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Konnektor
Projektmanagement freemium 🇪🇺 EU

Konnektor

Redaktionsplan-Tool der Konnektor UG aus Hamburg. Teams planen Beiträge für Social Media, Newsletter und Werbeanzeigen und holen Freigaben ein, auch beim Kunden. Veröffentlicht nicht selbst. Free mit 1 Projekt und 1 Benutzer, Basic 29 € und Pro 99 € pro Monat.

Übersicht zu Konnektor: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 28.10.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.

Was ist Konnektor?

Konnektor ist ein webbasiertes Werkzeug für Redaktionspläne. Teams legen darin Beiträge an, stimmen sie ab und holen Freigaben ein, auch beim Kunden. Der Anbieter beschreibt den Zweck so: Konnektor helfe dabei, „Inhalte für Social Media, Newsletter, Werbeanzeigen uvm. zu erstellen, zu planen und freizugeben”. Gemeint ist die Arbeit vor der Veröffentlichung. Das Veröffentlichen selbst übernimmt Konnektor nicht: „Konnektor plant deine Inhalte nicht für dich ein. Das ist eine aktive Entscheidung von uns.”

Hinter dem Produkt steht die Konnektor UG (haftungsbeschränkt), Gärtnerstraße 18 in 20253 Hamburg, eingetragen beim Registergericht Hamburg unter der Nummer 171276 und vertreten durch Stefan Nietzky. Laut Nutzungsbedingungen erbringt sie „eine SaaS(Software as a Service)-Dienstleistung über das Medium Internet”, und es gilt deutsches Recht.

Abgrenzen will sich Konnektor von zwei Seiten zugleich: „Sag Tschüss zu Excel-Tabellen und teuren Social Media Tools.” Auf der Startseite nennt sich das Produkt „das erste wirklich kostenlose Redaktionsplan-Tool”. Die Preisseite zeigt allerdings drei Pakete, und nur das kleinste kostet nichts. Was das konkret heißt, steht unten bei den Preisen.

Für wen eignet sich Konnektor?

Die Pakete nennen ihre Zielgruppen selbst: Free „für Einzelpersonen & Freelancer”, Basic „für Teams”, Pro „für Agenturen & Organisationen”. Zugeschnitten ist das Werkzeug auf die Abstimmung zwischen Agentur und Kunde. Laut Startseite verbindet Konnektor „Designer:innen, Texter:innen, Manager:innen und Kunde:innen”. Kunden, Partner-Agenturen und Freelancer lassen sich als Gäste in den Workspace holen. Unter der Überschrift „Kunden” verlinkt die Startseite mehrere Websites, darunter vollkontakt.com und wederundnoch.de.

Gut passt Konnektor zu Social-Media- und Content-Teams, die heute in Tabellen planen und Freigaben per Mail einsammeln. Wer Content-Prozesse mit mehreren Kunden betreut, findet hier genau diesen Ausschnitt abgebildet.

Weniger passend ist es für Teams, die Planung und Veröffentlichung in einem Werkzeug wollen. Das Einplanen der Postings bleibt außerhalb. Wer allein arbeitet und Kunden einbinden will, stößt im Free-Paket auf eine Grenze, denn Kundenfreigaben beginnen erst bei Basic. Teams mit mehr als 10 Benutzern landen direkt bei Pro. Die Nutzungsbedingungen setzen ein Mindestalter von 18 Jahren voraus.

Konnektor im Arbeitsalltag

Der dokumentierte Ablauf ist kurz. Für einen Beitrag legst du das Datum fest, wählst eine Plattform, schreibst den Text und lädst Medien hoch, etwa Bilder oder Videos. Teammitglieder hinterlassen Anmerkungen und arbeiten gleichzeitig am selben Redaktionsplan.

Für die Abstimmung gibt es drei Freigabestufen in Grau, Rot und Grün. Ein Entwurf ist „für Ideen, Platzhalter oder interne Briefings” gedacht, Kunden sehen ihn nicht. Wartend heißt, der Beitrag wartet auf eine Freigabe, zum Beispiel vom Kunden. Freigegeben bedeutet laut Anbieter: „Diese Beiträge dürfen veröffentlicht werden.” Welche Redaktionspläne und Beiträge ein Kunde überhaupt sieht, bestimmst du selbst. Im Pro-Paket meldet ein Slack-Bot, sobald Kunden Änderungen vorgenommen, Kommentare geschrieben oder Beiträge freigegeben haben.

