Kintone
No-Code-Plattform zum Erstellen individueller Datenbankanwendungen und Workflows. Teams bauen Apps per Drag-and-Drop, verwalten Daten zentral und automatisieren Prozesse ohne Programmierkenntnisse.
Übersicht zu Kintone: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Kintone?
Kintone ist eine cloudbasierte No-Code-Plattform, auf der Teams eigene Datenbankanwendungen aufbauen können, ohne eine einzige Zeile Code zu schreiben. Der Drag-and-Drop-Builder erlaubt es, Formulare, Ansichten und Workflows nach eigenen Anforderungen zusammenzusetzen. Daten, Aufgaben und Kommunikation laufen in einem zentralen Workspace zusammen.
Das Besondere: Kintone trennt nicht zwischen Datenbank und Kommunikation. Kommentare, Tags und Diskussionen hängen direkt an den jeweiligen Datensätzen. Wer in einer Anwendung einen Datensatz bearbeitet, sieht auch den vollständigen Gesprächsverlauf dazu.
Die Plattform richtet sich an Unternehmen, die wiederkehrende Prozesse wie Vertriebspipelines, Auftragsmanagement oder HR-Abläufe strukturieren wollen, ohne dafür teure Softwareprojekte zu starten oder auf Excel angewiesen zu sein.
Für wen eignet sich Kintone?
Kintone passt gut zu mittleren Unternehmen und Teams, die spezifische Prozesse abbilden wollen, für die es keine fertige Software gibt. Branchen wie Vertrieb, HR, Produktion und IT-Support profitieren davon, ihre eigenen Anwendungen direkt zu bauen.
Weniger geeignet ist Kintone für sehr kleine Teams unter fünf Personen, da das Preismodell ein Minimum von fünf Nutzern verlangt. Wer komplexe ERP-Funktionen oder tiefe Buchhaltungsintegration sucht, wird hier nicht fündig. Die Stärke liegt klar bei der flexiblen Datenverwaltung und Workflow-Automatisierung.
Kintone im Arbeitsalltag
Ein Vertriebsteam baut in wenigen Stunden eine CRM-ähnliche Anwendung: Kundendaten, Angebotsstatus, Aufgaben und interne Kommentare laufen in einem einzigen Interface. Ändert sich ein Angebotsstatus, löst ein Workflow automatisch eine Benachrichtigung an den zuständigen Account-Manager aus. Keine Daten in Tabellenkalkulationen, keine separaten E-Mail-Threads.
Das klingt nach Basics, aber genau diese Kombination aus strukturierten Daten und direkter Kommunikation ist der Hauptvorteil gegenüber einfachen Projektmanagement-Tools.
Preise und Pläne
Kintone bietet nur einen Tarif: 24 USD pro Nutzer und Monat. Mindestens fünf Nutzer sind erforderlich, was einen Mindestbetrag von 120 USD pro Monat ergibt. Für Non-Profit-Organisationen, Bildungseinrichtungen und Behörden gibt es vergünstigte Konditionen auf Anfrage. Eine kostenlose Testphase ist verfügbar. Stand: März 2026.
Stärken und Schwächen
Kintone überzeugt mit seiner echten Flexibilität bei der App-Erstellung. Es gibt kaum ein Prozess-Szenario, das sich nicht abbilden lässt. Die Verbindung aus Datenbank und integrierter Kommunikation ist ein konkreter Vorteil. Die REST-API und Anpassungsmöglichkeiten durch JavaScript machen die Plattform auch für technisch versierte Teams interessant.
Auf der anderen Seite ist das Preismodell ohne günstigere Einstiegsoption ein Nachteil für kleinere Teams. Die Oberfläche ist funktional, aber nicht so modern wie neuere No-Code-Tools. Wer viele fertige Integrationen erwartet, muss bei Kintone öfter zur API greifen.
Alternativen zu Kintone
Airtable bietet eine ähnliche Datenbanklogik mit mehr modernen Interface-Optionen und einem freemium-Einstieg. Notion ist flexibler als Allround-Workspace, aber weniger strukturiert für komplexe Datenbanken. Quickbase richtet sich stärker an Enterprises und bietet mehr native Unternehmensfunktionen.
Überblick
Kintone ist eine solide Wahl für Teams, die eigene Prozessanwendungen bauen wollen, ohne Entwickler zu beauftragen. Der Einheitspreis ohne günstigen Einstieg ist ein echter Nachteil für kleinere Betriebe. Wer ein mittelgroßes Team hat und wiederkehrende Prozesse digitalisieren möchte, sollte die kostenlose Testphase nutzen, um zu prüfen, ob die Kombination aus Datenbank und integrierter Kommunikation zur eigenen Arbeitsweise passt. Mehr über die Möglichkeiten von Automation & Prozessoptimierung erfährst du bei uns.
Überblick
- ✓ Drag-and-Drop App-Builder ohne Programmierkenntnisse
- ✓ Zentrale Datenverwaltung mit individuellen Feldern und Formaten
- ✓ Integrierte Team-Kommunikation direkt an Datensätzen
- ✓ Anpassbare Workflows mit Genehmigungsprozessen
- ✓ REST API, Webhooks und JavaScript/CSS-Anpassung
- ✓ Native iOS- und Android-Apps sowie mobile Webversion
Vorteile
- + Einsteigerfreundlich, kein Code nötig
- + Sehr flexible Datenbankstruktur für viele Anwendungsfälle
- + Alle Daten und Kommunikation in einer Oberfläche
Nachteile
- - Einheitspreis ohne günstigeren Einstiegstarif
- - 5-Nutzer-Minimum kann für sehr kleine Teams teuer sein
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