LumaFusion
Professionelle Videobearbeitungs-App für iPad, iPhone, Mac, Android und ChromeOS. Multitrack-Timeline mit bis zu 12 Video- und 12 Audiospuren, 4K-HDR-Unterstützung, Chroma Key und Farbkorrektur. Einmalkauf ab 29 USD, optional Creator Pass als Abo.
Übersicht zu LumaFusion: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist LumaFusion?
LumaFusion ist eine professionelle Videobearbeitungs-App des US-amerikanischen Entwicklers LumaTouch aus Sandy, Utah. Das Unternehmen wurde 2013 gegründet und hat sich auf mobiles Video-Editing spezialisiert. Die App läuft auf iPad, iPhone, Mac, Android und ChromeOS.
Der Kern von LumaFusion ist eine leistungsfähige Multitrack-Timeline, die magnetisches und spurbasiertes Editing kombiniert. In der Basis-Version stehen 6 Video-/Audio- und 6 zusätzliche Audiospuren zur Verfügung. Mit dem Creator Pass erweitert sich das auf 12 Video- und 12 Audiospuren. Die App unterstützt 4K-HDR mit 10-Bit-Farbtiefe, bietet professionelle Farbkorrektur mit LUT-Import, Chroma Key mit automatischer Farberkennung und einen KI-gestützten Person Keyer für Hintergrundentfernung.
LumaFusion hat mehrfach den Apple App of the Year Award gewonnen und gilt als Referenz für professionelles Video-Editing auf mobilen Geräten. Im App Store liegt die Bewertung bei 4,8 von 5 Sternen bei über 23.000 Ratings.
Für wen eignet sich LumaFusion?
LumaFusion richtet sich an Content Creator, Journalisten und Videoproduzenten, die unterwegs oder auf mobilen Geräten professionell schneiden wollen. Die App passt besonders zu:
Videografen und Journalisten, die direkt vor Ort auf dem iPad schneiden und liefern müssen. YouTubern und Social-Media-Creatorn, die ein vollwertiges Schnitttool ohne monatliche Abo-Kosten suchen. Teams, die Material auf verschiedenen Plattformen bearbeiten und per FCPXML an Final Cut Pro übergeben wollen.
Für komplexe VFX-Workflows, Motion Design oder umfangreiche Postproduktion mit Dutzenden Spuren ist ein Desktop-Tool wie DaVinci Resolve oder Premiere Pro die bessere Wahl. Wer ausschließlich auf Windows arbeitet, kann LumaFusion nicht nutzen.
LumaFusion im Arbeitsalltag
Ein Videograf dreht Eventvideos und muss noch am selben Abend einen Zusammenschnitt liefern. Auf dem iPad Pro importiert er das Material direkt von der SD-Karte, schneidet mit der magnetischen Timeline, legt Musik unter und exportiert in 4K. Kein Laptop nötig, kein Abo fällig.
Ein mittelständisches Unternehmen produziert regelmäßig kurze Produktvideos für Social Media. Das Marketing-Team nutzt LumaFusion auf iPads, schneidet vor Ort im Lager oder Showroom und veröffentlicht direkt. Der Einmalkauf macht die Kostenkalkulation planbar. Wer die Content-Erstellung intern skalieren will, bekommt mit LumaFusion einen niedrigschwelligen Einstieg in professionellen Videoschnitt.
Preise und Pläne
LumaFusion setzt auf eine flexible Preisstruktur (Stand: März 2026):
Einmalkauf: 29 USD einmalig über den jeweiligen App Store. Enthält 6 Video-/Audio- und 6 zusätzliche Audiospuren, 4K-HDR-Export, Farbkorrektur, Chroma Key und alle Basis-Features.
Creator Pass: 9,99 USD pro Monat oder 69,99 USD pro Jahr. Enthält alle Premium-Features: 12 Video- und 12 Audiospuren, Speed Ramping mit Bezier-Kurven, Multicam Studio, KI Person Keyer, FCPXML-Export und Zugriff auf die Storyblocks-Medienbibliothek.
Einzel-In-App-Käufe: Premium-Features sind alternativ einzeln für 19,99 USD erhältlich.
