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Helply
CRM & Kundenservice kostenpflichtig 🌍 Drittland USA

Helply

KI-native Support-Plattform für B2B-SaaS-Unternehmen. Omnichannel-Postfach, KI-Agent mit Account-Kontext und Umsatzsignale wie Churn- und Upsell-Erkennung. Abgerechnet wird pro Ticket, nicht pro Mitarbeiter.

★★★★½ 4.5 / 5 (Capterra (Groove))

Übersicht zu Helply: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.

Was ist Helply?

Helply ist eine KI-native Support-Plattform für B2B-Unternehmen. Alle Kanäle laufen in ein gemeinsames Postfach: E-Mail, Chat-Widget, In-App-Nachrichten, Slack Connect und WhatsApp. Ein KI-Agent liest jede Nachricht mit, zieht sich Account-Kontext aus den angebundenen Systemen und löst Tickets selbst, sobald er sich einer vollständigen und korrekten Antwort sicher ist. Reicht das nicht, schreibt er einen fertigen Entwurf, den ein Mitarbeiter prüft und absendet.

Das Produkt hieß bis 2026 Groove und firmiert seit Mai 2026 als Helply. Groove läuft für Bestandskunden außerhalb der neuen Zielgruppe mit einem eigenen Team weiter, die Weiterentwicklung findet aber unter Helply statt. Hinter beidem steht dasselbe Gründerteam um Alex Turnbull, das seit 2014 Support-Software baut.

Der zweite Schwerpunkt ist die Auswertung der Tickets auf Umsatzsignale. Helply markiert Kündigungsabsichten, Upsell-Chancen, Wettbewerber-Nennungen, erreichte Tariflimits und Feature-Wünsche in Echtzeit, ordnet sie dem Account samt ARR und Verlängerungsdatum zu und leitet sie an die zuständige Rolle weiter: Churn-Signale an den CSM, Upsell-Hinweise an den Vertrieb, Feature-Wünsche ans Produkt.

Für wen eignet sich Helply?

Helply zielt klar auf B2B-SaaS-Unternehmen ab etwa 1 Mio. USD ARR mit mindestens zwei Support-Mitarbeitern, mindestens 250 Tickets pro Monat und technisch anspruchsvollen Anfragen. Typischer Ausgangspunkt ist ein bestehendes System wie Zendesk, Intercom oder Front.

Der Anbieter grenzt sich ungewöhnlich deutlich ab: Für Consumer-Apps, E-Commerce, Dienstleister und Unternehmen unterhalb von 1 Mio. USD ARR sei die Plattform nicht gedacht, ebenso wenig bei Anforderungen an HIPAA oder FedRAMP. Wer nur ein schlankes Ticketsystem für ein kleines Team sucht, ist mit Freshdesk oder Help Scout besser bedient.

Helply im Arbeitsalltag

Ein SaaS-Anbieter mit acht Support-Mitarbeitern bündelt Anfragen aus E-Mail, In-App-Chat und Slack Connect in einem Postfach. Der KI-Agent zieht sich zu jedem Ticket den Account-Kontext: Wissensdatenbank, frühere Tickets, Stripe-Abo, Produktnutzung aus PostHog, CRM-Daten aus HubSpot. Wiederkehrende Fragen zu Abrechnung und Nutzungslimits löst er eigenständig.

Bei komplexeren Fällen schreibt die KI einen vollständigen Entwurf mit zitierten Quellen, der Mitarbeiter korrigiert und sendet. Parallel scannt das System jedes Ticket auf Umsatzsignale: Ein Kunde, der über einen Wettbewerber spricht, landet mit ARR und Verlängerungsdatum beim zuständigen CSM, bevor die Sache eskaliert. Aus gelösten Tickets entstehen automatisch neue Artikel für die Wissensdatenbank.

Preise und Pläne

Helply rechnet pro Ticket ab, nicht pro Mitarbeiter. Ein Ticket kostet 1 USD, die Mindestabnahme liegt bei 250 Tickets pro Monat. Als Ticket zählt jede Kundenkonversation, die über Helply läuft; KI-Aktionen, Workflows und Integrationen sind eingeschlossen. Seats kosten nichts, Agenten und Zugänge sind unbegrenzt, auch die KI-Nutzung hat kein Limit.

Abgerechnet wird jährlich, der Mindestvertragswert liegt bei 3.000 USD pro Jahr. Das Volumen wird beim Vertragsabschluss anhand des erwarteten Ticketaufkommens festgelegt und zur Verlängerung angepasst. Für größere Support-Teams nennt der Anbieter Mengenrabatte. Im Preis enthalten sind Shared Inbox, Omnichannel-Support, KI-Triage, KI-Antworten und -Aktionen, Workflow-Automation, Smart Escalations, Wissensdatenbank, Analytics, API-Zugang, Onboarding und Premium-Support. Stand: August 2026.

