Open Replay
Open-Source Session-Replay- und Produkt-Analytics-Plattform mit optionalem Self-Hosting. Zeichnet Nutzersitzungen auf, analysiert Funnels und Heatmaps und unterstützt Co-Browsing für Live-Support.
Übersicht zu Open Replay: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Open Replay?
Open Replay ist eine Open-Source-Plattform für Session-Replay und Produkt-Analytics. Das Besondere: Anders als Hotjar, FullStory oder ähnliche Tools kann Open Replay vollständig selbst gehostet werden. Unternehmen, die keine Nutzerdaten an externe Anbieter senden wollen, bekommen damit eine funktional gleichwertige Alternative mit voller Kontrolle über die eigene Infrastruktur.
Die Plattform bietet neben klassischen Session-Replays auch Funnelanalysen, Heatmaps, User-Journey-Auswertungen und eine Co-Browsing-Funktion. Letztere erlaubt es Support-Teams, eine laufende Nutzersitzung in Echtzeit zu beobachten, die Kontrolle zu übernehmen und dabei per Video zu kommunizieren. Diese Kombination aus Analytics und Live-Support ist unter Session-Replay-Tools ungewöhnlich.
Open Replay (eingetragener Name: Asayer, Inc.) betreibt neben der Self-Hosted-Version auch Cloud-Pläne, die einfacher zu starten sind. Die Plattform ist SOC 2 Type 2 zertifiziert.
Für wen eignet sich Open Replay?
Open Replay eignet sich für Entwicklerteams, Produktmanager und technisch versierte E-Commerce-Teams, die Nutzerdaten unter eigener Kontrolle halten wollen. Besonders interessant ist es für Unternehmen mit hohen Datenschutzanforderungen oder für solche, die langfristig Lizenzkosten durch Self-Hosting sparen wollen.
Customer-Support-Teams profitieren von der Co-Browsing-Funktion. Für reine Marketing-Teams ohne technischen Hintergrund ist das Self-Hosting-Setup allerdings eine Hürde. Wer schnell und ohne Infrastrukturaufwand starten will, ist mit der Cloud-Version besser bedient.
Open Replay im Arbeitsalltag
Ein Softwareunternehmen mit strengen Datenschutzrichtlinien betreibt Open Replay selbst gehostet. Das Produktteam analysiert tägliche Sessions, filtert auf Sitzungen mit Fehlerklicks und identifiziert, wo Nutzer bei einem bestimmten Onboarding-Schritt abbrechen. Der Support sieht in Echtzeit, wenn ein Nutzer in der Checkout-Strecke hängt, und kann über Co-Browsing direkt helfen, ohne dass der Nutzer ein separates Screen-Sharing-Tool starten muss.
Preise und Pläne
Der Free-Plan erlaubt bis zu 1.000 Sessions pro Monat kostenlos. Der Serverless-Plan kostet 5,95 USD pro 1.000 Sessions. Dedicated-VMs starten bei 200 USD/Monat (O1, bis 50.000 Sessions), 400 USD/Monat (O2, bis 200.000 Sessions) und 800 USD/Monat (O3, bis 500.000 Sessions). Enterprise-Self-Hosting wird individuell bepreist. Stand: April 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Self-Hosting-Option für vollständige Datensouveränität
- Co-Browsing-Funktion kombiniert Support und Analytics
- Faire, verbrauchsbasierte Cloud-Preise
Schwächen:
- Self-Hosting erfordert DevOps-Know-how und eigene Server
- Kleinere Community und weniger Integrationen als etablierte Alternativen
Alternativen zu Open Replay
- Hotjar: Einfacher zu starten, kein Self-Hosting, aber gut für Marketing-Teams
- LogRocket: Starker Fokus auf technisches Debugging mit ähnlichen Developer-Features
- Posthog: Open-Source-Alternative mit breiterem Produkt-Analytics-Ansatz
Überblick
Open Replay ist eine ernsthafte Alternative zu kommerziellen Session-Replay-Tools, besonders für Teams mit Datenschutzsensibilität. Die Open-Source-Natur und das Self-Hosting-Modell machen es einzigartig in diesem Marktsegment. Im Kontext von E-Commerce und datengetriebener Automation ist es ein Tool, das man im Blick behalten sollte.
Überblick
- ✓ Session-Replay mit Console-Logs, Netzwerk-Activity und Performance-Daten
- ✓ Heatmaps, Funnels und User-Journey-Analytics
- ✓ Co-Browsing mit Remote-Control und Video-Call für Live-Support
- ✓ Self-Hosting-Option für vollständige Datenkontrolle
- ✓ Mobile-App-Unterstützung
- ✓ SOC 2 Type 2 zertifiziert
Vorteile
- + Open Source ermöglicht vollständige Datenkontrolle durch Self-Hosting
- + Breites Feature-Set inklusive Co-Browsing, das Konkurrenten oft fehlt
- + Transparentes, verbrauchsbasiertes Preismodell für Cloud-Variante
Nachteile
- - Self-Hosting erfordert eigene Infrastruktur und technische Ressourcen
- - Weniger bekannte Plattform mit kleinerer Community als Hotjar oder FullStory