Nach der Freigabe endet die Arbeit in Konnektor. Zum Vorplanen der Postings verweist der Anbieter auf fremde Werkzeuge, „z.B. dem Creator Studio oder Tweet Deck”. Den Verzicht begründet er mit einer eigenen Statistik: Teams, die mit Konnektor arbeiten und ihre Postings selbst einplanen, seien „durchschnittlich 4x schneller”. Die Zahl stammt vom Anbieter, eine Methode nennt er nicht, unabhängig geprüft ist sie nicht.

Preise und Pläne

Preisstand Oktober 2026. Die Preisseite nennt drei Pakete, jeweils mit Monatspreis:

  • Free: 0 € pro Monat. 1 Projekt, 1 Benutzer, unbegrenzte Beiträge, Änderungsverlauf, Support und Hilfeseiten.
  • Basic: 29 € pro Monat, als „Beliebt” markiert. 3 Projekte, 10 Benutzer, dazu Kundenfreigaben.
  • Pro: 99 € pro Monat. Unbegrenzte Projekte und Benutzer, Kundenfreigaben, Slack-Benachrichtigungen, API-Zugang und persönlicher Support.

Die Preise stehen ohne Zusatz „pro Benutzer”, die Benutzerzahl ist als Kontingent des Pakets angegeben. Ob die Beträge netto oder brutto gelten, sagt die Preisseite nicht. Einen Jahrespreis nennt sie ebenfalls nicht, obwohl die Nutzungsbedingungen beide Zyklen vorsehen: „Die Abrechnungszyklen werden entweder auf monatlicher oder jährlicher Basis festgelegt”. Abonnements verlängern sich automatisch. Kündigen kannst du über die Einstellungen im Konnektor oder über das Team. Preisänderungen kündigt der Anbieter vor einer Verlängerung an.

Eine Testphase ist kein fester Bestandteil. Die Nutzungsbedingungen sagen: „Nach eigenem Ermessen kann die Konnektor UG allen Benutzern eine kostenlose Testphase des Konnektor Services anbieten (z.B. für einen Zeitraum von 30 Tagen).” Dafür können Zahlungsdaten verlangt werden, und am letzten Testtag wird automatisch abgerechnet, wenn du vorher nicht kündigst. Kartenzahlungen wickelt Stripe Payments Europe Ltd. in Dublin ab.

Stärken und Schwächen

Stärken

  • Das Free-Paket kostet 0 € pro Monat und enthält unbegrenzte Beiträge und den Änderungsverlauf.
  • Für das Konto reicht eine E-Mail-Adresse.
  • Entwürfe sind für Kunden unsichtbar, die Sichtbarkeit von Plänen und Beiträgen steuerst du selbst.
  • Kündigen geht direkt in den Einstellungen.
  • Anbieter in Hamburg, der Vertrag unterliegt deutschem Recht.

Schwächen

  • Kein Einplanen und kein Veröffentlichen von Beiträgen.
  • Free umfasst 1 Projekt und 1 Benutzer, Kundenfreigaben erst ab Basic.
  • Slack-Benachrichtigungen und API-Zugang nur im Pro-Paket für 99 € pro Monat.
  • Startseite und Preisseite widersprechen sich. Die Startseite listet unter „Konnektor ist kostenlos” unbegrenzte Redaktionspläne, Beiträge und Benutzer samt Slack-Benachrichtigungen und API-Zugang. Laut Preisseite gibt es kostenlos 1 Projekt und 1 Benutzer.
  • Die Nutzungsbedingungen verlangen für hochgeladene Inhalte „eine weltweite, nicht ausschließliche, gebührenfreie, vollständig bezahlte, unterlizenzierbare und übertragbare Lizenz”, unter anderem zur Erstellung abgeleiteter Werke. Das Urheberrecht bleibt beim Nutzer.
  • Keine Verfügbarkeitszusage. Der Anbieter schreibt: „Wir können jedoch nicht garantieren, dass verlorene Benutzer oder Daten wiederhergestellt werden können.” Den Zugang darf er laut Nutzungsbedingungen sofort und ohne Ankündigung beenden.
  • Google Analytics und Facebook Pixel werten nach Einwilligung die Nutzung der Applikation aus, die Daten gehen in der Regel an Server in den USA.
  • Die englische Sprachversion übersetzt nur die Navigation. Preisseite und Datenschutzerklärung bleiben dort deutsch.

Alternativen zu Konnektor

Für reine Freigabeprozesse lohnt ein Blick auf draftgo, das bei uns ebenfalls unter Projektmanagement steht. Wer Freigabe und Veröffentlichung zusammen abbilden will, sollte bei Kontentino und Planable prüfen, ob deren Umfang passt. Beide führen wir in anderen Kategorien.

