TENUM
TENUM ist ein Full-Stack-Entwicklungsframework aus München, das SaaS-Anwendungen in einer einzigen Sprache (Lua) mit integrierter Authentifizierung, Echtzeit-Sync und Serverless-Infrastruktur ermöglicht.
Übersicht zu TENUM: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist TENUM?
TENUM ist ein Full-Stack-Entwicklungsframework, das von Plentitude AI GmbH in München entwickelt wurde. Das Grundprinzip: Entwickler schreiben Frontend und Backend in einer einzigen Sprache, nämlich Lua, und erhalten dabei eine vorgefertigte SaaS-Grundlage mit Authentifizierung, Echtzeit-Sync, Serverless-Infrastruktur und einem integrierten Entwicklungsworkflow.
Der Ansatz zielt darauf ab, die Zeit vom ersten Prototyp bis zur produktionsfähigen SaaS-Anwendung von Monaten auf Tage zu reduzieren. TENUM Core, das Kernprodukt, wurde über vier Jahre entwickelt und basiert auf eigenen Softwarepatenten.
Für wen eignet sich TENUM?
TENUM richtet sich an Full-Stack-Entwickler und kleine Teams, die SaaS-Produkte schnell ohne aufwändiges DevOps-Setup in Produktion bringen wollen. Besonders interessant ist das Framework für Entwickler, die Lua kennen oder bereit sind, eine neue Sprache zu erlernen, dafür aber deutlich weniger Infrastrukturaufwand in Kauf nehmen möchten.
Open-Source-Entwickler und Community-Builder werden durch das Revenue-Share-Modell explizit angesprochen, das Beiträge zum Ökosystem monetär honoriert.
TENUM im Arbeitsalltag
Ein Indie-Entwickler hat eine SaaS-Idee und möchte sie ohne umfangreiches Tech-Stack-Setup in Produktion bringen. Mit TENUM schreibt er Frontend und Backend in Lua, nutzt die eingebaute Authentifizierung, setzt das Projekt über die CLI lokal auf und deployt mit einem Befehl in die Cloud. Ohne eigene Server, ohne Kubernetes, ohne komplexe CI/CD-Konfiguration.
Preise und Pläne
Im Beta-Betrieb kostet TENUM 299 €/Monat. Geplant sind ein Cloud-Runtime-Modell mit Pay-as-you-go-Abrechnung und ein Revenue-Share-Modell für Community-Contributor. Stand: April 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Deutsches Unternehmen mit EU-Standort und entsprechenden Datenschutzvorteilen
- Drastische Reduktion des Infrastrukturaufwands für SaaS-Projekte
- Innovativer Revenue-Share-Ansatz für Open-Source-Contributor
Schwächen:
- Lua als Programmiersprache hat eine sehr kleine Entwicklergemeinschaft
- Noch im Beta-Stadium, Produktionsreife und Stabilität noch zu beweisen
- 299 €/Monat sind für ein Beta-Produkt ein hoher Einstiegspreis
Alternativen zu TENUM
Im Bereich SaaS-Boilerplates und Full-Stack-Frameworks sind Supabase, Pocketbase und Convex populäre Alternativen. Für serverlose Full-Stack-Entwicklung eignen sich auch Next.js mit Vercel oder Remix. Wer ein komplettes SaaS-Starter-Template sucht, findet in SaaSKit oder Shipfast schnellere Einstiege.
Überblick
TENUM ist ein mutiger Ansatz aus München, der die Komplexität von SaaS-Entwicklung radikal reduzieren will. Der Lua-Ansatz ist ungewöhnlich, aber konsequent. Das Tool ist noch im Beta-Stadium und die Zielgruppe ist schmal. Wer Lua kennt oder experimentierfreudig ist und einen deutschen Anbieter bevorzugt, sollte TENUM auf dem Radar behalten.
Überblick
- ✓ Full-Stack-Entwicklung in einer Sprache (Lua)
- ✓ Integrierte Authentifizierung (Sessions, JWT, Social Login)
- ✓ Echtzeit-Zustandssynchronisation über Browser und Geräte
- ✓ Serverless-Infrastruktur ohne DevOps-Aufwand
- ✓ Lokale CLI-Entwicklung mit Cloud-Runtime-Option
- ✓ Docker-Export für Self-Hosting
- ✓ React-ähnliche UI-Patterns mit Lua
Vorteile
- + Deutsches Unternehmen mit EU-Datenschutz-Vorteil
- + Radikal reduzierter Stack durch eine-Sprache-für-alles-Ansatz
- + Keine DevOps-Kenntnisse für Deployment erforderlich
Nachteile
- - Lua ist eine Nischensprache mit kleiner Entwicklergemeinschaft
- - Beta-Stadium, noch kein stabiler Produktionsstand
- - Hoher Einstiegspreis für ein Beta-Produkt