Lightworks
Professionelle Videoschnittsoftware mit über 30 Jahren Geschichte. Für Anfänger bis Profis. Kostenlose Version mit 720p-Export verfügbar, Pro bis 8K. Von Hollywood-Editoren für Scorsese- und Tarantino-Produktionen verwendet.
Übersicht zu Lightworks: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Lightworks?
Lightworks ist eine Videoschnittsoftware mit über 30 Jahren Entwicklungsgeschichte und einer langen Tradition in der professionellen Filmproduktion. Editoren haben die Software für Produktionen von Martin Scorsese, Quentin Tarantino und anderen eingesetzt. Das Tool bietet eine universelle Timeline für beliebige Auflösungen und Formate, Farbkorrektur mit LUT-Unterstützung, Motion-Graphics-Vorlagen und eine integrierte Audiobearbeitung.
Das Besondere ist das Freemium-Modell: Die kostenlose Version ist dauerhaft nutzbar und bietet echte Profi-Features, lediglich der Export ist auf 720p begrenzt. Wer 4K oder höhere Auflösungen braucht, wechselt auf Create oder Pro.
Für wen eignet sich Lightworks?
Lightworks richtet sich an Videoproduzenten, die ein solides, ernstzunehmendes Schnitttool suchen, aber nicht für die Marktführer zahlen wollen. Die Software passt gut zu:
Einsteigern und Hobbyfilmern, die über die kostenlose Version einen vollwertigen Einstieg in den professionellen Videoschnitt bekommen. Content Creatorn, die regelmäßig Material schneiden und dabei keine monatlichen Gebühren in der Größenordnung von Adobe Premiere zahlen wollen. Professionellen Editoren in kleineren Produktionen, die auf einen bewährten Workflow setzen und den einmaligen Kaufpreis schätzen.
Für Social-Media-Kurzcontent ohne komplexe Anforderungen gibt es einfachere Tools. Für High-End-Produktionen mit umfangreichen VFX-Workflows ist DaVinci Resolve mit seinem kostenfreien Angebot die stärkere Alternative.
Lightworks im Arbeitsalltag
Ein freiberuflicher Videoproduzent schneidet Unternehmensvideos und Dokumentationen. Er nutzt Lightworks Pro mit Einmalkauf, um monatliche Abo-Kosten zu vermeiden. Die Proxy-Funktion erlaubt ihm, auch auf einem älteren Laptop flüssig mit 4K-Material zu arbeiten. Die integrierten LUTs sorgen für konsistente Farbgebung über mehrere Drehorte. Fertige Videos exportiert er direkt nach Vimeo oder als Broadcast-taugliche Datei.
Ein Unternehmen, das seine Content-Erstellung intern aufbauen will, kann Lightworks Free als risikolosen Einstieg nutzen: kein Abo, keine zeitliche Begrenzung, keine reduzierte Funktionstiefe bei den Kernfeatures.
Preise und Pläne
Lightworks gibt es in drei Varianten (Stand: März 2026):
Free: Dauerhaft kostenlos. 720p-Export, vollständige Timeline-Funktionen, Farbkorrektur und Audiobearbeitung sind enthalten.
Create: Rund 9,99 USD pro Monat (günstiger im Jahresabo). 4K-Export, dynamische Motion-Graphics und erweiterte Effekte.
Pro: Rund 23,99 USD pro Monat, 174,99 USD pro Jahr oder einmalig rund 437,99 USD. 8K-Export, 10-Bit-Support, vollständiger Plugin-Zugang und erweiterte Audiotools.
Stärken und Schwächen
Die kostenlose Version ist eines der stärksten Freemium-Angebote im Videoschnitt. Sie hat keine Testzeitbegrenzung und liefert echte Profi-Workflows. Der einmalige Kaufpreis für Pro ist für Vielnutzer deutlich günstiger als ein dauerhaftes Abo. Die Produktionsreife ist nach drei Jahrzehnten unbestreitbar, und die Community liefert ausreichend Lernmaterial.
Auf der anderen Seite zeigt das Interface sein Alter. Wer aus Premiere Pro oder Final Cut kommt, braucht Eingewöhnungszeit. Die Lernkurve ist steiler als bei Consumer-Tools. Für YouTube-Content ohne besonderen Anspruch an Farbkorrektur oder mehrstufige Audiomischung gibt es einfachere Optionen. Und die Capterra-Basis mit 34 Reviews ist schmal, was eine verlässliche Bewertungsdatenbasis erschwert.
Alternativen zu Lightworks
DaVinci Resolve bietet in der kostenlosen Version mehr Funktionen als Lightworks Pro, inklusive professioneller Farbkorrektur und Fusion-VFX. Für Profis oft die bessere Wahl, allerdings hardware-intensiver.
CapCut richtet sich an Social-Media-Content-Produzenten mit einfachem Interface und KI-Features, bietet aber deutlich weniger Tiefe.
Adobe Premiere Pro ist der Industriestandard mit tiefster Integration ins Adobe-Ökosystem, kostet aber ab 25 USD im Monat und ist deutlich komplexer.
Wenn du planst, intern Content-Erstellung zu skalieren oder eine KI-Implementierung für deinen Videoproduktions-Workflow evaluierst, helfen wir dir bei der Tool-Auswahl.
Überblick
Lightworks ist eine solide, ausgereifte Videoschnittsoftware mit einem der stärksten kostenlosen Einstiegsangebote auf dem Markt. Der einmalige Kaufpreis ist ein echtes Argument für Videoprofis, die Abo-Modelle meiden. Die Schwäche liegt im Interface und in der Lernkurve. Wer diesen Einstiegshürde überwindet, bekommt ein verlässliches Werkzeug mit langer Produktionshistorie.
Bewertungen im Überblick
Überblick
- ✓ Universelle Timeline für beliebige Auflösungen, Bildraten und Formate
- ✓ Über 700 anpassbare Titel und Motion-Graphics-Vorlagen
- ✓ Farbkorrektur mit LUTs, HSL-Isolierung und Scopes
- ✓ Integrierte Audiobearbeitung mit Effekten (Hall, Chorus, Verzerrung)
- ✓ Hintergrund-Rendering für unterbrechungsfreies Arbeiten
- ✓ Proxy-Workflow für ressourcensparende Bearbeitung großer Dateien
- ✓ Cloud-Integration (Dropbox, Google Drive, OneDrive, Box, pCloud)
- ✓ Export für YouTube, Social Media, DVD und Blu-ray
Vorteile
- + Kostenlose Version mit echten Profi-Features, keine zeitliche Begrenzung
- + Über 30 Jahre Entwicklungsgeschichte mit nachgewiesener Produktionsreife
- + Einmaliger Kaufpreis als Alternative zu dauerhaften Abonnements
- + Umfangreiche Community mit Forum, YouTube-Kanal und Knowledge Base
Nachteile
- - Lernkurve steiler als bei Consumer-Tools wie Filmora oder iMovie
- - UI gilt als veraltet und weniger intuitiv als Premiere Pro oder DaVinci
- - Free-Plan auf 720p-Export begrenzt, 4K nur ab Create-Abo
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