Stärken und Schwächen
Der Einmalkauf für 29 USD ist im Vergleich zu Abo-Modellen wie Premiere Pro (ab 25 USD/Monat) ein starkes Argument. Die App liefert echte Profi-Features wie HDR-Editing, professionelle Farbkorrektur mit Scopes und Multicam auf mobilen Geräten. Die Touch-Optimierung setzt Maßstäbe. Die plattformübergreifende Verfügbarkeit auf iOS, macOS, Android und ChromeOS macht LumaFusion flexibel einsetzbar.
Auf der anderen Seite fehlt Windows-Support komplett. Die Basis-Version mit 6 Spuren stößt bei komplexeren Projekten an Grenzen, und die Erweiterung auf 12 Spuren kostet extra. Die G2-Bewertungsbasis mit 11 Reviews ist sehr dünn, was eine verlässliche Einschätzung über Nutzererfahrungen erschwert. Manche Nutzer berichten von Rendering-Problemen und gelegentlichen Abstürzen bei großen Projekten.
Alternativen zu LumaFusion
DaVinci Resolve bietet in der kostenlosen Version deutlich mehr Funktionen als LumaFusion, inklusive professioneller Farbkorrektur auf Studio-Niveau. Allerdings nur für Desktop und deutlich ressourcenhungriger.
CapCut ist kostenlos und auf Social-Media-Content optimiert, mit KI-Features und einfacher Bedienung. Weniger Tiefe, aber für kurze Clips oft ausreichend.
Adobe Premiere Rush ist Adobes mobile Variante von Premiere Pro, setzt aber auf ein Abo-Modell und bietet weniger Funktionstiefe als LumaFusion.
iMovie ist kostenlos auf Apple-Geräten verfügbar, bietet aber nur eine Bruchteil der Funktionen und richtet sich an absolute Einsteiger.
Überblick
LumaFusion ist die stärkste Videobearbeitungs-App für mobile Geräte. Der Einmalkauf, die professionelle Feature-Tiefe und die Touch-Optimierung machen die App zur ersten Wahl für Creator, die unterwegs schneiden wollen. Wer regelmäßig Content erstellt und dabei nicht an den Schreibtisch gebunden sein will, findet hier ein ausgereiftes Werkzeug. Für Unternehmen, die ihre digitale Sichtbarkeit mit Videocontent aufbauen wollen, ist LumaFusion ein kosteneffizienter Einstieg. Und wenn du den gesamten Video-Workflow von Produktion bis Veröffentlichung automatisieren willst, beraten wir dich gerne.
Bewertungen im Überblick
Überblick
- ✓ Multitrack-Timeline mit bis zu 12 Video- und 12 Audiospuren (mit Creator Pass)
- ✓ 4K-HDR-Unterstützung mit 10-Bit-Farbtiefe (HLG, PQ, Rec-709)
- ✓ Chroma Key, Luma Key und Green Screen mit automatischer Farberkennung
- ✓ Professionelle Farbkorrektur mit LUT-Import (.cube, .3dl) und Scopes
- ✓ Speed Ramping mit Bezier-Kurven und erweiterte Keyframe-Animationen
- ✓ Multicam Studio mit Synchronisierung von bis zu 6 Kameras
- ✓ KI-basierter Person Keyer für automatische Hintergrundentfernung
- ✓ Mehrspur-Audiobearbeitung mit grafischem und parametrischem EQ
- ✓ FCPXML-Export für nahtlosen Workflow mit Final Cut Pro
- ✓ Touch-optimiertes Interface mit magnetischer und spurbasierter Timeline
Vorteile
- + Einmalkauf statt Abo-Zwang, faire Preisstruktur mit optionalem Creator Pass
- + Echte Profi-Features auf mobilen Geräten, kein abgespecktes Desktop-Tool
- + Plattformübergreifend: iPad, iPhone, Mac, Android und ChromeOS
- + App Store Bewertung 4,8/5 bei über 23.000 Ratings
Nachteile
- - Kein Desktop-Pendant für Windows, nur Mac nativ unterstützt
- - Basis-Version auf 6 Video-/Audiospuren begrenzt, 12 nur mit Creator Pass
- - Kleine Community im Vergleich zu Premiere Pro oder DaVinci Resolve
- - Lernkurve bei fortgeschrittenen Features wie Multicam und Farbkorrektur