Quilgo
Online-Testplattform mit KI-gestütztem Proctoring und Gesichtserkennung zur Betrugserkennung. Abrechnung nach aktiven Testteilnehmern. 30 Mio. Tests in 80 Ländern.
Übersicht zu Quilgo: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Quilgo?
Quilgo ist eine Plattform für Online-Tests mit integriertem, KI-gestütztem Proctoring. Organisationen können beliebig viele Tests erstellen, und das Besondere am Preismodell: Abgerechnet wird nur nach der Anzahl der gleichzeitig aktiven Testteilnehmer, nicht nach der Gesamtzahl der Nutzer oder erstellten Tests. Das macht das Modell fair für Einrichtungen mit stark schwankenden Prüfungsvolumen.
Das Kernfeature ist das automatische Proctoring mit Gesichtserkennung. Das System erkennt, wenn jemand anderes vor dem Bildschirm sitzt oder wenn der Blick verdächtig häufig vom Bildschirm abweicht. Betrieben wird die Plattform von Native Platform Ltd. Laut eigenen Angaben wurden über 30 Millionen Tests in mehr als 80 Ländern durchgeführt. Zu den Nutzern zählen Cambridge, Google, Harvard und Stanford.
Für wen eignet sich Quilgo?
Bildungseinrichtungen, Unternehmen mit Zertifizierungsprogrammen, Personalrecruiter mit standardisierten Eignungstests und private Schulungsanbieter.
Nicht geeignet für: Einrichtungen in der EU, die biometrische Daten nicht verarbeiten dürfen oder wollen. Gesichtserkennung unterliegt in Europa strengen DSGVO-Anforderungen und ist in vielen Kontexten eingeschränkt. Vor dem Einsatz sollte die Datenschutz-Rechtskonformität geprüft werden.
Quilgo im Arbeitsalltag
Eine Universität möchte Online-Klausuren anbieten, ohne auf die Anwesenheit der Studierenden zu verzichten. Statt teure manuelle Prüfer zu engagieren, nutzt sie Quilgo. Das System überwacht automatisch alle Testteilnehmer gleichzeitig, erstellt Proctoring-Berichte für auffällige Aktivitäten und gibt Ergebnisse mit Analysen aus. Die Kosten entstehen nur während der aktiven Prüfungsphasen.
Preise und Pläne
Kostenloser Einstieg. Bezahlung nur für gleichzeitig aktive Testteilnehmer (Seats). Keine Gebühren für die Gesamtstudierendenzahl oder Testanzahl. Konkrete Seat-Preise auf der Website. Stand: April 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Faires Pay-as-you-use-Modell
- Automatisches Proctoring ohne manuellen Aufwand
- Breite Integrationen mit Moodle und Google Classroom
- Skaliert gut für verschiedene Testvolumen
Schwächen:
- Biometrisches Proctoring datenschutzsensibel in der EU
- Preisdetails nur begrenzt öffentlich
- Datenschutz-Compliance muss vor EU-Einsatz geprüft werden
Alternativen zu Quilgo
ProctorU und Honorlock sind spezialisierte Proctoring-Lösungen. Für Tests ohne Proctoring bieten Kahoot, Typeform oder Google Forms einfachere Alternativen. Für interne Mitarbeiterschulungen sind Learning-Management-Systeme wie Moodle oder TalentLMS oft besser geeignet.
Überblick
Quilgo ist eine leistungsfähige Lösung für Online-Tests mit Proctoring. Das Preismodell ist fair, der Funktionsumfang gut. Für den EU-Einsatz muss die Datenschutz-Rechtskonformität des biometrischen Proctorings vorab geprüft werden.
Überblick
- ✓ KI-gestütztes automatisches Proctoring
- ✓ Gesichtserkennung zur Betrugserkennung
- ✓ Unbegrenzte Testanzahl
- ✓ Moodle, Google Forms und Google Classroom Integration
- ✓ Detaillierte Analysen und Fortschrittsverfolgung
- ✓ Vielseitige Fragetypen und Bewertungsoptionen
- ✓ Abrechnung nach gleichzeitig aktiven Testteilnehmern
- ✓ 30 Mio. Tests in über 80 Ländern
Vorteile
- + Faire Preisstruktur: nur Bezahlung für gleichzeitige Teilnehmer
- + Breite Integrationen mit Moodle, Google Classroom
- + Bewährt mit 30 Mio. Tests und Kunden wie Cambridge, Google, Harvard
- + Automatisches Proctoring ohne manuellen Aufwand
Nachteile
- - Biometrisches Proctoring (Gesichtserkennung) datenschutzsensibel in der EU
- - Kein transparentes öffentliches Preisblatt für alle Tiers
- - Native Platform Ltd als Betreiber wenig bekannt