listmonk
listmonk ist eine kostenlose, quelloffene und selbst gehostete Newsletter- und Mailinglisten-Software mit transaktionalen Mails, SQL-Segmentierung und Multi-SMTP-Support als moderne Mailchimp-Alternative.
Übersicht zu listmonk: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist listmonk?
listmonk ist eine quelloffene (Open Source) Newsletter- und Mailinglisten-Software, die auf dem eigenen Server gehostet wird. Das Projekt wird von Kailash Nadh entwickelt und auf GitHub gepflegt. Der gesamte Code ist unter AGPLv3 lizenziert und kann kostenlos genutzt, angepasst und betrieben werden.
Im Unterschied zu SaaS-Lösungen wie Mailchimp oder Brevo laufen bei listmonk alle Daten auf dem eigenen Server. Das Tool ist funktional sehr umfangreich: Es unterstützt Multiple-SMTP-Queues für hohen Versanddurchsatz, Transaktionale E-Mails über eine REST-API, SQL-basierte Abonnenten-Segmentierung und sogar Integration mit Messenger-Diensten wie WhatsApp, SMS und Firebase.
Für wen eignet sich listmonk?
listmonk eignet sich für technisch versierte Nutzer, Entwickler und Unternehmen, die vollständige Kontrolle über ihre E-Mail-Infrastruktur wollen und bereit sind, die Software selbst zu betreiben. Besonders sinnvoll ist das Tool für Organisationen, die aus Datenschutzgründen keine Cloud-Dienste nutzen dürfen oder wollen.
Für Nutzer ohne Servererfahrung ist listmonk zu technisch. Auch für Teams, die einen modernen visuellen Drag-and-Drop-Builder erwarten, gibt es benutzerfreundlichere Alternativen.
listmonk im Arbeitsalltag
Eine NGO möchte monatlich einen Newsletter an 20.000 Unterstützer versenden und dabei keine Daten an externe Dienste weitergeben. listmonk wird auf einem eigenen Server installiert, der Versand läuft über Amazon SES. Alle Abonnentendaten, Kampagnen-Analytics und Opt-in-Protokolle liegen ausschließlich auf dem eigenen Server. Die SQL-Segmentierung ermöglicht präzise Zielgruppen nach beliebigen Kriterien.
Preise und Pläne
listmonk ist vollständig kostenlos und Open Source. Kosten entstehen nur durch das eigene Hosting (Server, E-Mail-Delivery-Service). Stand: April 2026.
Stärken und Schwächen
Die Kostenfreiheit, volle Datenkontrolle und der hohe technische Funktionsumfang sind klare Stärken. Die Multi-SMTP-Unterstützung ermöglicht Versandvolumen, für das bei SaaS-Anbietern monatlich hunderte Euro anfallen würden.
Schwäche ist die technische Einstiegshürde und das Fehlen eines modernen visuellen E-Mail-Builders. Für Support ist man auf die Open-Source-Community angewiesen.
Alternativen zu listmonk
- Mautic: Umfangreichere Open-Source-Marketing-Automation
- Dada Mail: Ältere self-hosted Alternative mit Pro-Lizenz
- Brevo: SaaS-Alternative für DSGVO-konformes E-Mail-Marketing
Überblick
listmonk ist die beste self-hosted Newsletter-Software für technisch versierte Teams, die Kosten und Datenkontrolle maximieren wollen. Wer keine Serverexpertise hat, greift besser zu einer SaaS-Lösung. Für die Auswahl und Integration passender E-Mail-Marketing-Systeme steht Automation & Prozessoptimierung zur Verfügung.
Überblick
- ✓ Verwaltung von Mailinglisten mit Single und Double Opt-in
- ✓ Integrierte Analytics für Öffnungen, Klicks und Bounces
- ✓ E-Mail-Templating mit Go-Template-Engine und visuellem Editor
- ✓ Multi-SMTP-Warteschlangen für hohen Durchsatz
- ✓ Transaktionale E-Mails über REST-API
- ✓ SQL-basierte Abonnenten-Segmentierung
Vorteile
- + Vollständig kostenlos und Open Source (AGPLv3)
- + Volle Datenkontrolle durch Self-Hosting
- + Sehr hoher Durchsatz durch Multi-SMTP-Unterstützung
- + Messenger-Integration (SMS, WhatsApp, FCM)
Nachteile
- - Technisches Know-how für Serverinstallation erforderlich
- - Kein Managed-Service, kein offizieller kommerzieller Support
- - Kein visueller Drag-and-Drop-E-Mail-Builder