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KI & Automation 7 Min. Lesezeit

KI-Summit Mitteldeutschland 2026 in Zeitz: Wir sind dabei

Am 25. Juni 2026 öffnet der erste KI-Summit Mitteldeutschland in Zeitz. Wir sind als Aussteller dabei. Programm, Tickets und eine ehrliche Einschätzung, was du als Mittelständler vom Tag mitnimmst.

Business.Digital Roboter am Ausstellerstand des KI-Summit Mitteldeutschland 2026

Am 25. Juni 2026 findet in der Alten Nudelfabrik in Zeitz der KI-Summit Mitteldeutschland statt. Wir sind dort als Aussteller. Wenn du im Mittelstand sitzt und gerade abwägst, wie weit du dich beim Thema KI aus dem Fenster lehnen sollst, lohnt sich ein Blick auf das Programm. Und wer Lust auf ein direktes Gespräch hat: Du findest uns vor Ort.

Wir gehen nicht zu jedem KI-Event in der Region. Bei diesem schon. Warum, dazu gleich mehr.

Was der KI-Summit Mitteldeutschland 2026 ist

Ein Tag, eine Location mit 2.500 Quadratmetern und ein klar zugeschnittenes Programm. Veranstalter sind die Transmedial GmbH und die Transmedial Akademie aus Zeitz. Im Hintergrund unterstützen unter anderem die IHK Halle-Dessau, das Land Sachsen-Anhalt, die Handwerkskammer Halle, die Stadt Zeitz und die Bundesagentur für Arbeit. Das ist kein kleines Detail. Es verschiebt das Format weg von der üblichen Vendor-Show, hin zu einem Treffpunkt, an dem auch die regionalen Institutionen ein Wort mitreden.

Die offizielle Programmformel lautet: zehn Speaker:innen, acht Deep-Dive-Workshops zu jeweils 90 Minuten, zwei Keynotes, ein Fireside Chat. Die Keynotes hält Thi Thu Phuong Tran. Den Fireside Chat führt Manu Lott. Acht weitere Speaker leiten die Workshops, darunter Simona Stoytchkova, Bernhard Ensomo, Manuel Dingemann und Tanja Bache.

Roter Faden durch den Tag: vom einzelnen Tool über den aktiven Mitarbeiter bis hin zum Betriebssystem, auf dem das Unternehmen läuft. Drei Reifegrade. Wir gehen weiter unten konkret darauf ein, weil sie auch helfen, das eigene Workshop-Programm sinnvoll auszuwählen.

Tagesablauf: Einlass ab 8:30 Uhr, Eröffnung um 9:30 Uhr, Closing gegen 17:30 Uhr, danach Afterparty. Die Deep-Dive-Slots laufen zweimal in Vierergruppen parallel. Heißt: Du musst vorher entscheiden, welche zwei Workshops du belegst.

Warum wir als Aussteller dabei sind

Bei uns landen seit Monaten immer wieder dieselben Fragen. Wo fangen wir an? Was bringt KI wirklich, jenseits der Demo-Effekte? Was ist Hype, was ist Substanz? Wo verbrennen wir Geld?

Diese Fragen lassen sich nicht in einem 20-Minuten-Pitch klären. Sie brauchen Zeit, andere Stimmen und konkrete Beispiele aus der Praxis. Ein gut kuratiertes Event in der Region ist dafür ein deutlich besseres Format als die nächste Online-Demo.

Wir wollen vor Ort drei Dinge. Erstens: mit Mittelständlern aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen sprechen, die offene Fragen mitbringen statt fertige Tool-Wünsche. Zweitens: sehen, wie andere Anbieter aus der KI-Wirtschaft an dieselben Themen herangehen, weil das auch unsere eigene Arbeit schärft. Drittens: unsere Sicht weitergeben, wie sich KI-Implementierung und Automatisierung sinnvoll in bestehende Prozesse einpassen lassen, ohne dass man dafür die ganze Firma umbauen muss.

