Konnektor
Konnektor ist ein kostenloses Redaktionsplan-Tool für Social-Media-Teams und Content-Agenturen. Es ersetzt Excel-Tabellen durch kollaborative Redaktionspläne mit integriertem Freigabe-Workflow für Texte, Grafiken und Videos.
Übersicht zu Konnektor: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Konnektor?
Konnektor ist ein cloudbasiertes Redaktionsplan-Tool, das speziell für Social-Media-Teams und Content-Agenturen entwickelt wurde. Der Kerngedanke: Weg von unübersichtlichen Excel-Tabellen, hin zu einem gemeinsamen Arbeitsplatz, in dem alle Beteiligten gleichzeitig planen, abstimmen und Inhalte freigeben können.
Das Tool kombiniert die Funktionen eines Content-Kalenders mit einem strukturierten Freigabe-Workflow. Texte, Grafiken und Videos lassen sich direkt den jeweiligen Plattformen zuordnen und müssen vor der Veröffentlichung einen definierten Genehmigungsprozess durchlaufen. Das klingt simpel, löst in der Praxis aber einen der häufigsten Reibungspunkte in Content-Teams: chaotische Abstimmungen über E-Mail und Chat.
Für wen eignet sich Konnektor?
Konnektor richtet sich in erster Linie an:
- Content-Agenturen, die mehrere Kunden betreuen und für jeden einen separaten Redaktionsplan führen
- Marketing-Teams, die ihren Social-Media-Content intern abstimmen und von Vorgesetzten freigeben lassen müssen
- Freelancer und kleine Teams, die professionelle Prozesse einführen wollen, ohne sofort in ein teures Tool zu investieren
- Unternehmen, die Kunden oder externe Partner direkt in den Planungsprozess einbinden möchten
Wer darüber hinaus automatisiertes Posting, detailliertes Analytics oder umfassendes Projektmanagement für komplexe Kampagnen braucht, wird Konnektor eher als Ergänzung zu anderen Tools einsetzen.
Konnektor im Arbeitsalltag
Der Workflow ist schnell erklärt: Du legst für jeden Kunden oder jede Kampagne einen Redaktionsplan an. Darin erstellst du Posts für die verschiedenen Plattformen und weist ihnen Texte, Bilder und Videos zu. Jeder Post durchläuft drei Statusstufen: Entwurf (grau), Ausstehend (rot) und Freigegeben (grün). Diese schlichte Ampellogik macht sofort klar, wo noch Handlungsbedarf besteht.
Besonders praktisch ist die Sichtbarkeitssteuerung: Du entscheidest, was Kunden und Gastnutzer sehen dürfen und was nicht. So können Kunden direkt im Plan kommentieren und freigeben, ohne interne Entwürfe oder unfertige Ideen zu sehen.
Was Konnektor bewusst nicht kann: selbst posten. Das Tool übernimmt die Planung und Freigabe, die Veröffentlichung erfolgt über separate Plattformen oder andere Tools. Das hält den Funktionsumfang fokussiert, kann aber für Teams, die alles aus einer Hand wollen, ein Nachteil sein.
Preise und Pläne
Konnektor bietet zwei Pläne:
Basic (kostenlos): 3 Redaktionspläne, unbegrenzte Posts, unbegrenzte Nutzer, 5 GB Speicher. Für kleine Teams oder den Einstieg ausreichend.
Pro (90 €/Monat): Unbegrenzte Redaktionspläne, 15 GB Speicher, Slack-Integration, API-Zugang und dedizierter Support. Für Agenturen, die mehrere Kunden parallel betreuen.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Der Einstieg ist kostenlos und unkompliziert, keine Kreditkarte nötig
- Der Freigabe-Workflow ist klar und reduziert chaotische Abstimmungen per E-Mail oder Chat
- Kunden lassen sich direkt einbinden, ohne interne Inhalte zu sehen
- Deutsches Tool mit deutschsprachiger Oberfläche und lokalem Support
Schwächen:
- Kein integrierter Posting-Scheduler, das Tool endet bei der Freigabe
- Basic auf 3 Pläne begrenzt, für aktive Agenturen schnell zu wenig
- Noch geringe öffentliche Nutzerbasis, langfristige Produktentwicklung schwer abzuschätzen
Alternativen zu Konnektor
Für Teams, die auch das automatisierte Posten im gleichen Tool abdecken wollen, sind Swat.io, Facelift oder Hootsuite die naheliegenden Alternativen. Wer einen reinen Redaktionskalender mit mehr Integrationen sucht, kann CoSchedule oder Airtable (mit eigenen Templates) prüfen. Im Bereich KI-gestützter Content-Planung entwickeln sich Plattformen wie Lately oder ContentStudio weiter.
Falls du in deinem Unternehmen Content-Prozesse strukturieren und Automationen aufbauen willst, kann eine externe Beratung helfen, das passende Toolset zu definieren und einzurichten.
Überblick
Konnektor macht genau das, wofür es gebaut wurde: den Abstimmungsprozess rund um Social-Media-Content zu strukturieren. Für Teams, die bisher mit Excel-Tabellen und unübersichtlichen E-Mail-Threads gearbeitet haben, ist der Umstieg ein echter Schritt vorwärts. Der kostenlose Einstieg senkt die Hemmschwelle auf null.
Die bewusste Entscheidung gegen einen eigenen Posting-Scheduler hält das Tool schlank, bedeutet aber auch, dass Konnektor für sich allein kein vollständiges Social-Media-Management-System ist. Als Teil eines durchdachten Tool-Stacks, der Planung, Freigabe und Veröffentlichung sauber trennt, ist es aber eine solide und günstige Wahl.
Bewertungen im Überblick
Überblick
- ✓ Kollaborative Redaktionspläne für Social Media, Newsletter und Ads
- ✓ Dreistufiger Freigabe-Workflow: Entwurf, Ausstehend, Freigegeben
- ✓ Unbegrenzte Posts und Nutzer in allen Plänen
- ✓ Medien-Upload für Bilder und Videos direkt im Plan
- ✓ Änderungsverlauf und Versionskontrolle
- ✓ Kommentarfunktion für interne Abstimmungen
- ✓ Sichtbarkeitssteuerung: getrennte Ansichten für Team und Kunden
- ✓ Slack-Integration für Echtzeit-Benachrichtigungen (Pro)
- ✓ API-Zugang für externe Integrationen (Pro)
Vorteile
- + Vollständig kostenloser Einstieg ohne Kreditkarte
- + Klarer Freigabe-Workflow reduziert Abstimmungsaufwand deutlich
- + Kunden und Gastnutzer können direkt in den Plan eingebunden werden
- + Deutsche Oberfläche, Anbieter aus Deutschland
Nachteile
- - Kein eigener Posting-Scheduler: Veröffentlichung muss manuell oder über separate Tools erfolgen
- - Basic-Plan auf 3 Redaktionspläne begrenzt, für Agenturen mit vielen Kunden schnell zu eng
- - Noch wenige externe Bewertungen, Marktreife schwer einzuschätzen