Stärken und Schwächen

Das Preismodell ist der eigentliche Hebel. Wer Support ausbaut oder das ganze Unternehmen mitlesen lassen will, zahlt dafür nichts extra, weil die Kosten am Ticketvolumen hängen. Bei 500 Tickets im Monat sind das 500 USD, unabhängig davon, ob fünf oder fünfzig Leute im System arbeiten. Dass die KI nur bei hoher Sicherheit selbst antwortet, passt zu erklärungsbedürftigen B2B-Anfragen besser als ein Bot, der auf Geschwindigkeit optimiert ist. Die Umsatzsignale heben Helply von reinen Ticketsystemen ab.

Die Kehrseite: Der Einstieg ist mit 3.000 USD Mindestvertragswert pro Jahr und Jahresabrechnung nicht klein. Bei sehr hohem Ticketaufkommen und kleinem Team kann ein klassisches Seat-Modell günstiger sein, das rechnet man besser vorher durch. Und die enge Fokussierung auf B2B-SaaS schließt einen großen Teil des Marktes bewusst aus. Der Firmensitz liegt in den USA, für DSGVO-sensible Projekte gehört das geprüft.

Alternativen zu Helply

Freshdesk bietet einen kostenlosen Plan und skaliert besser für größere, klassisch aufgestellte Teams. Help Scout ist schlanker und für kleine Teams günstiger. Zendesk ist der Enterprise-Standard, aber deutlich komplexer in der Einrichtung. Wer die KI-Schicht auf einem bestehenden System will, findet bei Helply auch einen KI-Agenten für Zendesk.

Überblick

Helply ist eine gute Wahl für B2B-SaaS-Unternehmen mit erklärungsbedürftigem Produkt, die Support nicht als Kostenstelle führen wollen. Die Kombination aus Omnichannel-Postfach, kontextstarkem KI-Agenten und Umsatzsignalen ist stimmig, das Preismodell pro Ticket ehrlich gerechnet. Wer den Support weiter optimieren und mit anderen Systemen verknüpfen möchte, findet bei uns Unterstützung im Bereich Automation und Prozessoptimierung.

Bewertungen im Überblick

Capterra (Groove) Zur Quelle →
★★★★½ 4.5 / 5 (87 Bewertungen)

Stand: 2026-03-26

G2 (Groove) Zur Quelle →
★★★★☆ 4.4 / 5 (45 Bewertungen)

Stand: 2026-03-26

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
1 USD pro Ticket bei einer Mindestabnahme von 250 Tickets pro Monat. Unbegrenzte Agenten und Seats ohne Seat-Gebühren, KI-Nutzung ohne Limit. Abgerechnet wird jährlich, der Mindestvertragswert liegt bei 3.000 USD pro Jahr. Für größere Support-Teams nennt der Anbieter Mengenrabatte. Stand: August 2026.
Herkunft
🌍 USA Drittland
Übermittlung personenbezogener Daten nur mit zusätzlichen Garantien, etwa Standardvertragsklauseln.
Features
  • Omnichannel-Postfach für E-Mail, Chat-Widget, In-App, Slack Connect und WhatsApp
  • KI-Agent, der Tickets nur bei hoher Antwortsicherheit selbst löst und sonst eskaliert
  • KI-Entwürfe mit Account-Kontext und passendem Tonfall für den Rest der Tickets
  • Datenschicht: Anbindung von Wissensdatenbank, Ticket-Historie, Slack, Stripe, Gong, PostHog, HubSpot und Attio
  • Umsatzsignale: Churn-Hinweise, Upsell-Chancen, Wettbewerber-Nennungen und Feature-Wünsche werden markiert und weitergeleitet
  • Automatische Erstellung von Wissensdatenbank-Artikeln aus gelösten Tickets
  • Workflow-Automation, KI-Triage und Smart Escalations
  • Analytics, API-Zugang, Onboarding und Premium-Support in jedem Vertrag enthalten

Vorteile

  • + Kosten hängen am Ticketvolumen, nicht an der Teamgröße, jeder Kollege im Unternehmen kann mitarbeiten
  • + KI-Nutzung ist unbegrenzt und ohne Zusatzgebühren im Ticketpreis enthalten
  • + Umsatzsignale aus dem Support laufen direkt zu CSM, Vertrieb und Produkt statt im Postfach zu versanden
  • + Der KI-Agent antwortet nur bei hoher Sicherheit selbst, das passt zu erklärungsbedürftigen B2B-Anfragen

Nachteile

  • - Mindestvertragswert von 3.000 USD pro Jahr und Jahresabrechnung, kein monatlicher Einstieg
  • - Bei hohem Ticketaufkommen kann der Preis pro Ticket teurer werden als ein klassisches Seat-Modell
  • - Der Anbieter grenzt sich explizit von E-Commerce, Consumer-Apps und Dienstleistern ab, die Plattform zielt auf B2B-SaaS ab 1 Mio. USD ARR
  • - Kein EU-Firmensitz, der Anbieter sitzt in den USA

Tags

Helpdesk Ticketsystem Kundensupport Shared Inbox KI-Support

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