Worauf das Programm aufsetzt

Die Mittelstands-Realität ist heute weniger glamourös, als die Headlines vermuten lassen. Laut Bitkom hat sich die KI-Nutzung in deutschen Unternehmen seit 2024 mehr als verdoppelt. Klingt nach Durchbruch. Im Tagesgeschäft sehen wir aber regelmäßig dasselbe Muster: Größere Firmen haben Pilotprojekte, ein paar produktive Use-Cases, manchmal auch eigene KI-Teams. Kleinere Unternehmen sitzen häufig noch bei der ersten Frage, was sie überhaupt zuerst angehen sollen. Oder sie haben ein Tool eingeführt, das im Alltag niemand wirklich benutzt.

Die Lücke zwischen “Wir hätten gern” und “Wir wissen, wie” ist im Mittelstand größer, als die nackte Verdopplungszahl vermuten lässt. Daran ändert kein einzelner Workshop etwas. Aber acht Workshops mit Praxisfokus an einem Ort, kombiniert mit Speakern, die im operativen Geschäft arbeiten, sind eine bessere Grundlage als das nächste Webinar mit 200 Teilnehmern.

Was uns besonders interessiert, sind die Deep-Dive-Slots. 90 Minuten sind kurz genug, dass man nicht müde wird. Lang genug, um über eine reine Tool-Demo hinauszukommen. Die acht Themen reichen vom KI-Einsatz in operativen Abteilungen bis zur Frage, wie Führungskräfte KI im Team verankern, ohne dass die Belegschaft kalte Füße bekommt.

So ordnest du dich vor der Buchung ein

Der größte Hebel an dem Tag ist die Workshop-Auswahl. Du belegst zwei von acht Slots, sie laufen parallel, eine Korrektur ist nicht drin. Und der häufigste Fehler bei solchen Events ist nicht der falsche Anbieter. Es ist der falsche Workshop. Drei Stufen helfen, dich vor der Buchung sauber einzusortieren. Sie folgen dem Leitmotiv des Summits.

Stufe 1, KI als Tool. Ihr nutzt ChatGPT, Copilot oder Claude im Tagesgeschäft, aber unsystematisch. Es gibt keinen festgelegten Prozess, keine Richtlinie, keine Verantwortlichkeit. Manche Mitarbeiter sind weit, andere wissen nicht, dass es das Tool im Unternehmen gibt. Bring drei konkrete Fragen mit: Welche Use-Cases liefern in unserer Branche heute schon einen messbaren Effekt? Welche Tools sind aktuell stabil genug für den Produktiveinsatz? Was kosten sie pro Mitarbeiter realistisch im Monat? Wähle die Slots, die Anwendungsfälle zeigen, nicht die, die Architekturen behandeln.

Stufe 2, KI als Mitarbeiter. Mindestens ein Prozess läuft bei euch ganz oder weitgehend über KI. Ein Agent beantwortet First-Level-Anfragen. Eingehende Rechnungen werden automatisch klassifiziert. Produkttexte werden generiert und anschließend redaktionell freigegeben. Es gibt eine zuständige Person, ein Budget und eine Qualitätsmessung. Bring andere Fragen mit: Wie habt ihr Fehlerquoten in den Griff bekommen, wenn die KI mal halluziniert? Wie sieht euer Eskalationspfad aus, wenn der Bot überfordert ist? Was war im Rollout der größte unterschätzte Aufwand? Hier helfen dir die Slots zu Prozess-Verankerung und Qualitätssicherung mehr als Tool-Demos.

Stufe 3, KI als Betriebssystem. Mehrere Prozesse laufen über KI, Systeme kommunizieren miteinander, Entscheidungen werden teilweise automatisiert vorbereitet oder getroffen. Die Themen heißen jetzt Governance, Datenstrategie, Architektur und Compliance. Wenn du hier bist, brauchst du keine Tool-Vorstellung mehr. Suche das Gespräch zur Datenqualität, zu Rollenkonzepten und zur Frage, wie man eine KI-Strategie organisatorisch verankert, statt sie auf einer Folie zu konservieren.

