Payt Software
Debitorenmanagement-Software aus den Niederlanden. Automatisierte Zahlungserinnerungen, Inkasso und 600+ ERP-Integrationen.
Übersicht zu Payt Software: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Payt Software?
Payt ist eine Debitorenmanagement-Software aus Groningen (Niederlande), die den gesamten Prozess von der Rechnung bis zum Zahlungseingang automatisiert. Das Kernangebot: mehrstufige Zahlungserinnerungen, ein Kundenportal für direkte Kommunikation, automatische Zahlungspläne und vorgerichtliches Inkasso (SmartCollect), bevor ein externer Inkasso-Dienst eingeschaltet wird.
Mit über 13.000 Nutzern ist Payt Marktführer in den Niederlanden. 2024 hat das Unternehmen 55 Millionen Euro von Partech eingesammelt, um nach Deutschland, UK und Frankreich zu expandieren. Die deutsche Version läuft unter paytsoftware.de.
Für wen eignet sich Payt?
Payt richtet sich an Unternehmen aller Größen mit regelmäßigem Rechnungsvolumen, die ihr Forderungsmanagement automatisieren wollen. Die 600+ Integrationen decken von SAP über Oracle NetSuite bis sevdesk alles ab. Besonders stark ist Payt im Großhandel, bei Dienstleistern, im Gesundheitswesen und in der Personalbranche.
Für Unternehmen mit weniger als 30 Rechnungen im Monat ist das Tool ab 39,95 €/Monat relativ teuer. Wer nur gelegentlich Mahnungen verschickt, braucht kein dediziertes Debitorenmanagement-System.
Payt im Arbeitsalltag
Du verbindest Payt mit deinem Buchhaltungssystem. Offene Rechnungen fließen automatisch ein. Payt verschickt Zahlungserinnerungen nach einem konfigurierbaren Stufenplan: freundliche Erinnerung, zweite Mahnung, letzte Mahnung. Kunden können über das Rechnungsportal direkt antworten, einen Zahlungsplan einrichten oder per iDEAL, Kreditkarte oder SEPA bezahlen. Reagiert niemand, übernimmt SmartCollect das vorgerichtliche Inkasso intern, ohne teure externe Dienstleister.
Preise und Pläne
Low Volume kostet 39,95 €/Monat für bis zu 30 Rechnungen und 1 Administration. Regular für 69,95 €/Monat erlaubt 75 Rechnungen und 2 Administrationen. High Volume ab 159,95 €/Monat für 250 Rechnungen. Enterprise mit über 250 Rechnungen auf Anfrage. Alle Pläne umfassen unbegrenzte Nutzer und automatische Erinnerungen. iDEAL-Zahlungen kosten zusätzlich 0,35 €/Transaktion. Monatlich kündbar. Stand: März 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- 600+ Integrationen mit Buchhaltungs- und Branchensoftware
- SmartCollect spart externe Inkasso-Kosten
- 13.000+ Nutzer und 55 Mio. € Funding für europäische Expansion
- 4,6/5 auf Trustpilot bei über 1.200 Reviews
Schwächen:
- Noch geringe Präsenz im deutschen Markt
- Kein G2-Profil, kaum Reviews auf deutschen Plattformen
- Preise steigen bei höherem Rechnungsvolumen schnell an
Alternativen zu Payt
Für reines Mahnwesen im DACH-Raum bieten Haufe-Lexware und DATEV integrierte Funktionen. Collectai ist eine deutsche Alternative mit KI-gestütztem Forderungsmanagement. Für E-Commerce-spezifisches Debitorenmanagement ist CrefoPay mit Creditreform-Bonitätsdaten eine Option.
Überblick
Payt ist eine durchdachte Lösung für Unternehmen, die ihr Forderungsmanagement professionalisieren wollen. Die Integrationsbreite und das SmartCollect-Modul sind echte Pluspunkte. Für den deutschen Markt ist Payt noch relativ neu, die Expansion hat aber gerade erst begonnen. Wer jetzt einsteigt, profitiert von einem ausgereiften Produkt, das in den Niederlanden bereits Marktführer ist. Wir beraten bei der Automation von Geschäftsprozessen.
Bewertungen im Überblick
Überblick
- ✓ Automatisierte mehrstufige Zahlungserinnerungen
- ✓ Rechnungsportal mit Zwei-Wege-Kommunikation
- ✓ SmartCollect: vorgerichtliches Mahnwesen intern
- ✓ Bonitätsprüfung via Creditsafe
- ✓ E-Invoicing (elektronische Rechnungen)
- ✓ Zahlungspläne (Ratenzahlung, Self-Service für Kunden)
- ✓ 600+ Integrationen mit Buchhaltungs- und Branchensoftware
- ✓ ISO/IEC 27001 zertifiziert
Vorteile
- + 600+ Integrationen, von SAP bis sevdesk
- + SmartCollect spart externe Inkasso-Kosten
- + 13.000+ Nutzer, Marktführer in den Niederlanden
- + 55 Mio. € Funding für europäische Expansion (2024)
Nachteile
- - Noch wenig Präsenz im deutschen Markt
- - Kein G2-Profil, kaum Reviews auf OMR
- - Preise steigen schnell bei höherem Rechnungsvolumen