Vikunja
Open-Source Aufgabenverwaltung mit Listen-, Kanban-, Gantt- und Tabellenansicht. Self-Hosting oder Cloud, Made in Germany. Import aus Todoist, Trello und Microsoft To-Do.
Übersicht zu Vikunja: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Vikunja?
Vikunja ist eine Open-Source Aufgabenverwaltung, die als Self-Hosted-Lösung oder als Managed Cloud betrieben werden kann. Die Software bietet vier verschiedene Ansichten für Aufgaben (Liste, Kanban, Gantt, Tabelle) und unterstützt die Zusammenarbeit in Teams. Vikunja wird von Konrad Langenberg Software aus Lübeck entwickelt und unter der AGPLv3 Lizenz veröffentlicht. Der Quellcode ist frei einsehbar.
Für wen eignet sich Vikunja?
Vikunja eignet sich für Einzelpersonen und Teams, die eine datenschutzfreundliche Alternative zu Todoist, Trello oder Microsoft To-Do suchen. Besonders relevant ist das Tool für technikaffine Nutzer und Unternehmen, die ihre Aufgabenverwaltung auf eigenen Servern betreiben wollen. Durch die Import-Funktion ist der Umstieg von anderen Tools unkompliziert. Für Unternehmen, die komplexes Projektmanagement mit Budgets, Zeiterfassung und Ressourcenplanung brauchen, reicht Vikunja allein nicht aus.
Vikunja im Arbeitsalltag
Du legst Projekte an und organisierst Aufgaben in der Ansicht, die am besten zu deiner Arbeitsweise passt. Kanban für visuelles Arbeiten, Gantt für zeitliche Planung, Listen für schnelle Übersicht. Aufgaben weist du Teammitgliedern zu und teilst Projekte mit Kollegen. Erinnerungen halten dich auf dem Laufenden. Wenn du von Todoist, Trello oder Microsoft To-Do wechselst, importierst du deine bestehenden Daten direkt. Bei Self-Hosting installierst du Vikunja auf deinem eigenen Server und behältst die volle Kontrolle über deine Daten.
Preise und Pläne
Die Self-Hosted-Version ist kostenlos und bleibt es laut Anbieter auch dauerhaft. Die Cloud-Version startet mit dem Personal-Plan für 4 EUR pro Monat (40 EUR pro Jahr) mit 10 GB Speicher. Der Organization-Plan kostet 5 EUR pro Nutzer und Monat (50 EUR pro Jahr) mit 50 GB Speicher und Teamverwaltung. Der Enterprise-Plan bietet individuelle Preise mit dedizierten Instanzen und DSGVO-konformem Auftragsverarbeitungsvertrag. Alle Cloud-Pläne starten mit einer 14-tägigen kostenlosen Testphase (Stand: April 2026).
Stärken und Schwächen
Die größte Stärke von Vikunja ist die Kombination aus Open Source, Self-Hosting und einem deutschen Anbieter. Für datenschutzbewusste Unternehmen und Einzelpersonen ist das ein starkes Argument. Die Software ist schlank, übersichtlich und macht genau das, was sie soll: Aufgaben verwalten. Auf der Kehrseite ist die Community kleiner als bei etablierten Tools, was sich in weniger Integrationen, Plugins und Ressourcen niederschlägt. Wer umfangreiche Automatisierungen oder ein breites Ökosystem braucht, stößt an Grenzen.
Alternativen zu Vikunja
Todoist ist eine etablierte Aufgabenverwaltung mit breitem Funktionsumfang und vielen Integrationen, aber proprietär und US-basiert. OpenProject ist eine deutsche Open-Source Projektmanagement-Lösung mit mehr Funktionen, aber auch mehr Komplexität. Nextcloud Tasks bietet Aufgabenverwaltung als Teil der Nextcloud-Plattform und eignet sich für Teams, die bereits Nextcloud nutzen.
Überblick
Vikunja ist die richtige Wahl für alle, die eine schlanke, datenschutzfreundliche Aufgabenverwaltung suchen und bereit sind, auf den Funktionsumfang großer Plattformen zu verzichten. Die Self-Hosting-Option und der deutsche Anbieter machen es besonders für DSGVO-bewusste Unternehmen attraktiv. Wer Open Source und Datenkontrolle schätzt, findet hier eine solide Lösung.
Überblick
- ✓ Vier Ansichten: Liste, Kanban, Gantt und Tabelle
- ✓ Aufgabenzuweisung und Projekt-Sharing für Teams
- ✓ Import aus Todoist, Trello und Microsoft To-Do
- ✓ Self-Hosting auf eigener Infrastruktur möglich
- ✓ Managed Cloud-Option mit EU-Hosting
- ✓ Open Source unter AGPLv3 Lizenz
- ✓ Unbegrenzte Listen, Aufgaben und Erinnerungen
Vorteile
- + Open Source und kostenlos bei Self-Hosting
- + Deutscher Anbieter mit EU-Hosting, DSGVO-konform
- + Volle Datenkontrolle durch Self-Hosting Option
Nachteile
- - Kleinere Community als bei etablierten Tools wie Todoist oder Trello
- - Weniger Integrationen mit Drittanbieter-Tools
- - Cloud-Pläne bieten weniger Features als große Wettbewerber