?
WordPress ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Content-Management-System und treibt über 40 % aller Websites im Internet an. Als Open-Source-Software unter GPL-Lizenz ist es kostenlos nutzbar und selbst hostbar. Das Plugin-Ökosystem mit über 60.000 kostenlosen Erweiterungen macht WordPress zur flexibelsten CMS-Plattform auf dem Markt.
Entwickelt seit 2003, hat sich WordPress von einer Blogging-Plattform zu einem vollständigen CMS entwickelt, das mit WooCommerce auch E-Commerce abdeckt, mit dem REST-API headless nutzbar ist und über spezifische Plugins für nahezu jeden Anwendungsfall erweitert werden kann.
Für wen eignet sich WordPress?
Gut geeignet für den Großteil aller Website-Projekte: von persönlichen Blogs über Unternehmenswebsites bis hin zu großen Online-Shops und Nachrichtenportalen. Das riesige Ökosystem aus Entwicklern, Agenturen, Plugins und Themes macht WordPress zu einer sicheren Wahl, unabhängig von der Projektgröße. Relevant für Webdesign & Entwicklung und E-Commerce-Projekte gleichermaßen.
Nicht ideal für hochspezialisierte Enterprise-Anforderungen, die eine dedizierte DXP benötigen, für Headless-First-Projekte mit komplexen API-Anforderungen oder für Teams, die maximale Flexibilität bei der Datenstruktur ohne Plugin-Abhängigkeiten brauchen. Für reine Headless-Projekte bieten Strapi oder Contentful sauberere Architekturen.
WordPress im Arbeitsalltag
Ein mittelständisches Unternehmen betreibt seine Unternehmenswebsite auf WordPress. Die Marketing-Abteilung pflegt Blog-Artikel, Neuigkeiten und Landing-Pages eigenständig über den Gutenberg-Editor. Ein Online-Shop ist direkt integriert via WooCommerce. SEO wird über das Yoast-Plugin gesteuert. Updates, Backups und Security werden über Managed-WordPress-Hosting automatisch verwaltet.
Preise und Pläne
WordPress.org (selbst hosten) ist vollständig kostenlos unter GPL-Lizenz. Kosten entstehen durch Webhosting (typischerweise 5-20 €/Monat), Premium-Plugins und Premium-Themes. WordPress.com als gehosteter Dienst bietet Pläne ab 0 Dollar (mit Werbung) bis hin zu Enterprise-Tarifen. Stand: April 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Weltweiter Standard mit riesiger Community
- Kostenlos und vollständig Open Source
- Unerschöpfliches Plugin- und Theme-Ökosystem
- Einfache Einrichtung, auch für technische Laien
Schwächen:
- Sicherheit stark abhängig von Plugin-Pflege
- Performance-Probleme bei vielen Plugins
- Entwicklererfahrung weniger modern als bei neueren CMS-Systemen
Alternativen zu WordPress
Ghost ist für Creator und Publisher spezialisiert. TYPO3 und Sulu sind Enterprise-Alternativen. Strapi und Contentful sind Headless-CMS-Alternativen. Für E-Commerce sind dedizierte Shopsysteme wie Shopware oder Shopify oft besser geeignet.
Überblick
WordPress ist für die meisten Website-Projekte eine sichere, bewährte Wahl mit dem größten Ökosystem der Branche. Wer maximale Flexibilität, Entwicklungskomfort und kein Plugin-Abhängigkeitsproblem will, schaut sich modernere CMS-Alternativen an. Für pragmatische, günstige Projekte mit breiter Agentur-Unterstützung bleibt WordPress ungeschlagen.
Häufige Fragen zu WordPress
Was kostet WordPress?
Für wen eignet sich WordPress und für wen nicht?
Wie sicher ist WordPress?
Kann ich mit WordPress einen Onlineshop betreiben?
Warum wird WordPress langsam?
Welche Alternativen gibt es zu WordPress?
Überblick
- ✓ Riesiges Plugin-Ökosystem (60.000+ kostenlose Plugins)
- ✓ Tausende kostenlose und Premium-Themes
- ✓ Gutenberg Block-Editor für visuelle Inhaltserstellung
- ✓ WooCommerce für E-Commerce-Erweiterung
- ✓ Multi-Site-Verwaltung mehrerer Websites
- ✓ REST-API für Headless-CMS-Nutzung
- ✓ Umfangreiche Nutzer- und Rechteverwaltung
- ✓ SEO-Plugins (Yoast, RankMath)
Vorteile
- + Marktführer mit 40 %+ Marktanteil
- + Riesiges Ökosystem an Plugins, Themes und Entwicklern
- + Kostenlos und Open Source
- + Für nahezu jeden Anwendungsfall geeignet
Nachteile
- - Sicherheitsrisiken durch veraltete Plugins
- - Kann träge werden bei vielen Plugins
- - Hohe Abhängigkeit von Drittanbieter-Plugins für Basisfunktionen
Tags
WordPress im Einsatz
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