shopcloud
shopcloud ist eine integrierte E-Commerce-Plattform von schukai GmbH, die Shop, PIM und WMS in einer einzigen Anwendung vereint. Für B2C- und B2B-Händler, die mehrere Vertriebskanäle und Marktplätze zentral steuern wollen.
Übersicht zu shopcloud: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist shopcloud?
shopcloud ist eine integrierte E-Commerce-Plattform der schukai GmbH aus Landsberied (Bayern). Das System verbindet drei Bereiche, die in vielen Unternehmen über separate Lösungen laufen: Produktinformationsmanagement (PIM), Shop-Betrieb und Warenwirtschaft (WMS).
Der Grundgedanke ist Konsolidierung: Statt ERP, Shop, Marktplatz-Tool und PIM getrennt zu betreiben und Schnittstellen zu pflegen, laufen alle Daten und Prozesse in einer Anwendung zusammen. Das gilt für B2C-Shops ebenso wie für B2B-Portale.
Angeboten wird shopcloud als Cloud-Lösung in drei Tarifen oder als Server-Variante zur Installation im eigenen Rechenzentrum.
Für wen eignet sich shopcloud?
shopcloud richtet sich an wachsende Händler und Hersteller, die über einfache Shop-Baukästen hinausgewachsen sind. Typische Zielgruppe sind mittelständische Unternehmen im B2C- oder B2B-Segment, die gleichzeitig mehrere Vertriebskanäle betreiben: eigener Shop, B2B-Portal und mindestens ein Marktplatz.
Besonders geeignet ist shopcloud, wenn Produktdaten in vielen Varianten und für viele Kanäle gepflegt werden müssen, zum Beispiel im Fashion-, Lebensmittel- oder Haushaltswaren-Bereich. Für Einsteiger oder sehr kleine Shops ist das System wegen des Preises und der Komplexität weniger sinnvoll.
shopcloud im Arbeitsalltag
Ein mittelständischer Modehändler betreibt seinen Webshop, ein B2B-Portal für den Fachhandel und verkauft zusätzlich über Amazon und Zalando. Bisher laufen Produktdaten, Lagerbestände und Bestellungen in drei verschiedenen Systemen, die täglich synchronisiert werden müssen. Mit shopcloud landen alle Informationen an einem Ort: Produktänderungen werden einmal gepflegt und landen automatisch in allen Kanälen. Retouren aus dem Marktplatz aktualisieren den Lagerbestand in Echtzeit.
Das BI-Modul liefert kanalübergreifende Umsatzkennzahlen in Echtzeit, ohne dass Daten erst aus verschiedenen Quellen zusammengeführt werden müssen.
Preise und Pläne
shopcloud bietet vier Bezahlmodelle:
- Cloud Starter: ab 50 Euro/Monat, Einstieg für kleinere Shops, 10 GB Speicher
- Cloud Business: 250 Euro/Monat, für wachsende Händler mit mehr Speicher und Funktionen
- Cloud Enterprise: 1.890 Euro/Monat, voller Funktionsumfang, bis 500 GB Speicher, 99,99 % Uptime
- Server: 2.500 Euro einmalig, Betrieb auf eigener Infrastruktur
Alle Pläne enthalten unbegrenzte Produkte und Nutzerkonten. Transaktionsgebühren fallen keine an. Die erste 14-tägige Testphase ist kostenlos und erfordert keine Kreditkarte.
Stärken und Schwächen
Stärken:
shopcloud löst ein echtes Problem: die Fragmentierung zwischen Shop, Produktdaten und Lager in drei getrennte Systeme. Die native Integration aller Module spart Schnittstellenpflege und reduziert Fehlerquellen. Der API-First-Ansatz ermöglicht trotzdem Anbindungen an externe Systeme. Kein anderes deutsches Tool in dieser Preisklasse bietet PIM, WMS und Shop-Management unter einem Dach.
Schwächen:
Die Marktbekanntheit ist gering, externe Bewertungen kaum vorhanden. Das macht die Risikoabwägung vor einem Wechsel schwieriger. Der Enterprise-Tarif ist für viele mittelständische Unternehmen preislich anspruchsvoll. Zudem ist die Transparenz bei Preisen und Funktionsumfang auf der Website verbesserungswürdig.
Alternativen zu shopcloud
Wer primär ein Shopsystem sucht, ohne integriertes PIM und WMS, ist mit Shopware oder Shopify gut bedient. Für reines Produktinformationsmanagement bieten sich Akeneo oder Pimcore an. Als All-in-One-Alternative mit stärkerem ERP-Fokus kommt JTL-Wawi in Frage. Wer Marktplatz-Anbindungen separat lösen will, kann Channable oder ChannelAdvisor einsetzen.
Überblick
shopcloud ist ein ambitioniertes Produkt aus Deutschland, das einen validen Bedarf adressiert: Die Konsolidierung von E-Commerce, Produktdaten und Logistik in einem System. Für Händler, die heute mit mehreren getrennten Lösungen kämpfen und eine zentrale Plattform suchen, lohnt sich ein Test.
Der Einstiegspreis ist moderat. Für den vollen Funktionsumfang steigen die Kosten aber schnell. Wer shopcloud ernsthaft evaluiert, sollte die 14-tägige Testphase nutzen und konkrete Anwendungsfälle durchspielen, bevor eine Entscheidung fällt.
Überblick
- ✓ Integriertes PIM/DAM für zentrale Verwaltung von Produktdaten und Mediendateien
- ✓ B2C- und B2B-Shop-Management aus einer Oberfläche
- ✓ Marktplatz-Anbindungen für Amazon, eBay, Otto, Zalando und Google Shopping
- ✓ WMS für automatisierten Wareneingang bis Retoure
- ✓ Business Intelligence mit Echtzeit-Kennzahlen und Reports
- ✓ API-First-Architektur für offene Schnittstellen zu Drittsystemen
- ✓ Cloud-Betrieb oder On-Premises wählbar
- ✓ Keine prozentualen Transaktionsgebühren
Vorteile
- + Shop, PIM und WMS in einer Plattform, kein Schnittstellenwirrwarr zwischen separaten Systemen
- + Keine Transaktionsgebühren, planbare Fixkosten
- + Deutscher Anbieter mit EU-konformem Datenschutz und Server-Standort
- + Skalierbar von kleinen Shops bis zum Enterprise-Segment
Nachteile
- - Vergleichsweise wenige externe Bewertungen, Marktbekanntheit gering
- - Enterprise-Tarif mit knapp 1.900 Euro/Monat für kleinere Händler kaum erschwinglich
- - Keine transparente Preisliste auf der Hauptseite, Kontaktanfrage oft nötig
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