Faustregel: Wähle keinen Workshop, der zwei Stufen über dir liegt. Du verstehst die Worte, aber die Beispiele helfen dir im Alltag nicht weiter. Andersrum genauso. Wer auf Stufe drei steht, langweilt sich im Tool-Vergleich.

Drei Fragen, die du dir vor dem Ticketkauf stellen solltest

Damit du am 25. Juni nicht mit dem Goodie-Bag, aber ohne klare Erkenntnis nach Hause fährst, hilft etwas Vorbereitung. Drei Fragen vorab, ehrlich beantwortet.

Welches Problem in deinem Unternehmen soll KI lösen? Wer keinen konkreten Engpass benennen kann, sucht das Wirken einer Lösung im Allgemeinen. Das endet in einem Tag voller schöner Vorträge und null umgesetzter Maßnahmen.

Was hast du im letzten halben Jahr bereits ausprobiert und warum hat es nicht geklappt? Ein Workshop ist viel wirkungsvoller, wenn du nicht bei Null startest, sondern mit einer konkreten Sackgasse hineingehst. Speaker und Mitaussteller können daran viel besser ansetzen.

Wer aus deinem Team kommt mit? Wenn du KI ernsthaft im Unternehmen verankern willst, brauchst du mindestens eine zweite Person, die das Thema mitträgt. Idealerweise jemand aus dem operativen Bereich, in dem KI laufen soll. Alleinreisende sind selten erfolgreich beim Umsetzen.

Wer in Mitteldeutschland sitzt, hat zusätzlich den Vorteil, sich die Reise nach Berlin oder München zu sparen. Regionale Sichtbarkeit ist für uns kein Selbstzweck. Sie macht Folgegespräche und Kooperationen erfahrungsgemäß deutlich wahrscheinlicher, weil man danach in derselben Liga unterwegs ist und sich auch mal kurzfristig vor Ort treffen kann.

Und eine ehrliche Vorwarnung: Wer mit der Erwartung anreist, am Abend mit einer “fertigen KI-Strategie” nach Hause zu fahren, wird enttäuscht sein. Eine Strategie entsteht nicht an einem Konferenztag. Sie entsteht in den Wochen danach, wenn du das Gehörte mit der eigenen Realität abgleichst und in Schritte übersetzt.

Tickets, Anreise, was du wissen solltest

Das reguläre KI-Leader-Ticket kostet 199 Euro. Studierende und Auszubildende zahlen 69 Euro mit gültigem Nachweis. Im Preis enthalten sind beide Keynotes, zwei Workshops deiner Wahl, Verpflegung über den Tag, ein Zertifikat, eine Goodie Bag und die Afterparty. Buchung läuft online, eine Anmeldung über die offizielle Seite ist Voraussetzung.

Adresse: Alte Nudelfabrik Zeitz, Neue Werkstraße 4, 06712 Zeitz. Aus Leipzig sind es rund 50 Minuten mit dem Auto, aus Halle und Jena etwas länger, aus Gera knapp eine halbe Stunde. Tickets buchst du direkt über die offizielle Seite: ki-summit-mitteldeutschland.de.

Komm gern an unserem Stand vorbei. Wir bringen keine Verkaufsslides mit, sondern Zeit für ein ehrliches Gespräch über deine konkreten KI- und Automatisierungsfragen. Wenn du schon vorher klären willst, ob ein KI-Vorhaben überhaupt zu deinem Unternehmen passt, buch dir eine Fokus-Session. Eine Stunde reicht meistens, um die größten Hebel und die größten Fallen ehrlich zu benennen.

#KI im Mittelstand #Events #Mitteldeutschland #Sachsen-Anhalt

Über den Autor

Matthias Hinsche
Matthias Hinsche

Gründer & Geschäftsführer, BuI Hinsche GmbH / Business.Digital

Matthias Hinsche baut seit 2006 E-Commerce-Lösungen. Vom ersten osCommerce-Modul bis zur KI-gestützten Prozessautomatisierung. Shopware Premium Extension Partner, xentral-Partner, und einer der wenigen, die sowohl Core-Entwicklung als auch betriebswirtschaftliche Prozesse wirklich verstehen.

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