Hive
Hive ist eine cloudbasierte Projektmanagement- und Kollaborationsplattform mit integriertem KI-Assistenten. Sie bietet Kanban, Gantt, Kalender und Ressourcenplanung in einem System und richtet sich an Teams, die Projekte, Kommunikation und Zeiterfassung zentral steuern wollen.
Übersicht zu Hive: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Hive?
Hive ist eine cloudbasierte Projektmanagement-Plattform aus den USA. Die Besonderheit: Sie vereint Aufgabenverwaltung, Team-Kommunikation, Zeiterfassung und Ressourcenplanung in einer Oberfläche und ergänzt das durch Buzz, einen KI-Assistenten, der direkt in den Workspace eingebettet ist. Buzz beantwortet Fragen auf Basis der tatsächlichen Projekt- und Workspace-Daten und automatisiert Routineaufgaben.
Teams können Projekte in unterschiedlichen Ansichten bearbeiten: klassisch als Kanban-Board, als Gantt-Diagramm für zeitliche Planung, als Kalender oder einfache Liste. Ein Portfolio-View fasst alle Projekte auf einen Blick zusammen.
Für wen eignet sich Hive?
Hive richtet sich an Teams jeder Größe, die Projekte, Kommunikation und Zeiterfassung konsolidieren wollen. Der kostenlose Plan mit unbegrenzt vielen Nutzern ist für kleine Teams und Startups interessant. Größere Teams profitieren von Ressourcenmanagement-Funktionen und der Salesforce-Integration, die Projektarbeit und Kundendaten verknüpft.
Wer ausschließlich ein leichtgewichtiges Aufgaben-Tool sucht, wird mit Hive’s Funktionsbreite eher erschlagen als begeistert sein.
Hive im Arbeitsalltag
Eine Marketingagentur mit 15 Mitarbeitenden nutzt Hive, um Kundenprojekte zu steuern. Jedes Projekt hat seine eigene Kanban-Ansicht, die Content-Planung läuft über den Kalender. Zeiterfassung ist direkt mit Aufgaben verknüpft, sodass am Monatsende ohne manuelles Zusammenführen ausgewertet werden kann, wie viele Stunden in welchem Projekt steckten. Buzz fasst auf Anfrage den aktuellen Status aller offenen Projekte zusammen. Der Team-Chat ersetzt Slack für projektinterne Kommunikation.
Preise und Pläne
Hive bietet vier Tarifstufen:
- Free: Kostenlos, bis 10 Nutzer, 50 MB Speicher
- Starter: 5 USD/Nutzer/Monat (jährlich) oder 7 USD monatlich
- Teams: 12 USD/Nutzer/Monat (jährlich) oder 18 USD monatlich
- Enterprise: individuelle Kalkulation
Wichtiger Hinweis: Erweiterte Features wie Ressourcenplanung, Timesheets oder Genehmigungsworkflows kosten je 4 USD/Nutzer/Monat extra. Das kann den Gesamtpreis schnell erhöhen. Stand: März 2026.
Stärken und Schwächen
Hive’s stärkste Karte ist die Kombination aus Breite und einem funktionalen kostenlosen Plan. Das Add-on-Modell für Basisfeatures wie Ressourcenplanung ist dabei der Hauptkritikpunkt: Was in anderen Tools im Standardplan enthalten ist, kostet bei Hive extra.
Die Mobile App ist funktional, aber laut Nutzerbewertungen nicht so stabil wie die Desktop-Version.
Alternativen zu Hive
Asana ist die bekannteste Alternative mit stärkerem Fokus auf Enterprise-Workflows. ClickUp bietet einen ähnlichen Allround-Ansatz mit breiterem Feature-Set im Basisplan. Monday.com punktet mit besonders intuitiver Oberfläche. Für einfachere Anforderungen reicht Trello.
Überblick
Hive ist eine starke Projektmanagement-Plattform, besonders für Teams, die auf einen kostenlosen Einstieg mit echtem Funktionsumfang angewiesen sind. Wer alle Funktionen nutzen will, sollte die Add-on-Kosten von Anfang an einkalkulieren. Die KI-Integration mit Buzz ist gut durchdacht und kein aufgesetztes Feature.
Bewertungen im Überblick
Überblick
- ✓ Mehrere Projektansichten: Kanban, Gantt, Kalender, Liste
- ✓ Integrierter Team-Chat und kollaborative Notizen
- ✓ Zeiterfassung und Ressourcenallokation
- ✓ KI-Assistent Buzz für Aufgabenautomatisierung und Workspace-Fragen
- ✓ Portfolio-Ansicht für Überblick über mehrere Projekte
- ✓ Genehmigungsworkflows und Feedback-Prozesse
- ✓ Native Integrationen mit Salesforce und E-Mail-Systemen
- ✓ 14-tägige kostenlose Testversion aller Paid-Features
Vorteile
- + Kostenloser Plan mit unbegrenzt vielen Nutzern, selten bei Projektmanagement-Tools
- + Breite Feature-Abdeckung ohne viele externe Add-on-Tools
- + KI-Assistent Buzz direkt in den Workflow integriert
Nachteile
- - Mobile App mit inkonsistenter Performance laut Nutzerbewertungen
- - Basisfeatures wie Ressourcenplanung nur als kostenpflichtige Add-ons
- - Gelegentliche Bugs besonders bei Automatisierungen
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