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Was ist Conversion-Rate?

Was ist Conversion-Rate? Der Anteil der Besucher die kaufen oder anfragen – wie du sie berechnest, was normal ist und wie du sie gezielt verbesserst.

BD-Roboter zeigt steigende Conversion-Rate-Kurve auf Analyse-Dashboard

Die Conversion Rate ist der Anteil der Website-Besucher die eine gewünschte Aktion ausführen. Im Onlineshop meistens: kaufen. Auf einer Unternehmenswebsite: eine Anfrage schicken. 3% Conversion Rate bedeutet: Von 100 Besuchern kaufen 3.

Diese Zahl ist eine der wichtigsten Kennzahlen im E-Commerce, weil sie direkt zeigt ob dein Shop funktioniert.

Was eine normale Conversion Rate ist

Im E-Commerce liegt der Branchendurchschnitt bei etwa 2-3%. Das klingt niedrig, ist aber normal. Der Großteil der Besucher kommt zum Stöbern oder Vergleichen, nicht zum Kaufen.

Wichtiger als der absolute Wert ist der Vergleich mit deiner eigenen historischen Performance und mit ähnlichen Shops. Ein B2B-Shop mit 0,8% Conversion Rate kann hervorragend sein, weil die Warenkörbe groß sind. Ein Fashion-Shop mit 0,5% hat dagegen ein Problem.

Was die Conversion Rate beeinflusst

Vertrauen ist der stärkste Hebel. Bewertungen, sichere Zahlungsmethoden, klare Rückgabebedingungen, professionelles Design. Wer deiner Website nicht vertraut, kauft nicht.

Checkout-Optimierung ist ein weiterer direkter Hebel. Jeder unnötige Schritt im Bestellprozess, jedes Pflichtfeld das nicht sein muss, jede fehlende Zahlungsart: alles kostet Conversions.

Mobile Performance. Wenn dein Shop auf dem Handy langsam oder unhandlich ist, verlierst du Conversions von über 60% deiner Besucher.

Produktpräsentation. Schlechte Bilder, nichtssagende Beschreibungen, fehlende Größentabellen. Das sind die häufigsten Gründe warum Besucher im letzten Moment abspringen.

Bei E-Commerce-Projekten messen und optimieren wir Conversion Rates systematisch. Kombiniert mit guter SEO bringt das messbare Umsatzsteigerungen.

Conversion Rate richtig segmentieren

Eine globale Conversion Rate ist nur halb so wertvoll wie eine segmentierte. Wichtig ist, die Zahl nach Traffic-Quellen zu trennen: Direkter Traffic konvertiert anders als organisches Google, das wiederum anders als Paid Ads oder Social Media. Eine Gesamt-Conversion-Rate von 2 Prozent kann sich aus 4 Prozent organischem Traffic und 0,8 Prozent Social-Media-Traffic zusammensetzen. Daraus ergeben sich völlig unterschiedliche Optimierungs-Schlüsse: Mehr investieren in das, was funktioniert, oder die schwache Quelle zuerst reparieren.

Was eine sinnvolle Optimierungsreihenfolge ist

In der Praxis lohnt es sich, die Reihenfolge der Optimierung an den Kosten auszurichten. Erstens: technische Hygiene (Ladezeiten, Mobile-Tauglichkeit, Fehlerseiten). Zweitens: Klarheit der wichtigsten Seiten (Headlines, Bilder, CTAs). Drittens: Checkout-Reibung reduzieren. Viertens: Trust-Elemente verstärken (Bewertungen, Garantien, Kontaktmöglichkeiten). Wer diese Reihenfolge einhält, gewinnt früh schnelle Effekte und behält die Energie für die schwierigeren Hebel weiter unten.

Wie hoch ist deine aktuelle Conversion Rate? Lass uns schauen wo Potenzial steckt.

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