Restyaboard
Open-Source-Kanban-Board als Trello-Alternative mit Self-Hosting-Option. Bietet Offline-Sync, verschachtelte Kommentare, mehrere Layouts und eine kostenlose Forever-Version.
Übersicht zu Restyaboard: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Restyaboard?
Restyaboard ist ein Open-Source-Kanban-Tool, das als Alternative zu Trello entwickelt wurde. Hinter dem Projekt steht Restya, eine Plattform aus Indien. Der Ansatz: alle wichtigen Funktionen eines modernen Projektboards, aber selbst gehostet und damit unter voller Kontrolle der Nutzer.
Das Besondere an Restyaboard gegenüber anderen Kanban-Tools ist die Offline-Synchronisation. Karten und Updates werden lokal gespeichert und beim nächsten Online-Gang synchronisiert.
Für wen eignet sich Restyaboard?
Restyaboard richtet sich an Entwicklerteams und technische Nutzer, die Wert auf Datenkontrolle legen. Typische Einsatzszenarios:
- Unternehmen, die ihre Projektdaten nicht in der Cloud eines Drittanbieters speichern möchten
- Open-Source-Enthusiasten und IT-Teams mit eigenem Server
- Teams, die ein kostenloses, vollwertiges Kanban-Board ohne Einschränkungen suchen
- Organisationen mit eingeschränktem Internet-Zugang, die Offline-Funktionalität brauchen
Für Teams ohne technisches Know-how oder ohne eigene Server-Infrastruktur ist der Einstieg komplizierter als bei cloudbasierten Alternativen.
Restyaboard im Arbeitsalltag
Wer Restyaboard selbst hostet, installiert die Software auf einem eigenen Server und hat damit eine vollständige Kanban-Umgebung unter Kontrolle. Boards lassen sich in Kanban-, Kalender- und Listenansicht anzeigen.
Karten unterstützen verschachtelte Kommentare und behalten einen vollständigen Änderungsverlauf (diff/revisions). Die eingebaute Zeiterfassung ermöglicht es, Aufwände direkt an Karten zu dokumentieren. Rollen und Rechte sind vollständig konfigurierbar.
Über Zapier-Integrationen lässt sich Restyaboard mit anderen Tools verbinden, zum Beispiel mit Slack oder Google Drive.
Preise und Pläne
Restyaboard hat eine klare Preisstruktur:
- Kostenlos (Self-Hosted) – komplette Software ohne Einschränkungen, eigener Server nötig
- Cloud-Plan – ab ca. 133 USD/Monat als Flat Rate
Die Lücke zwischen kostenlos und 133 USD/Monat ist groß. Wer keinen eigenen Server betreiben will, zahlt vergleichsweise viel.
Stärken und Schwächen
Die Offline-Sync und das Self-Hosting sind echte Alleinstellungsmerkmale, die kaum ein anderes Kanban-Tool bietet. Die kostenlose Version ist vollwertig und nicht auf ein paar Boards limitiert.
Schwäche: Das Bewertungsprofil auf Capterra zeigt null Bewertungen, was die Einschätzung erschwert. Das UI wirkt im Vergleich zu Trello oder Planner nicht zeitgemäß. Und der Cloud-Preis ist für ein Kanban-Board deutlich überteuert.
Alternativen zu Restyaboard
- Trello – einfacher Einstieg, verbreitet und kostenlos für kleine Teams
- Wekan – weiteres Open-Source Kanban mit aktiverer Community
- Nextcloud Deck – Kanban als Teil des Nextcloud-Ökosystems
- Planka – modernes Open-Source-Kanban mit Clean-UI
Überblick
Restyaboard ist eine solide Wahl für technische Teams, die ihre Kanban-Boards selbst hosten wollen. Die Offline-Sync und der vollständige Änderungsverlauf heben das Tool von einfachen Alternativen ab. Wer keine eigene Server-Infrastruktur hat oder bereit ist, sind moderne Alternativen wie Wekan oder Planka oft die bessere Wahl.
Überblick
- ✓ Kanban-Boards mit anpassbaren Karten und Spalten
- ✓ Offline-Synchronisation für unterbrechungsfreies Arbeiten
- ✓ Verschachtelte Kommentare und diff/revisions
- ✓ Mehrere Ansichten: Kanban, Kalender, Liste
- ✓ Mitglieder-Management mit konfigurierbaren Rollen und Rechten
- ✓ Checklisten und Abhängigkeitsverfolgung
- ✓ Zeiterfassung direkt im Board
- ✓ Scrum-Unterstützung und Sprint-Planung
Vorteile
- + Kostenlose Forever-Version mit vollem Funktionsumfang
- + Self-Hosting möglich – volle Datenkontrolle
- + Open Source mit aktiver Community
- + Offline-Sync ist selten bei Kanban-Tools
Nachteile
- - Kein aktives Capterra-Bewertungsprofil – wenig Nutzerfeedback
- - UI wirkt im Vergleich zu modernen Tools etwas veraltet
- - Cloud-Preis ab 133 USD/Monat ist unverhältnismäßig hoch