Konnektor im Vergleich

Konnektor nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 160 von 284 Werkzeugen (56 Prozent).

Anbieter mit Sitz in Deutschland: 89 von 284 in dieser Kategorie. Aus der EU insgesamt 135.

Überblick

Konnektor löst ein enges Problem ordentlich: den Weg vom Entwurf bis zur Kundenfreigabe. Wir halten das für sinnvoll, wenn Freigaben in deinem Team heute über Mail-Verläufe und Tabellen laufen und das Veröffentlichen ohnehin jemand von Hand oder mit einem anderen Werkzeug erledigt.

Das Werbeversprechen „wirklich kostenlos” würden wir nicht für bare Münze nehmen. Kostenlos arbeitet genau eine Person in einem Projekt, ohne Kundenfreigabe. Für eine Agentur ist Basic für 29 € im Monat der realistische Einstieg, ab dem elften Benutzer Pro. Bevor Kundendaten und Kundenmotive hineinwandern, würden wir zwei Punkte klären: die weitreichende Lizenzklausel für Inhalte und die Frage nach Hoster und Serverstandort. Die Datenschutzerklärung nennt Google, Facebook, Stripe und Sendinblue, einen Hosting-Dienstleister nennt sie nicht. Wer mehrere solcher Bausteine zu einem Ablauf verbinden will, findet dazu Unterstützung in unserer Beratung und Betreuung.

Überblick

Preismodell
freemium
Free 0 €/Monat mit 1 Projekt und 1 Benutzer. Basic 29 €/Monat mit 3 Projekten, 10 Benutzern und Kundenfreigaben. Pro 99 €/Monat mit unbegrenzten Projekten und Benutzern, Slack-Benachrichtigungen und API-Zugang. Kein Jahrespreis und keine Angabe zu netto oder brutto auf der Preisseite. Stand: Oktober 2026.
Herkunft
🇪🇺 Deutschland EU
Anbieter mit Sitz in der EU — die DSGVO gilt unmittelbar.
Features
  • ✓ Redaktionspläne für Social Media, Newsletter und Werbeanzeigen erstellen, planen und freigeben
  • ✓ Beitrag mit Datum, Plattform, Text und Medien wie Bildern oder Videos anlegen
  • ✓ Anmerkungen für Teammitglieder, gleichzeitiges Arbeiten mehrerer Personen am selben Redaktionsplan
  • ✓ Benutzer in den Workspace einladen, dazu Gäste wie Partner-Agenturen und Freelancer
  • ✓ Sichtbarkeit steuern: festlegen, welche Redaktionspläne und Beiträge Kunden sehen
  • ✓ Drei Freigabestufen in Grau, Rot und Grün: Entwurf, Wartend, Freigegeben
  • ✓ Kundenfreigaben ab dem Paket Basic
  • ✓ Änderungsverlauf und unbegrenzte Beiträge in allen Paketen
  • ✓ Slack-Benachrichtigungen bei Änderungen, Kommentaren und Freigaben durch Kunden (Pro)
  • ✓ API-Zugang (Pro)

Vorteile

  • + Free-Paket für 0 € pro Monat mit unbegrenzten Beiträgen und Änderungsverlauf
  • + Konto entsteht nur mit einer E-Mail-Adresse
  • + Entwürfe sind für Kunden nicht sichtbar, die Sichtbarkeit von Plänen und Beiträgen legst du selbst fest
  • + Abonnements lassen sich direkt in den Einstellungen kündigen
  • + Anbieter mit Sitz in Hamburg, die Nutzungsbedingungen unterstellen den Vertrag deutschem Recht

Nachteile

  • - Konnektor plant und veröffentlicht keine Beiträge, dafür ist ein weiteres Werkzeug nötig
  • - Das Free-Paket umfasst 1 Projekt und 1 Benutzer, Kundenfreigaben gibt es erst ab Basic für 29 € pro Monat
  • - Slack-Benachrichtigungen und API-Zugang nur im Pro-Paket für 99 € pro Monat
  • - Die Startseite wirbt mit kostenlos, unbegrenzten Benutzern, Slack und API, die Preisseite zeigt drei Pakete mit Grenzen
  • - Die Nutzungsbedingungen verlangen eine weltweite, unterlizenzierbare und übertragbare Lizenz an hochgeladenen Inhalten
  • - Keine Verfügbarkeitsgarantie, die Wiederherstellung verlorener Daten wird ausdrücklich nicht garantiert
  • - Google Analytics und Facebook Pixel übertragen Nutzungsdaten der Applikation nach Einwilligung an Server in den USA

Tags

redaktionsplan social-media content-planung freigabe-workflow kundenfreigabe

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